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Die Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) zählt zu den meistdiskutierten Theorie- und Methodenansätzen der Gegenwart. In historischen Fallstudien vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert werden ihre Potentiale für die Geschichtswissenschaft ausgeleuchtet.
Das über den Menschen hinaus erweiterte Akteurskonzept der ANT gilt vielen als epistemologische Provokation. Die Ansätze der ANT gehen jedoch weit darüber hinaus und lassen sich weder auf Geschichten vermeintlich zum Leben erweckter Objekte noch auf das Werk Bruno Latours reduzieren. Trotz der Analyse historischer Gegenstände durch einige Akteur-Netzwerk-Theoretiker bleibt die Historizität jedoch eine Art blinder Fleck des Ansatzes. Die Aufsätze des Bandes nehmen dies zum Anlass, um Möglichkeiten und Grenzen der ANT für die historiographische Praxis aufzuzeigen.
Sozialethische Analysen
Ohne die Pflegearbeit, die in Privathaushalten geleistet wird, würde das deutsche Pflegesystem kollabieren, aber die Pflegenden finden kaum sozialpolitische Anerkennung. Das Buch erarbeitet sozialethische Anforderungen an eine anerkennungsorientierte Reform der Pflegepolitik.
Die Pflege älterer Menschen in Deutschland wird größtenteils von Angehörigen, migrantischen Care-Arbeiterinnen und ambulanten Pflegekräften in Privathaushalten geleistet. Die überwiegend weiblichen Pflegenden erfahren Asymmetrien, einen Mangel an Selbstbestimmung und sozialer Anerkennung. Das Buch analysiert die Bedingungen häuslicher Pflegearbeit in Deutschland, wertet Expert*innen-Interviews aus und profiliert Anerkennungsdefizite der Pflegearbeit durch einen Vergleich von Pflegeregimen. Es werden Kriterien für eine Reform der Pflegepolitik entwickelt.
Perspektiven für die hermeneutisch-theologische Grundlegung einer subjektorientierten und kontextbezogenen Korandidaktik
Author: Fatima Cavis
Im aktuellen islamisch-religionspädagogischen Diskurs ist ein Abschied von der traditionellen Art der Wissensvermittlung nach dem inhaltsorientierten Konzept und die Zuwendung zu einem reflektierten Lernprozess, der die Subjekte und ihre Lebenswelten ernst nimmt, evident.
Dieser Paradigmenwechsel in der islamischen religiösen Bildung hat bestimmte Konsequenzen – auch für die Korandidaktik, die einen wesentlichen Bestandteil des islamischen Religionsunterrichts bildet. Die Autorin nimmt diese Problematik zum Anlass und untersucht in einem interdisziplinären Rahmen die offenbarungs- bzw. schrifttheologischen und die hermeneutisch-exegetischen Voraussetzungen einer subjektorientierten und kontextsensiblen Koranarbeit. In Auseinandersetzung mit diesen und weiteren zentralen Fragen liefert die Studie die ersten wichtigen Ergebnisse für die religionspädagogische sowie die hermeneutisch-theologische Grundlegung einer zeitgemäßen Korandidaktik.
Analysen im Schnittfeld von Lehrerbildung, Professionswissen und Professionspolitik
Die vorliegende Untersuchung präsentiert die Ergebnisse eines DFG-Projekts zur Professionalisierung des Religionslehrerberufs in der Bundesrepublik Deutschland (1945–1990). Drei Aspekte stehen im Fokus: die Ausbildung von Religionslehrkräften, die Transformation des über Lehrbücher und Zeitschriften zugänglichen Professionswissens und die professionspolitischen Auseinandersetzungen in Verbänden und Gremien. Indem die Untersuchung diese Perspektiven zusammenführt und gegenwartsorientiert verdichtet, bildet sie eine Basis für eine tragfähige Professionalisierung von Religionslehrkräften in der Gegenwart.
Im 21. Jahrhundert steht die Demokratie in Deutschland und weltweit vor ganz neuen, bislang ungekannten Herausforderungen. Die Schere zwischen Arm und Reich weitet sich, demokratiefeindliche Tendenzen wachsen in virtuellen Halböffentlichkeiten und die Corona-Pandemie verstärkt zudem soziale Ungleichheiten und schwächt die Wirtschaftskraft. Wie kann eine gerechte Gestaltung der demokratischen Grundordnung vor diesem Hintergrund aussehen? Wie können die Partizipation aller Bürgerinnen und Bürger gestärkt, ein fairer Zugang zu Bildung gesichert und Solidarität in Wirtschaft und Gesellschaft garantiert werden? Antworten zu diesem herausfordernden und aktuellen Themenkomplex geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachdisziplinen.
