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Das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung 1949–73
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In ihrer Dissertation nimmt Roxanne Narz das frühe Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in den Blick und entwirft erstmals ein mediengeschichtliches Panorama dieses großen bundesdeutschen Medienakteurs. Am Beispiel von fünf markanten Diskursen – der NS-Vergangenheit, den lebensweltlichen Umbrüchen der Nachkriegszeit, der modernen Literatur, Kunst und Musik, „1968“ und den Geschlechterdebatten – zeichnet sie die großen Linien der Feuilletonberichterstattung und die redaktionellen Umbrüche hinter den Kulissen des Leitmediums nach. Anhand bislang unberücksichtigter Quellen verbindet sie Programm-, Institutions- und Zeitgeschichte zu einer Gesamtschau auf die ersten fünfundzwanzig Jahre Zeitungsgeschichte und zeigt, dass das Feuilleton der FAZ die Transformation der jungen Bundesrepublik nicht nur beobachtete, kommentierte und mitprägte, sondern auch selbst von ihr erfasst wurde.
Historisch-systematische Rekonstruktionen zu einem denknotwendig ungeklärten Verhältnis
Utopien haben mal mehr und mal weniger Konjunktur – nicht nur, aber auch in der Pädagogik. Man kann sie maßlos überschätzen, müde belächeln oder generell für hinfällig und überholt erklären; sobald man jedoch danach fragt, wohin Erziehung und Bildung sinnvollerweise führen sollen, kann man sich der utopischen Dimension menschlichen Lebens kaum entziehen. Um hier zu wissenschaftlich fundierten und wohlbegründeten Orientierungen zu gelangen, wird in der Monografie der Begriff der Utopie als historisch-systematische Vermittlungsfigur rekonstruiert und dabei reflektiert, in welcher Weise pädagogisches Denken und Handeln immer in die (Re-)Produktion bzw. Erneuerung menschlicher Lebensverhältnisse verstrickt ist.
Geschichte einer multikulturellen Industriestadt im 20. Jahrhundert
Hans-Jürgen Bömelburg erzählt erstmals die Geschichte von Lodz, der zweitgrößten polnischen Stadt des 19./20. Jahrhunderts, aus multikultureller und vielsprachiger Perspektive. Die Stadt ist historisch durch die Textilindustrie geprägt. Ihr Aufstieg war die Leistung von deutschen, jüdischen, polnischen und russischen Wirtschaftsbürgern und oft in prekären Verhältnissen lebenden, vor allem weiblichen Arbeitskräften in den Fabriken. Diese kosmopolitische Bevölkerung bestimmte das Gesicht von Lodz als einer „Stadt der vier Kulturen“. Das Buch zeigt aber auch, wie die Einwohnerschaft in den 1930er Jahren in nationale Gruppen aufgespalten wurde und wie sie während des 2. Weltkriegs als deutsch besetztes „Litzmannstadt“ von innen zerstört wurde. Vertreibung und Diskriminierung nach 1945 zerstörten multikulturelle Restbestände. Im kommunistischen Polen besaß die Textilindustrie keine Lobby und ging auch in Lodz in den 1990er Jahren unter.
Theologische und religionswissenschaftliche Perspektiven
Das Buch diskutiert Herausforderungen von Einheit, Vielfalt, Globalität, Migration, Entkolonisierung und Konflikten im Feld globaler Christentümer.
Die Studien eröffnen ein interdisziplinäres Feld der Untersuchung von christlichen Formen, Diskursen und Praktiken weltweit und loten verschiedene Theorien und Zugänge aus Religionswissenschaft, Theologie, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie der Diasporaforschung aus. In den Blick genommen werden die Polyzentrik des Christentums, transkulturalisierende und hybridisierende Dynamiken und Spannungsfelder von Inkulturation und Mission, Globalität und Lokalität, Universalität und Partikularität.
Open Access
Ausgewählte Ansätze evangelischer und katholischer Ostkirchenkundler
Vor dem Hintergrund der Biographien von 20 ausgewählten Ostkirchenkundlern des 20. Jahrhunderts wird deren ostkirchliche Hermeneutik untersucht. Dabei kommen sowohl die Ansätze der evangelischen Ostkirchenkunde als auch die der römisch-katholischen Ostkirchenkunde aus Ost- und aus Westdeutschland in den Blick. Vorgestellt werden so unterschiedliche Zugänge zu den Ostkirchen wie die Hermeneutiken Friedrich Heilers, Fairy von Lilienfelds, Hildegard Schaeders, Hans-Joachim Schulz’ oder Eduard Winters. Neben Beiträgen der beiden Herausgeber enthält der Band auch Beiträge u.a. von Gisa Bauer (Köln), Hacik Gazer (Erlangen), Irena Pavlović (Erlangen) und Robert Rapljenović (Eichstätt).
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Gustav Bachmann war ein Zeitzeuge der Entwicklung der Kaiserlichen Marine von 1876 bis 1918 und 1915 als Chef des Admiralstabes eine wichtige Person bei den Diskussionen um den uneingeschränkten U-Bootkrieg.
