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Besaß Otto von Bismarck unverhandelbare politische Vorstellungen, die das von ihm geschaffene Reich prägten? Und was lebt von seinem politischen Erbe noch in unserem demokratisch verfassten Gemeinwesen fort? Der Band fragt nicht nur danach, welche Ideen und Institutionen Bismarcks das deutsche Kaiserreich möglicherweise überlebten, sondern auch, wieviel vom ursprünglichen Bismarckreich 1918 überhaupt noch übrig war. Geht es in der ersten Sektion um die Rolle Preußens vor und unmittelbar nach 1918, untersucht die zweite die föderale Verfasstheit des Deutschen Reichs und den Zusammenbruch der deutschen Dynastien. Nach der Erörterung der Liberalisierung bzw. Parlamentarisierung des Bismarckreichs und des damit verbundenen politischen Wandels zwischen 1890 und 1918 beleuchtet der letzte Abschnitt Aspekte der nationalen Verfasstheit des Kaiserreichs.
Die Konflikte um Edward Schillebeeckx, Jon Sobrino und Jacques Dupuis und ihr Beitrag zu einer fundamentaltheologischen Konflikttheorie
Auf der Basis der Diskussion um das Verständnis des II. Vatikanums als „Pastoralkonzil“ werden mit den drei christologischen Ansätzen von Edward Schillebeeckx, Jon Sobrino und Jacques Dupuis ausgewählte Konflikte mit der Glaubenskongregation untersucht. Dies geschieht unter der Perspektive, wie der jeweilige Ansatz in der Auseinandersetzung mit seinem Kontext und dessen besonderen Herausforderungen entwickelt wurde. Kontextualität, Geschichtlichkeit und Pluralität von Theologie zeigen sich als Konsequenzen der pastoralen Wende des Konzils. Für daraus entstehende Konflikte werden in einer fundamentaltheologischen Konflikttheorie Lösungsstrategien und Verfahrensregeln skizziert.
Essays in Honor of Sigurd Bergmann
The volume gives thankful resonance to Prof. Sigurd Bergmann, Lund, on the occasion of his 65th birthday. With its 14 contributions it intends to honor Sigurd Bergmann for all his academic and personal efforts in the areas of critical thinking, responsible ethics, and ingenious spirituality in service of the earth as protected habitat. The authors come from Sweden, Finland, Norway, Germany, Montenegro, the UK, South Africa, and Indonesia. The contributions cover a wide range of issues related to eco-theology, namely aesthetics, moral philosophy, theology, history of religion, philosophy of education, history of literature, political theory, and economics.
Central and Eastern European Perspectives
For decades, Christians of different confessions in Central and Eastern Europe were linked together by the experience of totalitarian regimes of the 20th century, which also significantly codetermined the relationships between Christian churches. After 1989, these churches became part of the life of a free society and found themselves in the midst of profound social, political, economic, and cultural changes. Thirty years after the fall of the Iron Curtain presents an opportunity to reflect on what form the local ecumenical communities of churches are taking in this process of transformation. The authors of this book not only share experiences that reflect the specific historical and local context of churches in Central and Eastern Europe but also seek to perceive particular issues in the context of the changing global paradigm of the ecumenical mentality. The book explores the place of ecumenism in the lives of individual churches, opens up questions about the continuity of historical memory, analyzes new challenges addressed to the Christian community, and asks about the form and quality of mutual relations between Christian churches in the region. The volume wants to be a contribution to the search for a valid and reliable ecumenical hermeneutics for the 21st century, which uses the immediate ecumenical experience in the midst of a changing world. The book contains texts by Piotr Kopiec, Péter Szentpétery, Jaroslav Vokoun, Cristian Sonea, Andriyj Mykhaleyko, Robert Svato nˇ , Lʼubomír Batka, and Reinhard Thöle .
Untersuchungen zum Prosarhythmus im Corpus Cyprianaeum
Author: Elisa Groth
Die Kunstprosa des Märtyrerbischofs Cyprian von Karthago war für zahlreiche spätantike und mittelalterliche Autoren stilbildend. Die Analyse seiner Rhythmuspraxis und des Verhältnisses von Form und Inhalt zeigt die bewusste Nutzung der Stilmittel für die Glaubensverkündigung. Ausgehend von einer statistischen Analyse des Gesamtwerks bietet die Interpretation ausgewählter Texte weitergehende Einsichten in das literarische Schaffen Cyprians. Außer den als echt geltenden Abhandlungen und Briefen werden auch die pseudocyprianischen Schriften hinsichtlich des Prosarhythmus untersucht. Dabei wird deutlich, dass die Rhythmuspraxis bei der Echtheitsdiskussion nicht unbeachtet bleiben sollte. Die separat – online – publizierte kolometrisch-rhythmische Gesamtausgabe von Cyprians Schriften verschafft Fachkundigen wie interessierten Laien einen Überblick über die von ihm verwendeten Rhythmen und kann als Übungsmaterial an der Universität sowie im Schulunterricht vielfältig eingesetzt werden.
