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Author: Reimar Hartge
Sofern im Leben alles gut und wie erhofft verläuft, spüren wir beglückende Kurzweil, die in der Folge des Wimpernschlags einander überstürzender Augenblicke neue Abenteuer bietet. – Wird der Höhenflug einer Lebensfreude jedoch mutwillig oder durch Schicksalsschläge abgebrochen, und schleichen sich zur Gewohnheit werdende kleine und große Folterungen des Bewusstseins ein, dann folgen rasch Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit. Diese abwärts führende Spirale des Befindens droht in melancholischer Tatenlosigkeit und Langeweile zu enden. – Weil das so ist, sollte man sich rechtzeitig darum bemühen, sein Dasein lebenswert zu gestalten, seine positiven Gefühle gewissenhaft zu schulen und immer im Griff zu behalten. – Es wäre ein Irrtum anzunehmen, ´Weisbuch der Vernunft` habe etwas mit ´weiß` zu tun, jener Nichtfarbe, welche den Untergrund für darauf Geschriebenes oder Gedrucktes bietet. Auch mit Weisheitserwerb hat dieser Titel allenfalls mittelbar zu tun; denn eigentlich geht es im ´Weisbuch` um das Verb weisen. Es soll versucht werden, dem Leser Wege zu zeigen, welche zur Vernunft hinführen könnten.
Für Violine und Klavier
Im Zaubergarten, das Titelbild vom Autor, zu dem 2015 eine Komposition mit romantisch-impressionistischen Klängen entstand. Sie will aus dem Alltag in eine zauberhafte Welt, in einen Zaubergarten entführen. Man stelle sich vor, dass man durch eine breite Pforte in einen riesigen Garten, umwoben von blühenden Pflanzen, hohen, beblätterten Bäumen, Seen mit Schwänen und vielleicht exotischen Tieren gelangt. Gleichsam im Einklang mit der Violine, die nach dem 1. Thema das Klavierspiel fortsetzt und ergänzt, kann man sich das Leben und Singen von Vögeln, Schnattern, Brummen und Surren von Tieren im Zaubergarten vorstellen, gleichsam hören. Beeindruckend sind auch Boden- und Wasserpflanzen, die hin- und wegtauchend ein Wechselspiel mit sich treiben, sowie das Rauschen mächtiger Baumkronen. Nach diesem Verweilen im Zaubergarten nähert man sich nun froh und entspannt seinem Ausgang – das l. Thema wird am Ende wieder aufgegriffen.
Bedingungsgefüge, Beziehung und das erzieherische Feld
Geschwisterbeziehungen stellen in der Regel die längsten Beziehungen in unserem Leben dar. Sie wirken auf und in uns auf positive und negative Weise.
Geschwisterbeziehungen sind vielfältig und eindrücklich. Sie gehören, wie die Elternbeziehung, zu den Primärbeziehungen und sind nicht frei wählbar. Wie ein roter Faden ziehen sich Rivalität, Neid und Eifersucht, aber auch Unterstützung, Liebe und Nähe durch die Geschwisterbeziehungen. Heute leben wir in einer Zeit, in der die Anzahl der Geschwister in direkter Linie immer weiter abnimmt. Das Kind wächst zunehmend mit wenigen oder gar keinen Geschwistern auf.
Tillmann F. Kreuzer greift in seiner Dissertation das weite Feld der Geschwisterbeziehungen, auch in Kultur und Literatur, auf. Er zeigt anhand narrativer Vignetten, dass in allen Familienkonstellationen eine formende Dynamik geschwisterlichen Zusammenlebens in Unterstützungs- und Betreuungssituationen entsteht und diese prägt.
Wie vereinbaren Muslime die Ansprüche einer zeitgemäßen, modernen Lebensführung in der deutschen Gesellschaft mit dem Islam? Vier Fallstudien enthüllen schlaglichtartig eine lebenspraktische Virtuosität gegenwärtiger muslimischer Biographien.