Die für die Familie ab den 1920er Jahren geschriebenen und bisher nicht zugänglichen Lebenserinnerungen sind ein faszinierendes Zeugnis nicht nur über die Entwicklung der Kaiserlichen Marine ab 1876, ihre Organisation, Einsätze im Ausland und den Kolonien, die Ausbildung der Offiziere, einzelne Offiziere und den Einfluss Alfred v. Tirpitz’ als Staatssekretär des Reichsmarineamtes. Auch die Zeit des 1. Weltkriegs, als Bachmann Chef der Marinestation der Ostsee und für einige Monate Chef des Admiralstabes war, sowie das Ende der Marine im Oktober/November 1918 werden von Bachmann als Zeitzeuge geschildert. Das Tagebuch 1915 beschreibt im Detail die heftigen Auseinandersetzungen zwischen den führenden Marineoffizieren und Reichskanzler Theobald v. Bethmann-Hollweg sowie Kaiser Wilhelm II.
Herkunft, Gestalt, Rezeption
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Dieser Sammelband untersucht stichprobenartig und aus unterschiedlichen Blickwinkeln neutestamentliche kosmologische Vorstellungen, ihre Herkunft, Gestalt und Rezeption.
Das Universum, die Erde, der Mensch und Gott. Eine Vernetzung dieser Beziehungen mit unterschiedlichen Weltvorstellungen liegt uns im Neuen Testament vor. Die Welt als Kugel, als Scheibe im Wasser des Ozeans oder als Bereich unter Himmelsschichten sind einige solche Vorstellungen. Vergleiche mit antiker Literatur suchen nach der Herkunft der neutestamentlichen Kosmologien. Die Gestaltung dieser Kosmologien entfaltet sich auf unterschiedliche, jedoch überschneidende Weise bei Paulus, im Hebräerbrief und im johanneischen Gedanken. Die theologische Funktion der Rezeption bietet einen kurzen Blick übers Neue Testament hinaus.
Band 3 der Paderborner Gesangbuchgeschichte 1821–1872 öffnet den Blick auf die Entwicklung und Rezeption der Gesangbücher und Kirchenlieder der Katholischen Aufklärung sowie der Restauration und zeigt Zusammenhänge zwischen Geistes-, Kirchen-, Text- und Frömmigkeitsgeschichte. Die Gesangbuchgeschichte umfasst die beiden Teile des Großbistums Paderborn im 19. Jahrhundert: den Westteil (altes Fürstbistum Paderborn und ehemaliges Herzogtum Westfalen) und den Ostteil (Kommissariat Magdeburg, Kommissariat Heiligenstadt, Geistliches Gericht Erfurt). Das digitale Begleitmaterial der Untersuchung enthält die Dokumentation des Liedguts der Paderborner Gesangbücher 1600–1872. Die Fülle des Materials wurde analysiert unter Mitarbeit der Historikerin Dr. Monika Lahrkamp und des Theologen und Historikers Prof. Dr. Hermann-Josef Schmalor.
Die kommunale Gebietsreform in Ostwestfalen-Lippe (1966–1975)
„Das ganze Land soll ‚umgekrempelt‘ werden“ − Mit diesen Worten betitelte die Tageszeitung „Die Welt“ im Mai 1968 die Pläne zum Gutachten der Sachverständigenkommission des Landes Nordrhein-Westfalen. Wie sich nur wenige Jahre nach Abschluss der Gebietsreform im Jahre 1975 herausstellte, veränderte sich in der Tat die kommunale Landkarte durch die Zusammenlegung von Städten und Gemeinden von Grund auf. Ausgehend von den Ursachen und Motiven der Reform, welche insbesondere auf eine Leistungsfähigkeit der Verwaltung abzielten, stellt der Autor systematisch den Reformprozess in ‚umgekrempelten‘ Kommunen anhand von sechs Fallbeispielen aus der Region Ostwestfalen-Lippe dar. Hatte dabei die örtliche Politik sowie die Bevölkerung ein Mitspracherecht oder wurde die Reform im Düsseldorfer Landtag ‚von oben‘ entschieden? Kritisch hinterfragt der Autor zudem die Auswirkungen der Reform, etwa inwieweit heute bei der Bevölkerung eine neue Identität in den neu gegründeten Kommunen entstanden ist.
Ämter, Akteure und Akteurinnen
Volume Editors: and
Mit dem Quellenband werden der Forschung erstmals Schlüsseldokumente zur Amtsorganisation und zum Personal des preußischen Hofes im langen 19. Jahrhundert zur Verfügung gestellt.
Basierend auf den jüngeren Thesen zur „Neuerfindung der Monarchie“ und einer betont kultur- und sozialgeschichtlich ausgerichteten Hofforschung thematisiert der Band das preußische Beispiel. Unter dem Fokus von Wandel und Traditionalität sind die organisatorischen Grundlagen der Hohenzollernmonarchie auch in europäischer und globaler Perspektive dokumentiert. Neben den vielstufigen höfischen Verwaltungsstrukturen werden ebenso Facetten zum höheren wie niederen Hofpersonals offengelegt und Einblicke in die sich wandelnde Arbeits- und Lebenswelt am Hofe gewährt.