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Eine Thematische Diskursanalyse vor dem Horizont postkolonialer Theorien
Religiöse Bildung im postkolonialen Kontext bedeutet ein Verlernen und Neulernen in Hinsicht auf Repräsentationen des Globalen Südens. Wie wird der Globale Süden im Religionsunterricht repräsentiert? Dieser Frage wird in der vorliegenden interdisziplinär angelegten Untersuchung am Beispiel des Schulbuchs „Kursbuch Religion“ nachgegangen. Als Analyseinstrumentarium dienen postkoloniale Theorien und verschiedene Aspekte des Repräsentationsbegriffs. Mithilfe der Thematischen Diskursanalyse werden Muster und Themenkomplexe auf synchroner und diachroner Ebene rekonstruiert und ausgewertet. Dabei fokussiert die Analyse drei Aspekte globalisierter Religion: globale Verantwortung, globales Christentum und globale Religionen. Schließlich werden didaktische Konsequenzen für postkoloniale Repräsentationen im Religionsunterricht gezogen. Damit leistet die Untersuchung einen weiterführenden Beitrag zur postkolonialen Aufarbeitung in der Religionspädagogik und auch in ihren Bezugsdisziplinen.
Volume Editors: Mati Laur and Karsten Brüggemann
Die „Forschungen zur baltischen Geschichte“ sind das führende wissenschaftliche Periodikum zur Geschichte der drei Staaten Estland, Lettland und Litauen. In dieser Nummer geht es um den Alltag finnischer Bauarbeiter in der Estnischen SSR in den 1970er Jahren, religiöse Polemiken im Mittelalter und um die Frage, ob Herder tatsächlich das Litauische nicht vom Lettischen unterscheiden konnte. Die Leserschaft wird zudem an eine mittelalterliche Tafel voller leckerer Fischspeisen geladen, betrachtet litauische Gedenkpraktiken in der Zwischenkriegszeit und diskutiert die Erinnerungen von estnischen Kommunisten sowie die Rezeption des estnischen Schriftstellers Jaan Kross in der Lettischen SSR.
Eine Untersuchung anhand der Rechtsprechung der Römischen Rota
Das kirchliche Prozessrecht manifestiert sich in einem detailreichen Normenkomplex, der nur selten in den Blick wissenschaftlicher Untersuchung gerät. Grund genug, einigen Detailfragen Raum zu geben, die gleichzeitig paradigmatische Problemanzeigen für den gegenwärtigen Zustand kirchlicher Rechtskultur darstellen.Neben der eigentlichen Hauptsache können im kanonischen Prozess auch so genannte akzessorische Fragen auftreten, die von der Hauptsache abhängig sind, aber eine eigene richterliche Entscheidung verlangen. Die auf derartige Fragen fokussierte Untersuchung der Rechtsprechung der Römischen Rota offenbart einen höchst bedenklichen Zustand des geltenden Prozessrechts. Ist der Untergang des kanonischen Prozesses längst besiegelt?
Ein Spannungsfeld voller Ambivalenzen
Das „Projekt der Moderne“ ist ein Freiheitsversprechen, das nicht ohne seine christlichen Wurzeln verstehbar ist.
Die Umbrüche und Aufbrüche der späten Moderne sind durch tiefe Ambivalenzen gekennzeichnet. Dabei liegen ungeahnte Entwicklungschancen und zunehmende Risiken eng beieinander. Anschaulich wird dies an Phänomenen wie Individualisierung, Beschleunigung, Digitalisierung, Ökonomisierung oder Re-Nationalisierung. Ein Schlüssel, um die damit verbundenen Transformationsprozesse der späten Moderne human zu bewältigen, ist das Verständnis für das Unverfügbare, das sich der unmittelbaren Planbarkeit entzieht. Ohne dieses wandelt sich das Fortschrittsstreben in „rückschlägige Utopien“ (Eugen Biser). Das Christentum kann in dieser Dynamik eine orientierende und befreiende Kraft entfalten, jedoch nur dann, wenn es sich selbst radikal wandelt.
Editor: Christof Mandry
Medicine, ethics, and theology embrace various ideas and concepts regarding human suffering – ranging from pain, suffering from loneliness, a lack of meaning or finitude, to a religious understanding of suffering, grounded in a suffering and compassionate God.
In the practices of clinical medical ethics and health care chaplaincy, these diverse concepts overlap. What kind of conflicts arise from different concepts in patient care and counseling, and how should they be dealt with in a reflective way? Fostering international interdisciplinary scientific conversations, the book aims to deepen the discussion in medical ethics concerning the understanding of suffering, and the caring and counseling of patients.
