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Ein Experiment in drey Theilen
Author:
„Alle Kunst soll Wissenschaft, und alle Wissenschaft soll Kunst werden“, fordert Friedrich Schlegel 1797 im Lyceum. Ausgehend von dieser Proklamation erprobt die Arbeit experimentell, inwiefern ein wissenschaftlicher Balanceakt zwischen Theorie und Literatur wissenschaftlich fruchtbar gemacht werden kann. Die romantische Poesie ist eine „progressive Universalpoesie“ – so wird das Wesen romantischer Texte mit den Friedrich Schlegel zugesprochenen Worten bis heute definiert. Dabei zeichnet sich die Fülle und Heterogenität der Literatur der Romantik durch eine nicht fixierbare Dynamik aus: Romantische Literatur oszilliert. Das wirft zwei Fragen auf, deren Beantwortung sich die Arbeit mithilfe innovativer methodischer Verfahren widmet: Wie lässt sich dieses romantische Oszillieren konkret analysieren? Und wie kann ein wissenschaftlicher Umgang mit einer sich der Theoretisierung, Definition und Systematisierung verweigernden Literatur gewährleistet werden?
Volume Editors: and
Der »Wegweiser zur Geschichte: Afghanistan« erschien erstmals 2006. Zu diesem Zeitpunkt kämpften die US-Streitkräfte und ihre Verbündeten im Rahmen der Operation Enduring Freedom (OEF) bereits mehrere Jahre auch auf afghanischem Boden gegen den internationalen Terrorismus. Die Kräfte der International Security Assistance Force (ISAF) konnten berechtigt hoffen, einen Beitrag zur Stabilität im Lande zu leisten. Die Bundeswehr war an der OEF von Anfang an beteiligt. Ende 2014 wurde der ISAF-Einsatz beendet und den Afghanen die Verantwortung für die Sicherheit ihrer Heimat übertragen. Gleichwohl war klar, dass das Land am Hindukusch auch weiterhin des Beistands der internationalen Gemeinschaft bedurfte. Folgerichtig wirkt die Bundeswehr seit 2015 im Auftrag des Deutschen Bundestages mit Einsatzkontingenten an der Mission Resolute Support (RS) mit. Ein Ende der Unterstützungsleistungen ist derzeit nicht absehbar.
Der »Wegweiser zur Geschichte: Afghanistan« bietet auch in seiner vierten, aktualisierten Auflage einen raschen Überblick über Geschichte und Kultur des Landes. Die aktuellen Konflikt­linien und Herausforderungen werden in bewährter Weise aufgezeigt.Was ist zu tun?
Europas Chance in der multipolaren Welt. Geleitwort von Herfried Münkler
Blick ins Buch

Ist die Welt am Anfang des 21. Jahrhunderts „aus den Fugen“? Hat die Diplomatie angesichts der vielen internationalen Krisen überhaupt eine Chance? Wie reagiert Europa auf die Machtverschiebungen in der multipolaren Welt? Dieses Buch liefert Analysen und Antworten eines erfahrenen Diplomaten auf die drängenden Fragen unserer Gegenwart.
China ist inzwischen eine Großmacht. Es nutzt das Vakuum, das die USA mit dem Rückzug auf sich selbst lassen. Russland tritt immer selbstbewusster auf, obwohl es Zeichen der Schwäche zeigt. Europa sieht, dass es sich in vieler Hinsicht nicht mehr auf seinen bisher engsten Partner, die USA, verlassen kann. Es hat spätestens jetzt keine andere Wahl mehr, als selbst ein Akteur in der multipolaren Welt zu werden. Europas Chance ist gut, wenn es eine Diplomatie betreibt, die man strategisch nennen könnte. Sie gründet auf einer strategischen Analyse der Interessen und Machtverhältnisse der wichtigsten Akteure in der Welt. Strategische Diplomatie gestaltet Ordnungen, globale und regionale. Sie orientiert sich dabei an „langen Linien“ historischer Entwicklungen. Der Autor verbindet Theorie und Praxis, Politikwissenschaft und Geschichte. So hilft er dem Leser, sich in der anarchischen Welt der internationalen Politik zurechtzufinden.
Schlussdokumentation
Bei diesem Forschungsprojekt wird sowohl der individuelle, als auch der systemische Aspekt der Schizophrenogenese berücksichtigt. Da die Ursache der Schizophrenie in der Wechselwirkung zwischen Individuum und Gesellschaft gesehen wird, wird diese Störung nicht als genetisch bedingt, sondern als eine Antwort des Individuums auf umweltbedingte Einschränkungen und damit als reversibel betrachtet. Als Hauptkonflikt führt der Annäherungs-Vermeidungs-Konflikt zu verdrängten Inhalten und Wahnbildern. Zur Untersuchung der Symptomatik enthält diese Arbeit acht eigenständige Kapitel mit je einem Testprogramm mit eigens dafür entwickelten Items für die zu prüfenden Eigenschaften. Band 1 enthält Kapitel A bis D; Band 2 Kapitel E bis H. Dieser Band 3 enthält die Schlussdokumentation.
Apparition Narratives of the Early English Enlightenment
Author:
Empirical Form and Religious Function provides a fresh perspective on the rise of empirical apparition narratives in the Anglophone world of the Early Enlightenment era.
Drawing on both well-established and previously unknown sources, Michael Dopffel here offers a fundamental reappraisal of one of the defining narrative genres of the 17th and 18th centuries. Intricately connected to evolving discourses of natural philosophy, Protestant religion and popular literature, the apparition narratives portrayed in this work constitute a hybrid genre whose interpretations and literary functions retained the ambiguity of their subject matter. Simultaneously an empirically approachable phenomena and a religious experience, witnesses and writers translated the spiritual characteristics of apparitions into distinct literary forms, thereby shaping conceptions of ghosts, whether factual or fictional, to this day.
