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Eine quantitative Untersuchung zu Unterrichtspraxis und Lehrermeinungen
Author: Melanie Nagel
Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Singen verschiedene positive Effekte auf die Entwicklung von Kindern im Grundschulalter haben kann. Zwar herrscht die weit verbreitete Meinung, in der Grundschule werde viel zu wenig gesungen, wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber liegen jedoch bisher nicht vor. Diese quantitative Studie untersucht erstmals, ob Lehrkräfte an niedersächsischen Grundschulen mit ihren Schülerinnen und Schülern in anderen Fächern als Musik singen, wie oft und in welcher Form sie dies tun. Außerdem werden die Meinungen der Lehrerinnen und Lehrer zum Singen im Schulalltag erhoben, um festzustellen, ob sie es als relevant für ihre Schüler ansehen. Ein weiteres Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, Erkenntnisse darüber gewinnen, ob niedersächsische Grundschullehrkräfte sich gut genug dafür vorbereitet fühlen, mit ihren Schülern zu singen.
Ost- und westdeutsche Generationenerfahrungen im Spiegel autobiographischer Texte
Autobiographische Texte sind ein Spiegel historischer Ereignisse und gesellschaftlicher Umbrüche. Für das Verstehen intergenerationaler Lern- und Bildungsprozesse sind sie von hoher Bedeutung.
Autobiographische Texte reflektieren nicht nur das Verhältnis von individueller Lebensgeschichte und Eingebundensein in gesellschaftliche Strukturen, sondern haben oft eine »Bildungsintention«: Sie stellen nicht nur Bildungsschicksale sprachlich dar, sondern sollen selbst bilden. Dies lässt sich besonders gut an den Generationen aufzeigen, die durch entscheidende historische Umbrüche in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts gekennzeichnet sind: die sogenannte Flakhelfer-Generation, geboren um 1920, die 1968er-Generation sowie die Generation der Wende. So entstehen Generationenporträts, die die unterschiedlichen Bildungserfahrungen, Identitätsentwürfe, Tradierungsprozesse von Werten und den Umgang mit Geschichte zeigen.
Die Kernthematik der Beiträge ist die Verbindung zweier geisteswissenschaftlichen Kernbegriffe: »Bildung« und »Freiheit«.
Während in den öffentlichen und fachlichen Debatten die Problemstellungen und Sachverhalte getrennt verhandelt werden, welche unter Bildung und Freiheit gefasst sind, soll der intrinsische Zusammenhang beider Begriffe im Anschluss an Hegels elaborierte Bildungstheorie untersucht werden. Erst mit diesem Zugang gewinnt das Begriffspaar eine analytische Kraft, um Problemfelder moderner Gesellschaften nicht nur zu begreifen, sondern transdisziplinäre Perspektiven zu eröffnen, die aus den Dilemmata und Blockaden herausführen, welche sich in den gegenwärtigen Debatten um Bildung zunehmend zeigen. Vertreten sind Beiträge aus Philosophie, Bildungsforschung, Soziologie, Politikwissenschaft und Rechtswissenschaft.
Studien zur Bildungstheorie, systematischen Didaktik und Bildungsforschung
Author: Dietrich Benner
Der Band behandelt bildungstheoretische Themen, die im Schnittpunkt von Allgemeiner Pädagogik, systematischer Didaktik und empirischer Bildungsforschung liegen.
Nach grundlagentheoretischen Überlegungen, die an Platons Höhlengleichnis anknüpfen, Zusammenhänge von Aufklärung, Bildung und Politik diskutieren und Formen des Wissens in der Wissensgesellschaft unterscheiden im ersten Teil, unter-sucht der zweite Teil allgemeine Zusammenhänge von Bildung, Wissenschaft und Kompetenz. Im dritten Teil werden forschungsbezogene Fragen nach übergreifenden Ordnungen des Unterrichts sowie Konzepte für den moralisch-evaluativen Bereich diskutiert, welche in der Entwicklung moralischer und religiöser Kompetenzen unverzichtbare Aufgaben öffentlicher Erziehung und Unterweisung erkennen.
Studien zur Zeigestruktur der Erziehung
Author: Klaus Prange
Die Operative Pädagogik will nicht nur begründet sein, sie muss auch selber in ihrer Tragweite und in ihren Konsequenzen demonstriert werden. Das ist das verbindende Motiv in den hier vorgelegten Analysen und Perspektiven zur Operativen Pädagogik. Der leitende Gedanke ist: Pädagogik ist als Praxis und als Reflexion auf diese Praxis von der Eigenart des erzieherischen Handelns her zu verstehen. Sie besteht in der Operation des Zeigens in Hinsicht auf Lernen.
Das Erziehen ist ein Handwerk im wörtlichen Verstande und in dem erweiterten Sinne eines beredten Handwerks. Ohne die Hand kein Zeigen. Ob es um die Artikulation von Unterricht oder die Machtverhältnisse in pädagogischen Inszenierungen geht oder um das Ballspiel und didaktische Verstehensprozesse, um das Verhältnis von Antwort und Frage in der Pädagogik oder das Problem nachhaltigen Lernens: immer ist das Handwerk des Zeigens der zentrale Fokus für das pädagogische Handeln und für die Reflexion auf dieses Handeln.
Einführung mit zentralen Texten
Jean-Jacques Rousseau - ein Klassiker der Erziehung.
Kaum ein anderer hat das Denken über Erziehung in der Moderne so vielfältig und so nachhaltig beeinflusst wie Jean-Jacques Rousseau. An dem genialen Autodidakten, dessen Geburtstag sich im Juni 2012 zum 300. Male jährt, scheiden sich bis heute die Geister, sowohl was seine Person und Biografie als auch was seine pädagogischen Ideen und Entwürfe betrifft. Man könnte die ganze Geschichte der Pädagogik sogar einteilen in eine Epoche vor und eine nach Rousseau.