Energiewende im Badezimmer 1880-1939
Author: Nina Lorkowski
Die Arbeit untersucht den Wandel der Energienutzung im Privathaushalt am Beispiel der Körperpflege in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen dabei Geräte zur Warmwasserbereitung, die als Bestandteil komplexer Ordnungen wie Wohnen und Energieversorgung untersucht werden. Die Autorin nimmt dabei einen Zeitraum in den Blick, als in Deutschland weder Badezimmer noch moderne Geräte zur Warmwasserbereitung bereits massenhaft im Haushalt Verbreitung gefunden hatten. Doch wurden Anwendungsmöglichkeiten für den privaten Haushalt diskutiert und ausprobiert. Auch flossen die ersten Erfahrungen von Nutzern in die Entwicklung von Geräten oder Konzepten für den Massenwohnungsbau ein. Durch die Einbeziehung von Egodokumenten und weiteren Hinweisen auf die Aneignung der Geräte im Privathaushalt kann die Weiterentwicklung insbesondere der elektrischen Warmwassergeräte als Aushandlungsprozess zwischen Herstellern, Energieversorgungsunternehmen und Nutzern beschrieben werden.
Ethische Überlegungen zum Konflikt am Ende des Lebens
Author: Daniel Kreidlow
Angesichts des Todes muss der Mensch Entscheidungen treffen. Durch die Erfahrung von Tod erfährt er die Konkretheit der ethischen Forderung aus seiner Leiblichkeit.
Ethik als Aktion inmitten der Lebenswirklichkeit wird durch die Erfahrung erlebt, die der Mensch mit seinem Körper macht. Zu verstehen, warum sich einige Menschen in Konfrontation mit einer unheilbaren Krankheit dafür entscheiden, am Leben zu bleiben, und warum andere sich dafür entscheiden, zu sterben, kann nur verstanden werden, wenn man über das Thema aus der Erfahrung der Leiblichkeit heraus nachdenkt: des Seins und des Habens eines Körpers.
Das Buch erläutert das Verständnis des Menschen, das sich aus dem Ansatz von Palliative Care und Sterbehilfe ergibt. Und durch die anthropologische Phänomenologie versucht es zu verstehen, wer der Mensch ist, im Hinblick auf eine Ethik, die die Person am Ende des Lebens respektiert.
Volume Editors: Birgit Aschmann and Wilhelm Damberg
Archäologie der Kirchenkrise: Das Buch zur Enzyklika »Humanae vitae«, durch die Papst Paul VI. 1968 die Empfängnisverhütung durch die »Pille« verbot, analysiert die tiefgreifenden und bis in die Gegenwart spürbaren Folgen dieser heftig umstrittenen Entscheidung.
Wie kam es zu dieser folgenreichen Entscheidung des Papstes? Wie reagierten die Katholiken, Priester und Laien, Männer und besonders Frauen? Welche Konsequenzen zogen sie daraus? Inwiefern stellte dieses Ereignis eine Zäsur in der Geschichte der katholischen Kirche in Deutschland und der Welt dar? Welchen Platz sollten Kirche und Katholiken in der modernen Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland in Zukunft einnehmen? Intensive Recherchen in lange verschlossenen Archiven lassen erst jetzt ein Bild dieser dramatischen Zeit entstehen. Namhafte Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland tragen in diesem Buch ihre Erkenntnisse zusammen. Diese Einsichten sind von großer Bedeutung für gegenwärtige Diskussionen über kirchliche Reformprozesse, weil sie an die Wurzeln der Krisenphänomene der Gegenwart zurückführen.

Theologische Beiträge zu einer ökumenischen Kultur
S.E. Metropolit Dr.h.c. Augoustinos von Deutschland prägte den wichtigen Satz: „Ökumene ist keine Häresie“. Diese Aussage wird in diesem Band als paradigmatisches Programm der orthodoxen, ja der ökumenischen Theologie des 21. Jahrhunderts gesehen und gewürdigt.
Die Schwerpunkte des Bandes lassen sich in folgende Themen untergliedern: Ökumenische Sozialethik und Öffentliche Theologie als Paradigma der ökumenischen Theologie, Ökumene der Spiritualität, Ökumene des interreligiösen Dialogs und ökumenische Missionstheologie.
Georgian Astrological Texts of the 17th, 18th and 19th Centuries
In Christ Came Forth From India, Timothy Paul Grove offers a survey and contextualiztion of early modern Georgian writings on astrology, astronomy, and cosmology.
These texts include the widely distributed translations of the Almanacco Perpetuo of Ottavio Beltrano (1653), a text brought to the Caucasus by Roman Catholic missionaries, several texts attributed to King Vakht’ang VI of Kartli (1675–1737), and two 19th century manuscripts which incorporate much older material. The numerous Georgian texts are described and examined in terms of their chronology and interrelated content, their literary relationship to texts from outside the Caucasus, and their context within the astrological literature of Europe, the Near East, and the Far East.