Die Studie beleuchtet das Phänomen gelingenden Umgangs mit dem Islam und seine lebenspraktische Bedeutung für gebildete Muslime. Das Interesse daran ist unmittelbar einsichtig: Diese Muslime haben am laufenden Band mit besonderen handlungspraktischen Herausforderungen und Aushandlungen im Alltag zu tun. Diese ergeben sich aus dem Zusammenschluss von kulturellen Standards der deutschen Gesellschaft und des Islam als Kulturtradition. Ihre Lebensführung ist durch das damit verbundene Spannungsverhältnis darauf ausgerichtet, mit beiden Händen Sand ins Getriebe der Alltagsroutine zu werfen – beim Versuch der virtuosen Synthese von Islam und Moderne.
Studien zum Paradoxieproblem in der Pädagogik
Author: Michael Wimmer
Die bisher ungelöste Paradoxie der Erziehung lässt Erzie-hungswissenschaftlern und Pädagogen, aber auch Philosophen und Lehrkräften im pädagogischen Diskurs der Moder-ne keine Ruhe. Statt sie nur als Theorieproblem zu bewerten, muss gezeigt werden, inwiefern diese Paradoxie den Kern des Pädagogischen ausmacht und zugleich einen praktischen Sinn erfüllt, der durch Lösungsmodelle verstellt wird.
Gefragt wird daher, ob die mit der Alterität und Fremdheit der Adressaten zusammenhängende Paradoxie der Erziehung nicht gerade das »Wesen« des pädagogischen Denkens und Handelns ausmacht, weil sich in ihr die Differenz zwischen dem Technischen und dem Pädagogischen manifestiert. Mit dem Einsatz der Dekonstruktion wird dabei ein Verständnis des Paradoxieproblems ins Spiel gebracht, das es ermöglicht, sowohl das Pädagogische anders zu denken, als auch jenseits technischer Handlungsrationalität der ethischen Dimension der pädagogischen Aufgabe wieder gerecht zu werden. Hierbei wird die Allgemeine Erziehungswissenschaft als Ort einer unverzichtbaren und nicht abschließbaren Problematisierung des Pädagogischen ausgewiesen.
Der Berliner Ansatz zur Konstruktion und Erhebung ethisch-moralischer Kompetenzniveaus im öffentlichen Erziehungs- und Bildungssystem mit einem Ausblick auf Projekte zur ETiK-International
Ethisch-moralische Kompetenz ist ein unverzichtbarer Bestandteil öffentlicher Bildung und als solcher auf eine Thematisierung im öffentlichen Erziehungssystem angewiesen. Ein international validiertes Testinstrument erlaubt es, ethisch-moralische Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern am Ende der Sekundarstufe I sowie in der gymnasialen Oberstufe in den Teilkompetenzen ethisch-moralische Grundkenntnisse, Urteils- und Handlungsentwurfskompetenz zu messen. Ausführlich wird über pädagogische und bildungswissenschaftliche Grundlagen des Ansatzes, die Entwicklung von Testaufgaben, Pilotierungs- und Validierungsstudien und die Herausarbeitung von Anforderungsniveaus und Kompetenzstufen berichtet. Der Band präsentiert da- rüber hinaus Studien zur internen Schulevaluation und zur Internationalisierung des Ansatzes. Er wendet sich an Studierende sowie Lehrende des Faches Ethik oder vergleichbarer Fächer, an Fachdidaktiker für Philosophie und Ethik, an Forscher im moralisch-evaluativen Bereich, Schulbuchautoren, Landesinstitute und öffentliche Bildungsverwaltungen.
Band 3: Neuzeit. Teilband 2: Klassik und Romantik
Mit diesem vierbändigen Werk zur Geschichte der Ästhetischen Bildung wird eine schmerzliche Lücke in der Geschichte der Bildung und der Pädagogik geschlossen.