Die dialektische Selbstentfaltung der innergöttlichen Qualitäten des Seins
Die ontologischen Qualitäten des Nous stellt im Anschluss an die Nous-Logik der Idee die differenten ontologischen Qualitäten von Seele, Leben und Stoff und weiter auch der Quantität der Mathematik in der noetischen Abbildlichkeit zum Einen-Sein in ihren je dialektisch-logischen Strukturen dar. So sind sie dann die Qualitäten des wahrhaft Seienden des Nous als die dialektische Selbstentfaltung dieser innergöttlichen Qualitäten des Seins. Als solche sind sie zunächst die intelligible Materie oder diese Qualitäten in ihrem Ansichsein. Weiter müssen sie dann von der Nous-Logik der Idee angeeignet, reflektiert und begriffen werden als die ihrigen, so dass sie in dieser absoluten Subjektivität der dialektisch-logischen Idee an und für sich in dieser Idee aufgehoben sind, so dass dann weiter dieses Resultat die Holistische Idee des Nous oder dieser in seiner qualitativ differenten ontologischen dialektischen Gesamtheit ist.
Philosophiebeiträge zur Kunst
Author:
Rechtsgrund der redigierten Neuauflage der recht marktgängigen „Omissa aesthetica“: deren vorzeiten vordringlich kunst-philosophischen Relevanz in eigener Sache, belegt in ausgewählten diversen Beiträgen. Sie reichen von musikbezogenen, ebenso Literatur und a fortiori Bildende Kunst – die „Objekte“ von Heide Heinz – betreffende Theorieabhandlungen bis hin zu ausführlicher Kunstkasuistik. In beiden Ausrichtungen, den theorieversierten wie den exegetischen, dem Umfang nach prävaliert, freilich der Rehabilitation unbedürftig, das „Wuppertaler Tanztheater“ Pina Bauschs.
Sinfonía para nombres solos III
A menudo se dice que la poesía no se lee. Antepoemas está protegido por un muro visible y audible y en ese muro posible verlo, mirarlo, escucharlo y leerlo. Así, en tanto que visión, Antepoemas no le teme a los disparates. No le importa perder el hilo. Puede alimentarse por sí mismo y de sí mismo asimilando su propia imagen, especialmente en los intermedios (ajustes) y en texto central, Metricanción. Antepoemas, tercera parte de la Sinfonía para nombres solos, se gestó a principios de 2019. En la primera parte titulada El Europicho, motivado por la dura realidad de Chile en 1973, los interlocutores pertenecían al texto mismo como Nombres Solos, solitarios y solistas. Más de cuarenta años después, retornan en Antepoemas que es en primer término un ajuste al silencio —individual, personal, colectivo, nacional. Ajuste de cuentas y ajuste de ropas: Total ajuste al sorprendente sobretodo de la Nada.

Man sagt oft, Gedichte liest man nicht. Dann soll man sie anschauen können. Antepoemas steht vor einer schützenden, sicht- und hörbaren Wand, und darauf kann es gesehen, angeschaut, gehört und gelesen werden. Antepoemas entstand Anfang 2019. Es ist der dritte Teil der Symphonie für einsame Namen/nur für Namen. Der erste Teil, El Europicho, hatte sich seit 1973 entwickelt, nach dem Umsturz in Chile, und wurde in Europa beendet (daher der Titel). Die Sprecher waren als Namen, Solo-Namen (Solisten) ein Teil des Textes selbst und das ist so geblieben mehr als vierzig Jahre später, in Antepoemas, insbesondere in den Zwischenspielen – ajustes (Abrechnungen) – und auch im zentralen Teil Metricanción. Antepoemas ist eine Abrechnung mit dem Schweigen – dem individuellen, kollektiven, auch nationalen Schweigen. Abrechnung oder Anliegen? Beide werden zu einem Zeichen, das auf ein totales Kleidungsstück hinweist: den erstaunlichen Überzieher des Nichts – el sobretodo de la Nada. Außerdem enthält das Buch einen musiktheoretischen Essay.
The Urban Context of Conflict and Mass Destruction
A crucial collection of new insights into a topic too often ignored in military history: the close interrelationship between cities and warfare throughout modern history. Scenes of Aleppo’s war-torn streets may be shocking to the world’s majority urban population, but such destruction would be familiar to urban dwellers as early as the third millennium BCE. While war is often narrated as a clash of empires, nation-states, and ‘civilizations’, cities have been the strategic targets of military campaigns, to be conquered, destroyed, or occupied. Cities have likewise been shaped by war, whether transformed for the purposes of military production, reconstructed after bombardment, or renewed as sites for remembering the costs of war. This conference volume draws on the latest research in military and urban history to understand the critical intersection between war and cities.
Das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 ging mit einer ‚kulturellen Wende‘ in der Forschung einher. Musik, Literatur, Kunst, Alltags- und Frömmigkeitskultur werden mit wachsender Selbstverständlichkeit als reformationsrelevante Gegenstände behandelt. Der vorliegende Band untersucht zum einen, wie sich Reformationspolitik, konfessionelle Propaganda, Mission und Kolonialisierung in den verschiedenen Künsten und Kulturformen widerspiegeln, zum anderen wie diese Künste und Kulturformen ihrerseits den Prozess der Reformation prägten. Im Zentrum des Bandes steht die Musik, ihr zur Seite stehen theologische, alltagshistorische, literatur- und kunstwissenschaftliche Beiträge.