Browse results

You are looking at 1 - 4 of 4 items for :

  • Philosophy of Religion x
  • Comparative Religion & Religious Studies x
  • Search level: All x
Clear All
Theologische Beiträge zu einer ökumenischen Kultur
S.E. Metropolit Dr.h.c. Augoustinos von Deutschland prägte den wichtigen Satz: „Ökumene ist keine Häresie“. Diese Aussage wird in diesem Band als paradigmatisches Programm der orthodoxen, ja der ökumenischen Theologie des 21. Jahrhunderts gesehen und gewürdigt.
Die Schwerpunkte des Bandes lassen sich in folgende Themen untergliedern: Ökumenische Sozialethik und Öffentliche Theologie als Paradigma der ökumenischen Theologie, Ökumene der Spiritualität, Ökumene des interreligiösen Dialogs und ökumenische Missionstheologie.
Islam, Wissenschaft und Moderne bei I. Goldziher, C. Snouck Hurgronje und C. H. Becker
Ist der Islam wissenschaftsfeindlich? Hat sich im Islam eine eigene Moderne und Wissenschaft entwickeln? Kann die islamische Wissenschaft Fehlentwicklungen der Gegenwart vermeiden oder ihr sogar als Vorbild dienen?
Das Verhältnis des Islams zu Moderne und Wissenschaft wurde um 1900 von führenden europäischen Islamwissenschaftlern beobachtet und kontrovers diskutiert. Ihre Arbeiten enthalten polemische Abwertungen, aber auch Annäherungen an den Islam und selbstkritische Überlegungen zur Wissenschaft in Europa. Die Autorin zeigt die Vielfalt der Auseinandersetzung beispielhaft an den Arbeiten von drei Gründungsvätern der Islamwissenschaft: Ignaz Goldziher, Christiaan Snouck Hurgronje und Carl Heinrich Becker. Damit liefert sie einen Einblick auf die Entstehung der Islamwissenschaft, ihr Verhältnis zum zeitgenössischen Islam und die Internationalisierung der Wissenschaften.
Wie die Katholische Kirche zu einer neuen Einstellung zu den Juden gelangte
Author: John Connelly
Translator: Ian E. Morgan
»Gott liebt die Juden«. Erst während des Zweiten Vatikanischen Konzils brachte die Kirche es über sich, diese Erklärung in ihre Verlautbarungen aufzunehmen. Zuvor hatte sie jahrtausendelang gelehrt, dass das Volk, dem die Kreuzigung Jesu zur Last gelegt wird, von Gott verflucht sei und bleibe. In den 1940er Jahren schwieg die Katholische Kirche überwiegend, als Juden von den Nationalsozialisten zu Millionen ermordet wurden. Wie kam es dazu, dass eine Institution mit der Aura der Unfehlbarkeit einen der revolutionärsten ideologischen Paradigmenwechsel der Neuzeit unternahm?
Die Gründe für diesen radikalen Schnitt entspringen den Jahren kurz vor dem Holocaust, aus einem verzweifelten theologischen Kampf, den eine kleine Gruppe katholischer Konvertiten bestritt, um ihre neuentdeckte Glaubensgemeinschaft vor dem Einfluss der nationalsozialistischen Ideologien zu schützen. Insbesondere der ehemalige Jude Johannes Oesterreicher sowie der einstige Protestant Karl Thieme überwanden diesen besonders fraglichen Aspekt der katholischen Kirchengeschichte, indem sie in jahrelangem Engagement Debatten in akademischen Schriften anstießen, sich für die Volksbildung einsetzten und ihre Interessen auch im Vatikan selbst durchzusetzen versuchten. Doch ihr letztendlicher Erfolg war nicht die Folge immer neuer Aufrufe zu mehr Menschlichkeit, sondern der Neuentdeckung bis dahin vernachlässigter Teile der Heiligen Schrift.
Der Band beleuchtet das erstaunliche Stillschweigen, welches die Kirche während des Holocausts bewahrte, und zeigt die uralten Lehren auf – laut derer die Juden erst vom Fluch Gottes erlöst würden, wenn sie sich Christus zuwendeten –, die zu der problematischen Haltung der Christen dem Judentum gegenüber führte.
Gespräche zwischen christlicher Theologie und jüdischem Denken
Seit einem Menschenalter im Gespräch. Die konstitutive Bedeutung jüdischen Denkens für die christliche Theologie in Deutschland zur Sprache zu bringen: Kaum ein anderer Theologe widmet sich dieser zentralen Aufgabe so intensiv und engagiert wie Josef Wohlmuth. Getrieben von der Suche nach Wahrheit und in steter Ehrfurcht vor dem Heiligen bearbeitet er die eigene Tradition, um deutend Gott, den Menschen und der Welt auf die Spur zu kommen. Sein wissenschaftliches Interesse an der Dogmen- und Konziliengeschichte verbindet sich dabei mit der Sensibilität für theologische Ästhetik und der unablässigen Auseinandersetzung mit Gegenwartsphilosophen - meist jüdischer Provenienz: Franz Rosenzweig, Walter Benjamin, Jürgen Habermas, Jean-Luc Marion, Jacques Derrida, Hans Blumenberg sowie Emmanuel Levinas.