Die Beschäftigung mit Kunst, Schönheit, Spiel und Form hatte in allen Epochen der europäischen Geschichte zentrale Bedeutung für die Bildung des Menschen. Ästhetische Bildung war und ist dabei immer eng mit künstlerischer Produktion und ästhetischer Rezeption sowie mit Nachahmung und Kreativität verbunden. In diesem Werk werden zentrale Theorien bzw. Ideen Ästhetischer Bildung im Grundriss dargestellt. Der zweite Teilband des dritten Bandes widmet sich der Klassik und Romantik und behandelt die Ideen und Theorien Ästhetischer Bildung u.a. von Goethe, Moritz, Humboldt, Herbart, Fröbel und Nietzsche.
Heydorns Bildungsphilosophie im Spannungsfeld von Subjekt, Arbeit und Beruf
Ungeschminkt thematisierte Heydorn die gesellschaftlichen Probleme und die Möglichkeit der Menschwerdung in der kapitalistischen Moderne. Lässt sich daran anschließend Humanismus und Subjektwerdung in allgemeiner und beruflicher Bildungstheorie weiter entfalten?
Als Erziehungswissenschaftler, Lyriker und politischer Intellektueller hinterließ Heinz-Joachim Heydorn (1916-1974) ein Werk, das sich der widersprüchlichen Entwicklung von Bildung und Erziehung in der bürgerlich-sozialantagonistischen Gesellschaft zuwendete. Seine Studien zur Sozial-, Politik- und Emanzipationsgeschichte tragen zur Schärfung der Urteilsfähigkeit bei und bieten Wege in humane Bildungs-, Arbeits- und Wirtschaftsformen. Sie werden im Band im Hinblick auf Subjektwerdung, Arbeit und Beruf aktualisiert.
Über die pädagogische Bedeutung von Krisen, Konflikten und Katastrophen
Pädagogische Prozesse sollen möglichst reibungslos funktionieren, damit Kinder effektiv lernen – nur droht die humane Bildung dabei auf der Strecke zu bleiben …
Es ist die durchgängige Überzeugung der in dem vorliegenden Band abgedruckten Beiträge, dass Krisen, Konflikte und Katastrophen einen nicht zu unterschätzenden Bildungsimpuls zu setzen vermögen. Sie mit didaktisch-technischer Präzision schnell und gründlich vermeiden zu wollen, wäre dann nicht immer von Vorteil.
Sind es nicht gerade die krisenhaften Situationen des Zweifelns und der Irritation, die uns für neue Lernerfahrungen öffnen? Und zeigen sich neue Lebensperspektiven zumeist nicht erst dann, wenn Konflikte in unseren gewohnten Alltag einbrechen? In welchem Maße aber dürfen wir dann umgekehrt auch Momente von ›Negativität‹ zulassen – oder gar bewusst herbeiführen? Es sind solche und ähnliche Fragen, die dazu einladen, sich – im besten Sinne des Wortes – irritieren zu lassen.
Theorie für die Praxis
Author: Thomas Mikhail
Ist alles, was den Umgang mit Kindern und Jugendlichen betrifft bzw. in Familie und Schule geschieht, bereits pädagogisch? Wohl kaum! Aber woher weiß man, ob man pädagogisch handelt? Oder woran erkennt man, ob in einer Situation pädagogisch gehandelt wird? Wie lässt sich pädagogisches von anderem Handeln unterscheiden und abgrenzen?
Die vorliegende Untersuchung gibt Antwort auf diese Fragen – nicht nur für Eltern, Erzieher und Lehrer, sondern auch für die Bildungsforschung. Schließlich ist diese stets neu mit der Frage konfrontiert, ob ihr Untersuchungsgegenstand überhaupt mit Pädagogik zu tun hat. Der Autor sieht Pädagogik als eine Handlungswissenschaft an, die sich um die theoretische Analyse und Aufklärung pädagogischer Praxis bemüht. Sie muss sagen können, was pädagogische Praxis ist, und dies begründen. Und vor allem muss sie orientierende Grundsätze für pädagogisches Handeln in Familie und Schule formulieren. Neben der Bestimmung der Maßgaben und Kriterien für pädagogisches Handeln kommt es insbesondere auf deren Legitimation an, auf deren Grundlage eine Handlung zu Recht pädagogisch zu nennen ist.