Neue Studien zur Geschichte Polens und Osteuropas
Die Reihe präsentiert wissenschaftliche Monographien und herausragende Sammelbände mit neuesten Forschungen zur Geschichte Polens und Osteuropas. Die Publikationen verbinden Perspektiven der verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen bei der Betrachtung der Vergangenheit der Region. Obwohl der thematische Schwerpunkt der Reihe auf Polen und Osteuropa liegt, haben die Herausgeber das Ziel, diesen Teil Europas in einen breiteren Forschungskontexte zu stellen und dadurch auch anregend auf die Forschung zu ähnlichen Themen in Bezug auf andere Regionen des Kontinents zu wirken. In der Reihe FOKUS werden zudem exzellente Dissertationen vorgelegt, die im angesehenen Wettbewerb um den Wissenschaftlichen Förderpreis des Botschafters der Republik Polen in Deutschland
Die Reihe „Schriften zur Marinegeschichte“ will ein Forum für neue und kontroverse Forschungsergebnisse zu ausgewählten Themenkreisen der Marinegeschichte bieten. Damit öffnet sich diese Reihe einem weiten inhaltlichen Spektrum und dem Interessentenkreis aktiver und ehemaliger Angehöriger der deutschen Seestreitkräfte sowie militär- oder maritim-historisch interessierter Leser. Die Veröffentlichungspalette soll von der Verschriftlichung von Vortragsreihen über wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten bis zur Publikation unbekannter oder seltener Dokumente reichen. Ein besonderes Augenmerk möchten die Herausgeber neben Biographien auch auf Publikationen richten, welche sich der kommentierenden Bearbeitung von Selbstzeugnissen widmen. Steht zwar das erzählende Ich im Mittelpunkt und muss gebührend zu Wort kommen, so soll doch eine umfassende Kommentierung den erklärenden Rahmen bieten. Auf diese Weise soll versucht werden, Ereignisse und Strukturen – vielleicht auch nur die Normalität – vergangener Zeiten aus der personalen Perspektive heraus sichtbar zu machen, wissenschaftlich begründet einzufassen und insgesamt für weitergehende Forschungen zu öffnen. Die „Schriften zur Marinegeschichte“ werden vom Freundeskreis des Wehrgeschichtlichen Ausbildungszentrum der Marineschule Mürwik e.V. und der Stiftung Deutsches Marinemuseum gemeinsam herausgegeben. Beide Einrichtungen wollen mit der Schriftenreihe Kenntnis und Verständnis der politischen, militärstrategischen, technischen, sozialen und kulturellen Aspekte deutscher Militär- und Marinegeschichte erweitern und vertiefen.
Das Verhältnis von Recht und Religion hat sich in den letzten Jahren zu einem der Kernthemen der Forschung zur Frühen Neuzeit entwickelt. Eine wachsende Zahl von Monographien sowie Forschungsprojekte zur Rechtsgeschichte, Theologie, Philosophie, Ökonomie und Kunst belegen diese Entwicklung.

Mit dieser neuen Reihe soll der interdisziplinäre und interkonfessionelle Dialog über Recht und Religion in der Frühen Neuzeit gefördert werden. Sie wird von international anerkannten Wissenschaftlern herausgegeben und von RefoRC-Mitgliedern wie der Universität Leuven und der Leucorea Stiftung Wittenberg unterstützt. Die Publikationssprachen sind Englisch und Deutsch. Die Redaktion begrüßt ausdrücklich die englische Übersetzung herausragender Werke, die ursprünglich in anderen Sprachen veröffentlicht wurden.
Schlachten zu Lande, zu Wasser und in der Luft zählen zu den ungebrochen faszinierenden Themen für Geschichtsinteressierte. In der Reihe »Schlachten - Stationen der Weltgeschichte« werden bewusst nicht nur die militärischen und technischen Aspekte kriegerischer Auseinandersetzungen und ihre politischen Voraussetzungen behandelt. Vielmehr geht es darum, die Besonderheiten der Kriegsführung mit Blick auf die jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnisse zu erläutern, so dass gleichzeitig ein anschauliches Bild von den besonderen Formen der Kriegs- und Konfliktführung und von den besonderen sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen in Antike, Mittelalter, Früher Neuzeit und Neuester Zeit erkennbar wird. Auch der Erinnerungskultur und den Mythen um die jeweiligen Ereignisse wird gebührend Aufmerksamkeit gewidmet.

