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Zur Dialogfähigkeit von Juden und Christen
HerausgeberIn: Josef Wohlmuth
Weit verbreitet ist die Rede von einem »christlich-jüdischen Dialog«. Ein dialogisches Miteinander zwischen Christen und Juden ist aber keine Selbstverständlichkeit. Im Lichte der tragischen Geschichte zwischen diesen Religionsgemeinschaften erscheint die Rede von einem Dialog - besonders im deutschsprachigen Kontext - sogar eher als eine Zumutung für das Judentum. Eine genauere Analyse der Rede von einem Dialog auf der Ebene des universalkirchlichen Lehramts der Römisch-Katholischen Kirche fördert dann auch eher bloße Rhetorik zu Tage und nicht eine tiefergehende Reflektion auf die theologischen und philosophischen Implikationen eines genuinen Dialogs zwischen unterschiedlichen Offenbarungsreligionen. Die Oberflächlichkeit reicht so weit, dass nicht einmal klar ist, warum gerade der Dialog ein geeignetes Mittel zur Begegnung zwischen Juden und Christen sein soll. Darauf antwortet diese Untersuchung.
Wie Sie Ihr Kind spielerisch fördern
HerausgeberIn: Petra Buchwald
Das Spielen von Kindern ist mehr als Zeitvertreib! Durch Spielen lernen Kinder und entdecken so sich und ihre Welt. Ergebnisse aus der Forschung belegen, dass sich frühkindliche Förderung positiv auf den Schulerfolg auswirkt.
Aber wie können Sie Ihr Kind von Anfang an in seiner Entwicklung optimal unterstützen, ohne es dabei zu überfordern? Dieser HELP-Band begleitet Sie und Ihr Kind in den ersten Lebensjahren bis zum Grundschulalter, damit eine um-fassende Förderung gelingt. Dabei steht das Spiel als wichtigste Beschäftigung im Mittelpunkt.
Mit einfachen Spielen sollen Kinder ihrem Alter entsprechend gefördert werden. Nach Altersstufen gegliederte Kapitel führen zunächst in die kindliche Entwicklung ein und präsentieren konkrete Spielanleitungen zur Förderung von Motorik, Sprache, Sozialverhalten, Kreativität und Wahrnehmungsfähigkeit. Viele nützliche Tipps für den Alltag und ein lockeres, farbiges Layout runden den Band ab.
AutorIn: Gerhard Kegel
HerausgeberInnen: Klaus Luig und Heinz-Peter Mansel
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
Eine Einführung
AutorInnen: Reto Bugmann und Basil Studer
Augustins De Trinitate ist zweifellos eines der zentralen religionsphilosophischen Hauptwerke des großen Kirchenlehrers. Mit Basil Studer gibt einer der bedeutendsten deutschsprachigen Augustinuskenner der Gegenwart eine grundlegende Einführung in seinen Argumentationsgang. Im Taufglauben mit seiner Anrufung der göttlichen Dreifaltigkeit ist die Grundlage des christlichen Glaubens gelegt. Heutigen Christen fällt allerdings der Zugang zum Geheimnis der Trinität nicht leicht; es scheint das abstrakteste aller christlichen Dogmen zu sein. Es drängt sich darum auf, die Gedanken darüber verständlicher und lebensnaher zu fassen. In dieser Hinsicht fällt Augustinus’ Werk eine wichtige Schlüsselrolle zu. Denn Augustin eröffnet eine heilsgeschichtliche Sicht des Glaubens an den „Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, den einen Gott“, mit der auch „gewöhnliche“ Gläubige etwas anzufangen vermögen. Von diesem pastoralen Anliegen abgesehen, mag es gut sein, Augustins De Trinitate eindeutiger in den kulturellen Streit seiner Zeit hineinzustellen, denn es war ja vor allem der Streit um die Trinitätslehre, der die kirchlichen Richtungskämpfe um 400 n. Chr. maßgeblich beeinflußte. Im Blick auf dieses doppelte Ziel behandelt Basil Studer zuerst die theologische Methode Augustins. Darauf befaßt er sich mit drei Grundzügen von De Trinitate: die Darlegungen über die Sendungen des Wortes und des Geistes, die persönlichen Eigenheiten von Vater, Sohn und Geist, sowie den christologischen Zugang zum Glauben an die Trinitas quae est unus Deus.
HerausgeberInnen: Karl K. Polheim und Stefan Schröder
Der renommierte Volksschauspielforscher Karl Konrad Polheim (1928-2004), Prof. em. der Universität Bonn, konnte sich noch kurz vor seinem Tod im März 2004 über das vollständige Erscheinen seiner großen Edition freuen. Diese Edition aus drei Jahrhunderten - allesamt erstmals veröffentlicht - ist die bislang umfangreichste Sammlung solcher Texte überhaupt: ein Quellenfundus ersten Ranges für Germanisten, Linguisten, Volkskundler, Theologen und Kulturhistoriker. "Dem Verlag ist zu gratulieren, dass ihm durch die beiden Herausgeber die Möglichkeit eröffnet wurde, das maßgebliche Werk zur Volksschauspielforschung im Programm zu haben." (Tiroler Heimatblätter) "Wieder einmal ist eine wichtige und gründliche Leistung für die Wissenschaft Kärntens geleistet worden." (Carinthia) "Das Werk wird hoffentlich nicht allein in der Germanistik und Theaterwissenschaft auf Interesse stoßen. Auch die Liturgiewissenschaft (und die ihr eng verbundene religiöse Volkskunde) dürfte die Edition dankbar begrüßen. Eine willkommene, die interdisziplinäre Arbeit der Frömmigkeits- und Mentalitätsgeschichte bereichernde Ausgabe!" (Liturgisches Jahrbuch)
HerausgeberInnen: Hans Maier und Michael Schäfer
Band I: Konzepte des Diktaturvergleichs. 1995. 442 Seiten (978-3-506-76825-4) Band II: Konzepte des Diktaturvergleichs II. 1997. 372 Seiten (978-3-506-76826-1) Band III: Deutungsgeschichte und Theorie. 2003. 438 Seiten (978-3-506-76829-2)