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Philosophiebeiträge zur Kunst
Author:
Rechtsgrund der redigierten Neuauflage der recht marktgängigen „Omissa aesthetica“: deren vorzeiten vordringlich kunst-philosophischen Relevanz in eigener Sache, belegt in ausgewählten diversen Beiträgen. Sie reichen von musikbezogenen, ebenso Literatur und a fortiori Bildende Kunst – die „Objekte“ von Heide Heinz – betreffende Theorieabhandlungen bis hin zu ausführlicher Kunstkasuistik. In beiden Ausrichtungen, den theorieversierten wie den exegetischen, dem Umfang nach prävaliert, freilich der Rehabilitation unbedürftig, das „Wuppertaler Tanztheater“ Pina Bauschs.
Author:
Gegenwärtige Sprache ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft. – Sprachlexika und andere sprachwissenschaftliche Nachschlagewerke gibt es in genügender Anzahl. Es soll hier deshalb kein weiteres erschöpfend umfangreiches Buch von jener Art vorgelegt werden. Vielmehr geht es dem Autoren darum, seine Leser zum Nachdenken anzuregen, indem er ihnen ungewohnte Sichtschneisen bietet und im übrigen viele näher erörterungswürdige Themenbereiche nur antippt. Auch mit der Angabe von untermauernden Beispielen wird deshalb eher sparsam umgegangen. –- Dieses Büchlein will in erster Linie Interesse wecken an einigen aus dem Fundus vergleichender Sprachwissenschaft exemplarisch herausgesuchten skurrilen Wortbedeutungen und den oftmals ´verschütteten` Ursprüngen altüberlieferter Redensarten. Soviel sei vorab versprochen: Das Gebotene wird vom Leser sicher nicht als langweilig klassifiziert werden. Manches dürfte sogar für längere Zeit in Erinnerung haften!
Grundlagen und Methoden für den Instrumentalunterricht
Author:
Musikalische Spannung ist eine der zentralen Kategorien eines authentischen Musizierens und Musikerlebens. Doch so intensiv ihre Wirkungen sein können, so schwer ist sie tatsächlich greifbar: obwohl an strukturellen Vorgängen festzumachen entzieht sie sich weitestgehend einer rationalen Festlegung und bleibt Metapher. Hieraus aber erwächst die besondere Herausforderung und ebenso das hohe didaktische Potential im Hinblick auf ihre Vermittlung im Instrumentalunterricht: als Phänomen zwischen Struktur und Ausdruck verknüpft musikalische Spannung oftmals getrennte Unterrichtsinhalte und mündet in ein Unterrichtsbild, das vom Fluss der Musik getragen wird.
Zwischen Atheismus und Theismus - Glaube und Vernunft - Säkularem Humanismus und Theonomer Moral - Kirche und Staat
Philosophen, Ethiker, Psychologen, Pädagogen, Ökologen, Theologen und Juristen haben mit Beiträgen zu dieser Festschrift dafür gesorgt, daß sie eine außergewöhnliche Bandbreite an Themen aufweist, die für jeden weltanschaulich und human-ethisch Interessierten und für kritische Beobachter des Zeitgeistes höchst aktuell und bedeutsam sind. Diese Festschrift ist also nicht nur Ehrung für einen großen Gelehrten, Philosophen und Religionswissenschaftler, sondern auch eine Fortentwicklung, Ergänzung und Bereicherung der Wissenschaftsdebatten, die im Zusammenhang mit den in diesem Buch behandelten Themen und Problemen permanent geführt werden: Gerade die im Untertitel der Festschrift angeführten Themen führen momentan zu teilweise hitzigen Diskussionen in den Medien.
Subject: The theme of this book is synaesthesia – a different but naturally occurring form of perception in which sensations and perceptions are experienced in many different combined forms. The book first provides an overview of the current state of knowledge relating to synaesthesia, from the diversity of synaesthetic experience to some of the many findings and theories yielded by synaesthesia research – a blossoming area of science – in recent years. After an introduction to the subject of orientation the principal thesis of the book is outlined – that synaesthesia can be a form of orientation. The idea has wide-ranging implications: for example, it is possible that a good many children are being identified as having a " when the real problem is that teaching strategies used in schools run counter to the synaesthesia of a synaesthetically gifted child. There then follow 21 accounts, some of them illustrated, of synaesthetic experience combined with reflection on the question of whether synaesthesia can be used for orientation. The 21 authors come from five countries (USA, Great Britain, Switzerland, Luxembourg, Germany) and almost all of them are synaesthetes.