Alle Bände der Reihe sind identisch aufgebaut. Abbildungen, Karten und Literaturhinweise bereichern die Darstellung.
Das Mittelmeer eint und trennt zugleich - Menschen, Kontinente, Religionen, Kulturen, politische Systeme und Wirtschaftsräume. Die Reihe Mittelmeerstudien bietet eine Plattform, um Deutungen des Mittelmeerraums und dessen gegenwärtige Entwicklungen zu untersuchen sowie die Geschichte dieser Großregion von der Antike bis in die Gegenwart zu analysieren.
Das Themenspektrum reicht von Migrations- und Siedlungsprozessen über das Wirken sozialer Netzwerke bis hin zur Konstruktion mediterraner Imaginationen und zu den Bedingungsfaktoren und Ausprägungen politischer Herrschaft. Die vom »Zentrum für Mittelmeerstudien« an der Ruhr-Universität Bochum herausgegebene Reihe trägt damit den Besonderheiten eines Raumes Rechnung, der auch ein großes Potenzial für die Regionalforschung bereithält.
Ohne Kenntnis der polnischen Geschichte lässt sich die deutsche und ohne Kenntnis der deutschen die polnische Geschichte nur unvollkommen verstehen. Als Nachbarn in Europa teilen Deutsche und Polen zudem viele Erinnerungen, die jedoch in beiden Ländern oft unterschiedliche Interpretationen und Beurteilungen erfahren – es gibt gemeinsame und getrennte Erinnerungen. Die „Deutsch-polnischen Erinnerungsorte“, das größte geisteswissenschaftliche Gemeinschaftsprojekt beider Länder, bringt die nachbarschaftlichen Beziehungsgeschichten erstmals zusammen.

130 Autoren geben in 5 Bänden Einblicke in die Erinnerungskulturen beider Länder, in ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Napoleon und Rosa Luxemburg, Flucht und Vertreibung, das Jahr 1989, Solidarnosc und der Kreisauer Kreis, Preußen und die Oder-Neiße-Linie, Tannenberg und Maximilian Kolbe, Jazz und Polski Fiat sind nur einige der historischen Bezugspunkte aus denen sich neue, erhellende Perspektiven auf die Geschichte beider Länder ergeben.

Das Werk ist abgeschlossen.

"Die Herausgeber, Robert Traba, langjähriger Leiter der Vertretung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin, und der Oldenburger Historiker Hans Henning Hahn, sowie ihre Mitarbeiter haben somit einen fundamentalen Beitrag zur deutsch-polnischen Verständigung geleistet, eine grandiose Pionierleistung." (Thomas Urban, Süddeutsche Zeitung, Februar 2016)
Studien zu Konstruktion, gesellschaftlicher Wirkungsmacht und Erinnerung
›Volksgemeinschaft‹ zählte zu den politischen Schlüsselbegriffen der Weimarer Republik. Die nationalsozialistische Propaganda konnte Vorstellungen, die sich mit diesem Begriff verbanden, bereits vor der Machtübernahme instrumentalisieren. Nach 1933 entwickelte sich die Parole von der ›Volksgemeinschaft‹ zu einem zentralen Moment der NS-Ideologie. Sie hatte wesentlichen Anteil am Erfolg der Nationalsozialisten, eine breite Zustimmung für ihr Vorgehen und ihre Ziele in der deutschen Bevölkerung zu mobilisieren. Die Schriftenreihe bietet Studien, die Vergemeinschaftungsprozesse im Nationalsozialismus in unterschiedlichen gesellschaftlichen Funktionsbereichen untersuchen, nach den Bedingungen, Formen und Folgen der Durchsetzung von Vorstellungen von ›Volksgemeinschaft‹ fragen oder sich mit dem Fortwirken bzw. der bewussten Tradierung nach 1945 auseinandersetzen.
Die auf sieben Bände angelegte Reihe »Perspektiven deutsch-jüdischer Geschichte« bietet in kompakten Themenbänden das Wissen zur deutsch-jüdischen Geschichte der letzten zwei Jahrhunderte. Die Bücher spiegeln den aktuellen Forschungsstand wider und sind auch für eine breitere Leserschaft in Schule, Studium und Bildungseinrichtungen geeignet.
Ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellen die einschlägig ausgewiesenen Autorinnen und Autoren gesellschaftsgeschichtliche Perspektiven unter Einbeziehung sozial- und kulturgeschichtlicher Fragestellungen. Geschlechtergeschichte ist integraler Bestandteil aller Bände.
Mit dieser Reihe wird ein Beitrag zur Entwicklung einer europäischen Geschichtsschreibung geleistet, denn die Revolutions- und Napoleonischen Kriege zwischen 1792 und 1815 prägten die europäische Geschichte so nachhaltig wie kein anderer bewaffneter Konflikt zwischen Dreißigjährigem Krieg und 1. Weltkrieg. Aufgrund ihrer weitreichenden Folgen für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik spielten sie nicht nur in der zeitgenössischen Erfahrung, sondern auch im kollektiven Gedächtnis eine zentrale Rolle.
Die in der Reihe erscheinenden Studien untersuchen, wie die Kriegsjahre 1792 - 1815 in den beteiligten Nationen und Regionen erfahren und erinnert wurden, welche Faktoren das kommunikative Gedächtnis formten und was davon in das kulturelle Gedächtnis aufgenommen wurde.