Editor: Ulrich Konrad
Das Kirchenmusikalische Jahrbuch 2021 enthält sieben aktuelle Forschungsbeiträge zur Musikgeschichte des 16. bis 20. Jahrhunderts. Zwei Studien sind Werken des Komponisten Orlando di Lasso gewidmet, zum einen aus der Perspektive interkonfessioneller Rezeption, zum anderen aus medienhistorischer Sicht. Ein musikologisch-theologischer Beitrag geht dem Sprachverständnis in Musik am Beispiel von Joh 3,16 nach (Also hat Gott die Welt geliebt). Der Kirchenmusik unter den Bedingungen totallitärer Systeme des 20. Jahrhunderts wenden sich zwei Arbeiten zu. Potenziale von Theodor W. Adornos Schwierigkeiten mit Beethovens Missa solemnis werden erkundet. Analytisch ausgerichtet ist schließlich ein Beitrag zu kompositionstechnischen Spezifika bei Figuralmessen süddeutscher Kirchenkomponisten der Vorklassik.
Im Juli 2019 ist zwischen der Europäischen Union (EU) und der Türkei ein neuer Streit um Bohrungen nach fossilen Brennstoffen vor der Küste Zyperns entbrannt. Dieser Konflikt stellt eine unmittelbare Folge der bis heute ungelösten, jahrzehntelangen Streitigkeiten zwischen griechischen und türkischen Zyprern um die rechtliche Lage und Zukunft der geteilten Insel dar. Die Auseinandersetzung spiegelt die bis heute spürbaren Auswirkungen der Geschichte und der gegenwärtigen politischen Situation Zyperns auf die Beziehungen zwischen Europa und der Türkei wider.
Zypern steht aber nicht nur im Blickwinkel der EU. Auch die Vereinten Nationen richten ihr Augenmerk bis heute auf die Insel. Österreichische UN-Soldaten haben seit 1964 dort gemeinsam mit Soldaten anderer Nationen den Waffenstillstand überwacht, der ein Wiederaufflammen der Auseinandersetzungen zwischen griechischen und türkischen Zyprern verhindern soll. Die Deutsche Marine wiederum nutzt Zypern seit 2006 als logistische Operationsbasis im Rahmen der Mission UNIFIL im östlichen Mittelmeer, um die Regierung des Libanon bei der Sicherung der Seegrenzen zu unterstützen und örtlichen Waffenschmuggel zu unterbinden.
Der »Wegweiser zur Geschichte. Zypern« ist ein bilaterales Gemeinschaftsprodukt des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr sowie der österreichischen Landesverteidigungsakademie. Er ergänzt inhaltlich den 2009 erschienenen »Wegweiser zur Geschichte. Naher Osten«.18 Beiträge deutscher, österreichischer und internationaler Wissenschaftler beleuchten die Geschichte Zyperns, die damit einhergehenden aktuellen geo-, sicherheits- sowie wirtschaftspolitischen Konflikt- und Problemfelder rund um die Mittelmeerinsel.
Bild und Bilddidaktik im christlich-islamischen Dialog
Religion lebt in Bildern. Bilder stiften Gemeinschaft. Gleichzeitig ziehen Bilder Grenzen zwischen Menschen. In diesem Spannungsfeld erforscht die vorliegende Arbeit Kriterien eines angemessenen Umgangs mit religiöser Bildlichkeit in interkulturellen und interreligiösen Lernsituationen.
Diese interdisziplinäre Forschungsarbeit im Schnittbereich von Religions- und Kunstpädagogik analysiert die Bedeutung verbildlichter Religion für das interkulturelle und interreligiöse Lernen zwischen Menschen christlicher und islamischer Prägung. Dazu untersucht der Autor zentrale Verbildlichungen des Christentums und des Islams vor dem Hintergrund imaginationstheoretischer und bildwissenschaftlicher Erkenntnisse und im Abgleich mit religionspädagogischen und kunstpädagogischen Bildumgangskonzepten. Darauf aufbauend entwickelt er Grundlagen einer interkulturellen und interreligiösen Bilddidaktik und legt dar, welchen Beitrag Religions- und Kunstpädagogik zu einem mündigen Umgang mit kulturellen Figurationen im Allgemeinen und mit religiösen Verbildlichungen im Speziellen leisten können.