Das Verhältnis von Recht und Religion hat sich in den letzten Jahren zu einem der Kernthemen der Forschung zur Frühen Neuzeit entwickelt. Eine wachsende Zahl von Monographien sowie Forschungsprojekte zur Rechtsgeschichte, Theologie, Philosophie, Ökonomie und Kunst belegen diese Entwicklung.

Mit dieser neuen Reihe soll der interdisziplinäre und interkonfessionelle Dialog über Recht und Religion in der Frühen Neuzeit gefördert werden. Sie wird von international anerkannten Wissenschaftlern herausgegeben und von RefoRC-Mitgliedern wie der Universität Leuven und der Leucorea Stiftung Wittenberg unterstützt. Die Publikationssprachen sind Englisch und Deutsch. Die Redaktion begrüßt ausdrücklich die englische Übersetzung herausragender Werke, die ursprünglich in anderen Sprachen veröffentlicht wurden.
Das Mittelmeer eint und trennt zugleich - Menschen, Kontinente, Religionen, Kulturen, politische Systeme und Wirtschaftsräume. Die Reihe Mittelmeerstudien bietet eine Plattform, um Deutungen des Mittelmeerraums und dessen gegenwärtige Entwicklungen zu untersuchen sowie die Geschichte dieser Großregion von der Antike bis in die Gegenwart zu analysieren.
Das Themenspektrum reicht von Migrations- und Siedlungsprozessen über das Wirken sozialer Netzwerke bis hin zur Konstruktion mediterraner Imaginationen und zu den Bedingungsfaktoren und Ausprägungen politischer Herrschaft. Die vom »Zentrum für Mittelmeerstudien« an der Ruhr-Universität Bochum herausgegebene Reihe trägt damit den Besonderheiten eines Raumes Rechnung, der auch ein großes Potenzial für die Regionalforschung bereithält.
Ohne Kenntnis der polnischen Geschichte lässt sich die deutsche und ohne Kenntnis der deutschen die polnische Geschichte nur unvollkommen verstehen. Als Nachbarn in Europa teilen Deutsche und Polen zudem viele Erinnerungen, die jedoch in beiden Ländern oft unterschiedliche Interpretationen und Beurteilungen erfahren – es gibt gemeinsame und getrennte Erinnerungen. Die „Deutsch-polnischen Erinnerungsorte“, das größte geisteswissenschaftliche Gemeinschaftsprojekt beider Länder, bringt die nachbarschaftlichen Beziehungsgeschichten erstmals zusammen.

130 Autoren geben in 5 Bänden Einblicke in die Erinnerungskulturen beider Länder, in ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Napoleon und Rosa Luxemburg, Flucht und Vertreibung, das Jahr 1989, Solidarnosc und der Kreisauer Kreis, Preußen und die Oder-Neiße-Linie, Tannenberg und Maximilian Kolbe, Jazz und Polski Fiat sind nur einige der historischen Bezugspunkte aus denen sich neue, erhellende Perspektiven auf die Geschichte beider Länder ergeben.

Das Werk ist abgeschlossen.

"Die Herausgeber, Robert Traba, langjähriger Leiter der Vertretung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin, und der Oldenburger Historiker Hans Henning Hahn, sowie ihre Mitarbeiter haben somit einen fundamentalen Beitrag zur deutsch-polnischen Verständigung geleistet, eine grandiose Pionierleistung." - Thomas Urban, Süddeutsche Zeitung (Februar 2016)
Die auf sieben Bände angelegte Reihe »Perspektiven deutsch-jüdischer Geschichte« bietet in kompakten Themenbänden das Wissen zur deutsch-jüdischen Geschichte der letzten zwei Jahrhunderte. Die Bücher spiegeln den aktuellen Forschungsstand wider und sind auch für eine breitere Leserschaft in Schule, Studium und Bildungseinrichtungen geeignet.
Ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellen die einschlägig ausgewiesenen Autorinnen und Autoren gesellschaftsgeschichtliche Perspektiven unter Einbeziehung sozial- und kulturgeschichtlicher Fragestellungen. Geschlechtergeschichte ist integraler Bestandteil aller Bände.
Herausgegeben im Auftrag des Kreises Paderborn von Kirsten John-Stucke
Herausgegeben vom Zentrum für Miltärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr.>br<>br
Band 1: Alfred Kohler Expansion und Hegemonie. Internationale Beziehungen 1450-1559. Band 2: Heinz Schilling Konfessionalisierung und Staatsinteressen. Internationale Beziehungen 1559-1660. Band 3: Klaus Malettke Hegemonie - multipolares System - Gleichgewicht. Internationale Beziehungen 1648/59-1713. Band 4: Heinz Duchhardt Balance of Power und Pentarchie. Internationale Beziehungen 1700-1785. Band 5: Michael Erbe Revolutionäre Erschütterung und erneuertes Gleichgewicht. Internationale Beziehungen 1785-1830. Band 6: Winfried Baumgart Europäisches Konzert und nationale Bewegung. Internationale Beziehungen 1830-1878. Band 7: Günther Kronenbitter Imperialismus und Weltkrieg. Internationale Beziehungen 1878-1918. (wurde vom Verlagsprogramm abgesetzt) Band 8: Friedrich Kießling Demokratie und Diktatur im Weltkonflikt. Internationale Beziehungen 1919-1945. (erscheint voraussichtlich 2022) Band 9: Die Welt im Kalten Krieg Internationale Beziehungen 1945-1989 (in Vorbereitung)