Empirische Befunde und Perspektiven der Globalisieung vor Ort
Kulturelle Vielfalt ist ein Thema, das positive und negative Emotionen, Zustimmung und Ängste bei Einheimischen und Zugewanderten auslöst. Damit Vielfalt und Verschiedenheit nicht nur als Problem, sondern auch als gesellschaftliche Ressource im Zeitalter der Globalisierung erkannt werden kann, ist Aufklärung von Nöten. Die Erkenntnis darüber, in welcher Weise eine Kultur der Anerkennung gefördert werden kann und wo ihre strukturellen oder inhaltlichen Grenzen liegen, ist nicht nur für den im engeren Sinne wissenschaftlichen Diskurs von Interesse. Das Wissen über die tatsächlichen Verhältnisse kann dafür sorgen, dass kulturelle Pluralisierung nicht zu Angst, Verunsicherung und Ablehnung führt, sondern die darin liegenden Chancen genutzt werden. Die Untersuchung leistet einen empirisch fundierten Beitrag zur aktuellen Debatte über das Phänomen der religiösen Pluralisierung. Am Beispiel Nordrhein-Westfalens, dem migrationsstärksten Bundesland, wird erstmals eine Gesamtschau des religiösen Feldes einer größeren Region vorgelegt. In nahezu 9.000 Datensätzen wurden sämtliche Gemeinden oder Ortsgruppen aller in Nordrhein-Westfalen vertretenen religiösen Strömungen ermittelt. Neben der statistischen und kartographischen Aufbereitung religiöser Vielfalt stehen ihre gesellschaftlichen und politischen Kontexte im Vordergrund. Anhand von Fallstudien zu ausgewählten Segmenten des religiösen Feldes werden die vielfältigen und teilweise gegenläufigen Entwicklungen religiöser Pluralisierung thematisiert. Fragen der Integration, der Identität und der Anerkennung kommen ebenso in den Blick wie die Themen Segregation, Konflikt und Wettbewerb. Die dokumentierten Ergebnisse können in ihren Tendenzen stellvertretend für ganz Deutschland stehen. Die Befunde zeigen, dass Religion zwar nicht wächst, aber pluraler wird sowie für Zuwanderer und Aussiedler einen wichtigen Identitätsfaktor bildet. Um einen Gesamtüberblick zu geben, ist am Schluss des Bandes ein kleines Religionslexikon abgedruckt, das anhand von Kurztexten über sämtliche in Nordrhein-Westfalen vertretenen Religionsgemeinschaften informiert.
Die moderne Medizin ist ohne Computertechnik nur schwer vorstellbar. In weltweit einmaliger Darstellung zeigt die Ausstellung 'Computer.Medizin' anhand spektakulärer Exponate den Nutzen und die Grenzen des Computers in der Medizin. Begleitend zur Ausstellung werden in diesem Buch die folgenden Fragen behandelt: Wie kann auch weiterhin eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung gesichert werden? Wie hat sich die Beziehung von Arzt und Patient im Hightech-Betrieb verändert? Was sind die neuesten Entwicklungen in der Medizintechnik? Welche Rolle spielt das Gesundheitswesen als Wirtschaftsfaktor? Wie kann gesichert werden, dass die menschliche Seite im Medizinbetrieb nicht zu kurz kommt?
Interpretationen eines alten Christusnamens und dessen Bedeutung in der Praktischen Theologie
'Steh uns bei, Christus, du bist unser einziger Arzt', lautet ein Gebetsruf der frühen Kirche. Der Tradition, von Christus als dem Arzt, als 'Christus Medicus', zu sprechen, ist diese Studie gewidmet. Erstmals wird dabei ein Forschungsüberblick vorgelegt, in dem die in den verschiedensten theologischen und außertheo- logischen Disziplinen geleisteten Beiträge zur Christus-Medicus-Thematik zusammengesehen werden. In ökumenischer Perspektive zeigt die Autorin auf, welche Relevanz dieser alte Christusname für die Praktische Theologie besitzt und welche Möglichkeiten es gibt, die Rede vom Christus Medicus in Seelsorge und Liturgie neu zu verankern. Dabei wird der Präsenz dieses altkirchlichen Theologumenons, Christus als Arzt des Leibes und der Seele, im theologischen Raum (systematische, kirchengeschichtliche, exegetische Forschungsperspektiven) ebenso nachgegangen wie im humanwissenschaftlichen Bereich (medizingeschichtliche, pastoralmedizinische und tiefenpsychologische Aspekte). Auch die kulturgeschichtliche Relevanz des Themas kommt nicht zu kurz, indem die Autorin ikonographische Spuren des Christus-Medicus-Motivs freilegt oder dessen musikalische Beheimatung im alten evangelischen Liedgut und in Bach-Kantaten vor Augen führt.
Ausgehend vom „leading case Katrin Krabbe“ und weiteren bekannten Dopingfällen, wie zum Beispiel dem „Fall Dieter Baumann“, vermittelt das Buch die Zusammenhänge von Doping, Sperre und Schadensersatz. Spektakuläre Dopingfälle werden in der breiten Öffentlichkeit zumeist lediglich vor dem Hintergrund einer gerechten Bestrafung des Sportlers diskutiert. Hier wird hingegen eine mindestens ebenso wichtige Frage diskutiert: Wer haftet für Schäden, die dem Sportler durch eine Dopingsperre entstehen? Zunächst werden die medizinischen Grundlagen und der rechtliche Verfahrensweg (von der Probenentnahme bis zur Einschaltung der staatlichen Gerichte) behandelt, danach der Schadensersatzanspruch eines gesperrten Athleten. Dabei ist zunächst das Problem der Schadensermittlung (hier v.a. entgangene Erwerbschancen) zu lösen; dann stehen die in Betracht kommenden Anspruchsgegner und –grundlagen im Mittelpunkt. Hier werden etwa Ansprüche gegen den Verband, den Arzt, den Trainer und den Präparathersteller geprüft.
Der vergessene Tierschutz der Bibel
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