Die beiden ausgewiesenen Rousseau-Kenner - der deutsche Pädagoge Winfried Böhm und der französische Erziehungsphilosoph Michel Soëtard – führen mit diesem Lehr- und Lernbuch vor allem in die Pädagogik Rousseaus ein und legen eine zum Teil ganz neue Auswahl seiner zentralen Texte vor, welche ihn als hochaktuellen Kultur- und Gesellschaftskritiker und als den genuinen Entdecker und Erfinder von Kindheit und Erziehung zeigen.
Disziplinierung und Normalisierung
Author: Marcus Reiß
Reformpädagogik gilt bis heute als »magische Größe«. Ihre Anhänger verzaubert sie mit der eingängigen Formel: Nicht nur »naturgemäß« soll Erziehung sein, sondern auch wertschätzend, praxisnah und individuell. So verspricht sie Heilung (von falscher Pädagogik) und argumentiert scheinheilig: Sowohl »begradigen« als auch »überwinden« sind unverzichtbare Bestandteile ihres Kanons pädagogischer Leitbegriffe.
Die Kindheitskonzepte von Maria Montessori und Ellen Key werden besonders dafür geschätzt, dass sie das »Leben« feiern. Dabei argumentieren sie mitunter allerdings wenig lebensbejahend. Besonders augenfällig ist, dass sie vor allem gesunde, normale und folgsame Kinder besonders wertschätzen. Der ideale Nachwuchs soll sowohl folgsam als auch unauffällig sein: Nicht jedes Kind ist aus sich heraus wertvoll. Daher appellieren sie an künftige Eltern, möglichst nur den richtigen Erbanlagen ins Leben zu verhelfen (was nicht zwangsläufig die eigenen sind). Überhaupt haben beide sehr konkrete Vorstellungen davon, wie Kinder sein müssen... und was passieren könnte, wenn sie nicht sind, wie sie sein sollen.
Erfolgreiche Tipps für Schüler und Eltern
Kommt Ihnen folgende Situation bekannt vor? Ihr Kind sitzt stundenlang an den Hausaufgaben und ist danach oft schlecht gelaunt, weil es den Eindruck hat, den Stoff nicht verstanden zu haben. Häufig liegt das nicht an dem mangelnden Engagement des Lernenden, sondern an der falschen Art zu lernen.
Wie lernt man aber richtiges Lernen? Mit Methoden und zahl-reichen Übungen bietet dieser HELP-Ratgeber konkrete Hilfestellungen und ist optimal auf Lernsituationen an weiterführenden Schulen ausgerichtet. Anhand zahlreicher Übungen zu Lesetechniken und Mind-Maps können Lernende die neuen Methoden direkt anwenden und ihre Ergebnisse im beigefügten Lösungsteil vergleichen.
In einem Extra-Kapitel zeigen wir Ihnen, wie die gerade beim gemeinsamen Lernen auftretenden Konflikte durch gegenseitiges Verständnis vermieden werden können.
Sokrates und die Geschichte des Lernens
Author: Patrick Bühler
In Philosophie und Theologie und in jüngeren, pädagogischen Nachbardisziplinen seit mindestens hundert Jahren auf vielfältige Weise erforscht, hat Negativität in der Pädagogik selbst bislang kaum Beachtung gefunden. Die Geschichte der pädagogischen SokratesRezeption bietet eine der seltenen Gelegenheiten, den Umgang der Pädagogik mit Negativität zu studieren.
Die späte und bescheidene Karriere der Negativität in der Pädagogik wirkt um so erstaunlicher, als ihr Werdegang nicht nur in Nachbardisziplinen anders verlaufen ist, sondern als Kommunikation selbst - und damit natürlich auch Lehren und Lernen - immer Negationen einschließt. Für eine Analyse des ,negativen‘ Apriori der Pädagogik eignet sich Sokrates ganz besonders. Zum einen wird dem Philosophen seit rund 150 Jahren von Pädagogen einhellig und in Übereinstimmung mit Philologen und Philosophen attestiert, neben einer positiven auch eine negative Didaktik anzuwenden. Zum anderen ist die Geschichte der ,sokratischen Methode‘ ein äußerst aussagekräftiger ,Gradmesser‘, dient Sokrates doch der Pädagogik seit drei Jahrhunderten als Referenzgröße.
Ein pädagogisches Lesebuch von Demokrit bis Boethius
Die Antike gilt nicht nur in der Philosophie, sondern in vielen anderen Disziplinen, als Schatzgrube des Denkens. Leider ist ihre Kenntnis in der Pädagogik weitgehend verschwunden.
Das hat im Wesentlichen zwei Gründe, die miteinander verwoben sind: Zum einen sieht sich die historische Bildungsforschung generell einem abnehmenden Interesse ausgesetzt. Zum anderen dominieren den pädagogischen Diskurs derzeit empirische, häufig an Effekten in konkreten Settings orientierte Forschungen, die einer zunehmenden Enthistorisierung in der Pädagogik Nachschub verleihen.
Das vorliegende Buch greift dieses Problem auf und setzt sich das Ziel, als pädagogisches Lesebuch in die Pädagogik der Antike einzuführen. In diesem Sinn werden zwanzig Autoren aus der griechischen und römischen Epoche ausgewählt, deren zentrale Originaltexte mit pädagogischem Gehalt in deutscher Übersetzung vorgestellt und mit biobibliographischen Angaben ergänzt werden.