Studien zu Konstruktion, gesellschaftlicher Wirkungsmacht und Erinnerung
›Volksgemeinschaft‹ zählte zu den politischen Schlüsselbegriffen der Weimarer Republik. Die nationalsozialistische Propaganda konnte Vorstellungen, die sich mit diesem Begriff verbanden, bereits vor der Machtübernahme instrumentalisieren. Nach 1933 entwickelte sich die Parole von der ›Volksgemeinschaft‹ zu einem zentralen Moment der NS-Ideologie. Sie hatte wesentlichen Anteil am Erfolg der Nationalsozialisten, eine breite Zustimmung für ihr Vorgehen und ihre Ziele in der deutschen Bevölkerung zu mobilisieren. Die Schriftenreihe bietet Studien, die Vergemeinschaftungsprozesse im Nationalsozialismus in unterschiedlichen gesellschaftlichen Funktionsbereichen untersuchen, nach den Bedingungen, Formen und Folgen der Durchsetzung von Vorstellungen von ›Volksgemeinschaft‹ fragen oder sich mit dem Fortwirken bzw. der bewussten Tradierung nach 1945 auseinandersetzen.
Herausgegeber: Auswärtiges Amt - Historischer Dienst -

Alle Angehörigen des höheren Auswärtigen Dienstes zwischen 1871 und 1945 erfaßt dieses auf fünf Bände angelegte Nachschlagewerk. Auf der Grundlage der erstmals vollständig ausgewerteten Personalunterlagen der Behörde und zahlreicher weiterer Quellen bietet es in standardisierter Form Informationen jeweils zu Lebensdaten, Herkunft und Familie, Konfession, Ausbildungsgang, Parteizugehörigkeit, zu den einzelnen Stationen der Laufbahn im Auswärtigen Dienst und zu Tätigkeiten außerhalb dieses Dienstes. Darüber hinaus enthalten die Artikel neben Photos bibliographische Hinweise und Angaben zum Verbleib des Nachlasses. Das Auswärtige Amt ergänzt damit seine grundlegenden Akteneditionen "Die Große Politik der europäischen Kabinette 1871 - 1914" und "Akten zur deutschen auswärtigen Politik 1918-1945", mit denen es eine Fülle von Quellen aus seinem Politischen Archiv zur Geschichte des Deutschen Reiches und zu dessen internationalen Beziehungen zugänglich gemacht hat.

Die Reihe ist abgeschlossen.