Band 4: Das 20. Jahrhundert
Ästhetische Bildung wird im 20. Jahrhundert zu einer zentralen Dimension des modernen Alltags.

Die ästhetische Erfahrung, die Gestaltung eines schönen Alltags und die imaginäre Aufladung des Lebens durch unterschiedliche künstlerische Medien als auch Design zielen in der ersten Hälfte des Jahrhunderts häufig auf eine soziale, politische oder nationale Veränderung. In der zweiten Hälfte dienen sie stärker einer kritischen Perspektive auf die Gesellschaft sowie einer experimentellen Praxis eigener Lebensentwürfe. Die Autor:innen zeichnen anhand von ästhetischen Konzeptionen (u.a. von Alfred Lichtwark, Sigmund Freud, Walter Benjamin, Siegfried Kracauer, Theodor W. Adorno, Andy Warhol und Diedrich Diedrichsen), aber auch von Konzeptionen des Bauhauses, der NS-Zeit und der Musischen Bildung, den Diskurs über die Frage nach den (Un)Möglichkeiten einer pädagogischen Rahmung des Ästhetischen nach.
Judith Butler is regarded as one of the most popular philosophers of the present. Famous for her theory of gender her wide-ranging work explored such themes as language, power, recognition, vulnerability, mourning, and grievability, revolutions, democratic movements, and resistance. This book provides an overview of Butler’s rich scholarship and utilizes selected examples to present opportunities for a theological approach to her work. Of particular interest in this regard are the clear parallels between Butler’s thought and progressive theologies, such as Liberation Theology or the New Political Theology founded by Johann Baptist Metz. With attention to Butlers Jewish background, this unique interdisciplinary investigation bridges Butler’s thought, political philosophy, and Christian theology. Judith Butler and Theology considers how the reflections and insights of this critical intellectual can help set a constructive theology for the challenges of our century.
Materialitäten und Semantiken des Buchs bei Anne Carson und Judith Schalansky
Vorgestellt werden zwei unkonventionelle Beispiele neuerer Literatur, bei denen die Gestalt des Buchs, seine Materialität und Architektur, als konstitutive Dimensionen des literarischen Werks selbst zu gelten haben: Anne Carsons Leporello-Buch "Nox" und Judith Schalanskys "Verzeichnis einiger Verluste". Carsons wie auch Schalanskys Buch entstanden als Dokumente des Erinnerns und nehmen Bezug auf Abwesendes bzw. Abwesende: Carson gestaltete "Nox" als Memorialbuch für ihren verstorbenen Bruder; es enthält Fetzen persönlicher Erinnerungsstücke sowie fragmentarische Notizen. Schalanskys „Verzeichnis einiger Verluste“ bietet eine Zusammenstellung von Essays, Sachinformationen und Photos, die sich auf zwölf verschwundene Objekte, Orte, Kunstwerke oder natürliche Wesen beziehen.
A Commentary on De ciuitate Dei 10
This theological and philological commentary provides a detailed description of Augustine’s argument and reveals the areas where Augustine misrepresents or oversimplifies Porphyry’s thought in the Deregressu animae and other works.
This work establishes a new foundation for any future work on Porphyry’s Deregressu animae. Via comparison with Porphyry’s extant Greek works and fragments, the commentary sheds light on seven key topics in Augustine’s presentation:
1) the ‘spiritual soul,’
2) the nature of theurgy,
3) the report that Porphyry attributes passsiones to the gods,
4) the coherence of the De regressu animae with Porphyry’s other works, in particular his De philosophia ex oraculis and Epistula ad Anebontem,
5) the report on the purifying principia,
6) Porphyry’s views on reincarnation, and
7) the universal way of salvation.
A rare scholarly attempt to focus on the last decade of Augustine’s life, this volume highlights the themes and concerns that occupied the aged bishop of Hippo and led him to formulate some of his central notions in the most radical fashion. Augustine of Hippo’s last decade from 420 to 430 witnessed the completion of some of his most infl uential works, from the City of God to the Unfi nished Work against Julian of Eclanum, from On the Trinity to the Literal Commentary on Genesis. During this period Augustine remained fully engaged as bishop and administrator, but also began to curate his legacy, revising his previous works and pushing many of his earlier ideas to novel and at times radical conclusions. Yet, this last period of Augustine’s life has received only modest scholarly attention. With a cast of international scholars, the present volume opens a conversation and makes the case that the late (wild) Augustine deserves at least as much attention as the Augustine of the Confessions.