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Ein Spannungsfeld voller Ambivalenzen
Das „Projekt der Moderne“ ist ein Freiheitsversprechen, das nicht ohne seine christlichen Wurzeln verstehbar ist.
Die Umbrüche und Aufbrüche der späten Moderne sind durch tiefe Ambivalenzen gekennzeichnet. Dabei liegen ungeahnte Entwicklungschancen und zunehmende Risiken eng beieinander. Anschaulich wird dies an Phänomenen wie Individualisierung, Beschleunigung, Digitalisierung, Ökonomisierung oder Re-Nationalisierung. Ein Schlüssel, um die damit verbundenen Transformationsprozesse der späten Moderne human zu bewältigen, ist das Verständnis für das Unverfügbare, das sich der unmittelbaren Planbarkeit entzieht. Ohne dieses wandelt sich das Fortschrittsstreben in „rückschlägige Utopien“ (Eugen Biser). Das Christentum kann in dieser Dynamik eine orientierende und befreiende Kraft entfalten, jedoch nur dann, wenn es sich selbst radikal wandelt.
Eine Festschrift für Gabriele Kniffka
Volume Editors: Petra Gretsch and Nadja Wulff
Der Band umspannt das nach wie vor bildungspolitisch drängende Thema Deutsch-als-Zweitsprache und Deutsch-als-Fremdsprache mit Fokus auf die besonderen Anforderungen an Lehr- und Ausbildungskräfte in schulischen sowie berufsbildenden Kontexten.
Die Festschrift greift zentrale Forschungsfelder rund um den Erwerb des Deutschen als Zielsprache in Bildungsinstitutionen auf, die sich vorrangig mit dem Namen Gabriele Kniffka verbinden. Im ersten Teil werden praxisrelevante Konzepte zum Aufbau sprachlicher Fertigkeiten vorgestellt. Der zweite Teil spiegelt die sprachliche wie schriftsprachliche Komplexität schulischer Lehr-Lern-Prozesse auf der Ebene der Professionalisierung von Lehrkräften wider. Im dritten Kapitel werden Fach- und Berufssprachen hinsichtlich ihrer Implikationen für DaZ-Lernende untersucht. Der letzte Teil widmet sich dem Erfassen von Sprachständen in der Schule, aber auch für den Hochschulzugang.
Eine ethnographische Untersuchung zur sprachlichen Praxis am Nachmittag
Author: Farina Böttjer
Mittels teilnehmender Beobachtungen werden die sprachlichen Praktiken innerhalb des untersuchten Ganztags differenziert beleuchtet und analysiert.
Einem ethnografischen Forschungsstil folgend wird der Frage nach der Rolle von Familiensprachen im Offenen Ganztag einer Grundschule in Nordrhein-Westfalen nachgegangen. Es wird herausgearbeitet, wie und von wem Familiensprachen relevant gemacht, eingefordert oder restriktiv behandelt werden und was die Situationen kennzeichnet, in denen Familiensprachen eine Rolle spielen. Im Ergebnis zeigen sich widersprüchliche Praktiken, die je nach involvierten Personen, Kontexten und Settings variieren. Die Studie trägt dazu bei, das bislang noch wenig untersuchte Feld des Offenen Ganztags innerhalb der Forschung zu mehrsprachigen Praktiken im Bildungssystem zu erschließen.
Studien zur Neuformulierung der "Gegnerfrage" jenseits des Historismus
Volume Editor: Stefan Alkier
Worüber wird in den Schriften des Neuen Testaments gestritten, und wer streitet mit wem? Zu lange wurde diese Frage als Frage nach den jeweiligen „Gegnern“ bzw. „Opponents“ in einem historistischen Zirkel beantwortet.
Man entwarf Hypothesen über die „hinter“ dem Text stehenden Kommunikationssituationen, konstruierte von da aus „Gegner“, und von diesem Konflikt her interpretierte man dann wiederum die jeweiligen Schriften. Unter Einbeziehung politik- und kulturwissenschaftlicher Theorieansätze stellen die Beiträge dieses Bandes einen theoretisch belastbaren und an Fallstudien (wie etwa Antagonismen in den Evangelien oder Paulus als kontroverser Mediator) überprüften Neuansatz einer neutestamentlichen Konfliktforschung vor. Das Konzept fragt nach im Text beschreibbaren Konflikten und nach der Weise, wie diese inszeniert, gelöst oder offen gelassen werden. Von da aus werden dann hypothetische Schlüsse auf historische Kontexte der Text- und Rezeptionsprozesse gezogen.
Z. Anthony Kruszewski in Wartime Europe and Postwar America
Author: Beata Halicka
Beata Halicka’s masterly narrated biography is the story of an extraordinary man and leading intellectual in the Polish-American community. Z. Anthony Kruszewski was first a Polish scout fighting in World War II against the Nazi occupiers, then a Prisoner of War/Displaced Person in Western Europe. He was stranded as a penniless immigrant in post-war America and eventually became a world-renowned academic.
Kruszewski’s almost incredible life stands out from his entire generation. His story is a microcosm of 20th-century history, covering various theatres and incorporating key events and individuals. Kruszewski walks a stage very few people have even stood on, both as an eye-witness at the centre of the Second World War, and later as vice-president of the Polish American Congress, and a professor and political scientist at world-class universities in the USA. Not only did he become a pioneer and a leading figure in Borderland Studies, but he is a borderlander in every sense of the word.
Volume Editor: Jennifer Wasmuth
Der öffentliche Diskurs zeichnet sich gegenwärtig vielfach durch eine Verhärtung der Fronten und die mangelnde Bereitschaft aus, sich auf die Gegenposition einzulassen. Diese Tendenzen lassen sich auch im ökumenischen Kontext beobachten, und schnell ist hier wie dort der Fundamentalismus-Vorwurf zur Hand.
Was meint dieser Vorwurf genau? Gegen wen richtet er sich? Ist Fundamentalismus nur eine polemische Etikettierung von Positionen, die nicht der eigenen entsprechen? Oder lassen sich unter dem Begriff politische und religiöse Gruppierungen fassen, die eine klar erkennbare Agenda verfolgen? Diesen Fragen geht der vorliegende Sammelband nach, indem er in seinen Beiträgen auf die Begriffsgeschichte und die Bedeutung von „Fundamentalismus“ in verschiedenen geographischen, konfessionellen und religiösen Kontexten reflektiert.
Bild und Bilddidaktik im christlich-islamischen Dialog
Religion lebt in Bildern. Bilder stiften Gemeinschaft. Gleichzeitig ziehen Bilder Grenzen zwischen Menschen. In diesem Spannungsfeld erforscht die vorliegende Arbeit Kriterien eines angemessenen Umgangs mit religiöser Bildlichkeit in interkulturellen und interreligiösen Lernsituationen.
Diese interdisziplinäre Forschungsarbeit im Schnittbereich von Religions- und Kunstpädagogik analysiert die Bedeutung verbildlichter Religion für das interkulturelle und interreligiöse Lernen zwischen Menschen christlicher und islamischer Prägung. Dazu untersucht der Autor zentrale Verbildlichungen des Christentums und des Islams vor dem Hintergrund imaginationstheoretischer und bildwissenschaftlicher Erkenntnisse und im Abgleich mit religionspädagogischen und kunstpädagogischen Bildumgangskonzepten. Darauf aufbauend entwickelt er Grundlagen einer interkulturellen und interreligiösen Bilddidaktik und legt dar, welchen Beitrag Religions- und Kunstpädagogik zu einem mündigen Umgang mit kulturellen Figurationen im Allgemeinen und mit religiösen Verbildlichungen im Speziellen leisten können.
Spanienbilder deutschsprachiger Teilnehmer am spanischen Unabhängigkeitskrieg 1808-1814
Krieg und Kulturkontakt - lässt sich das zusammen denken? Damals wie heute treffen Menschen in Kriegen aufeinander, oft in für sie fremden Regionen. Wer zurückkehrt, bringt nicht nur Bilder des Krieges, sondern vielfältige Eindrücke über dort Erlebtes mit.
Von dieser Annahme ausgehend untersucht die Autorin Krieg als eine spezifische Form von Kulturkontakt. Als Beispiel dient der spanische Unabhängigkeitskrieg (1808–1814), der Vorbildfunktion für die antinapoleonischen Erhebungen im deutschsprachigen Raum hatte. Grundlage sind Zeugnisse deutschsprachiger Kriegsteilnehmer, die sowohl mit den napoleonischen Armeen als auch mit deren Gegnern den Weg auf die Iberische Halbinsel fanden. Fortschreibungen ihrer Sicht auf Spanien finden sich teilweise bis in die Gegenwart. Welche Themen, Blickwinkel und Codes sich in zwölf von ihnen verbergen, wird hier nachgespürt.
Diese vierbändige, wissenschaftliche Ausgabe präsentiert zentrale Werke des katholischen Theologen, Natur- und Sozietätsphilosophen Franz von Baader (1765–1841) erstmalig textkritisch ediert und durch erklärende Anmerkungen ausführliche Register und editorische Berichte erschlossen. Die Textauswahlreicht von Baaders Frühwerk bis in die späten Jahre hinein und beleuchtet so die zusammenhängende Entwicklung seines Philosophierens.
Der zweite Band enthält sechs Abhandlungen aus Baaders mittlerer Schaffensperiode (1808–1818), dem Jahrzehnt, in dem sich in der persönlichen Begegnung zwischen Baader, Schelling, Ritter, Jacobi und Schubert die Konstellation der sogenannten Münchner Romantik ereignet. Die Texte zeigen in der Rezeption Böhmes und Saint-Martins die tiefere Verwandtschaft zwischen Baaders Mystik und naturphilosophischer Spekulation und stellen in exemplarischer Art und Weise den Übergang zu den späteren umfassenden Werken wie den »Fermenta Cognitionis« und der »Speculativen Dogmatik« dar.
A New Foundation for the Study of Parables
The Fables of Jesus in the Gospel of Luke introduces the world of the ancient fable to biblical scholarship and argues that Jesus’s parables in Luke’s gospel belong to the ancient fable tradition.
Jesus is regarded as the first figure in history to use the parable genre with any regularity—a remarkable historical curiosity that serves as the foundation for many assumptions in New Testament scholarship. The Fables of Jesus in the Gospel of Luke challenges this consensus, situating the parables within a literary context unknown to biblical scholarship: the ancient fable. After introducing the ancient fable, the “parables” of Jesus in Luke’s gospel are used as a testing ground to demon - strate that they are identical to first-century fables. This challenges many conven - tional assumptions about parables, Luke’s gospel, and the relationship of Jesus to the storytelling traditions of the Mediterranean world. This study offers multitudes of new parallels to the otherwise enigmatic parable tradition, opens an exciting new venue for comparative exploration, and lays a new foundation upon which to study the fables of Jesus.