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Eastern and Western Sociocultural Perspectives
Series:  FOKUS, Volume: 10
Volume Editor:
The essays cover a broad scope of issues relating to individual identity strategies and art collecting in the late modern era, encompassing the history of museums, exhibition policy, art market history, history of taste shaping and provenance research. They create a comparative pan-European perspective of the collecting phenomenon in its various facets. The detailed analysis of the individual cases shows how collecting mirrored the social problems of the late modern era. The book adresses issues such as the socio-cultural role of ethnic minorities, the question of women's emancipation, social exclusion versus inclusion, colonialism or the politicisation of museums. When analysed in the context of private collections, these issues gain clarity and simultaneously demonstrate the complexity of cultural processes, which are still not sufficiently recognised.
Eine Biografie in Zeitzeugenberichten. Mit einem Vorwort von Hans Maier
Author:
Dieses Buch würdigt Robert Schuman (1886-1963), den fast vergessenen „Vater Europas“. Nach dem Zweiten Weltkrieg kämpfte er für eine europäische Zukunft ohne Krieg, Hass, Flucht und Armut. Als französischer Außenminister bereitete er den Weg zur Schaffung eines gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraums. Als französischer Ministerpräsident und Präsident des Europäischen Parlaments war er einer der Mitbegründer der Europäischen Union. In Luxemburg geboren und in Lothringen beheimatet, galt Schumans besonderer Einsatz der deutsch-französischen Versöhnung und der internationalen Jugendarbeit, stets getragen von seinem tiefen katholischen Glauben. Manfred Kontz hat erstmals Zeitzeugenberichte und Zeitzeugnisse zum Leben Robert Schumans in einer dokumentarischen Biografie zusammengetragen. Es gilt, einen europäischen Visionär wiederzuentdecken, dessen Handeln im Einklang mit seinen Werten stand, der Versöhnung und Verständnis statt Spaltung und Polemik suchte.
Nationale Selbstbestimmung oder geopolitisches Machtspiel?
Series:  FOKUS, Volume: 7
Volume Editors: and
Die Volksabstimmung 1921 über die staatliche Zugehörigkeit Oberschlesiens bildete den Höhepunkt, aber nicht Abschluss eines jahrelang mit Waffen und Mitteln der Propaganda geführten Kampfs um die Gunst der Oberschlesier, der auch geopolitische Interessenlagen der Alliierten mit einschloss. Vorausgegangen war der Zusammenbruch der alten Ordnung in Europa infolge des Ersten Weltkriegs. Auf den Trümmern der multinationalen Imperien begannen neue, auf nationalen Ideen basierende Staaten zu entstehen. Dort, wo die Bevölkerung ethnisch heterogen zusammengesetzt war, kam es jedoch zu regionalen Konflikten um Land, staatliche Zugehörigkeit und nationale Identität. So auch in Oberschlesien. Die in weiten Teilen national indifferente Bevölkerung musste sich nun zwischen Deutschland und Polen entscheiden.
Eine neue Methodologie
Das zweibändige Werk präsentiert eine grundlegend neue Methodologie zur Datierung aller 583 „Sermones ad populum“ Augustins.
Seit der Entdeckung von 26 neuen Predigten Augustins in der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek in Mainz hat sich eine vom Autor angeregte internationale Diskussion um die augustinische Chronologie entwickelt, die viele bislang unbezweifelte Überzeugungen in Frage stellt. Die vorliegende Studie diskutiert erstmals kritisch alle jemals gemachten Datierungsvorschläge und legt eine umfassende neue Chronologie vor. Da die Predigten Augustins engstens mit seinem gesamten Leben und Wirken verbunden sind, werden die Ergebnisse dieser Studie voraussichtlich weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Augustinusforschung sowie auf die Sicht auf Person, Denken und Umwelt Augustins haben.
Die „Forschungen zur baltischen Geschichte“ sind das führende wissenschaftliche Periodikum mit einem Fokus auf der Geschichte der drei Staaten Estland, Lettland und Litauen. In diesem Heft geht es um die baltischen Archivalien im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Hungerwellen im 17. Jahrhundert und um ideologische Auseinandersetzungen in der deutschsprachigen Presse Est-, Liv- und Kurlands zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Drei der Beiträge befassen sich mit der Sowjetzeit und analysieren Stalins Idee der "Selbständigkeit" der Sowjetrepubliken im Jahre 1944, die Deportation von Deutschen aus der Estnischen SSR 1945 sowie die Frage der wirtschaftlichen Bedeutung der Jagd in der Estnischen SSR. Kürzere Beiträge behandeln die Viehhaltung in Reval im 17. Jahrhundert und Witterungsanomalien zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Zudem werden neueste Schriften zum estnischen Freiheitskrieg 1918-1920 sowie zum außergewöhnlichen Alltag in der UdSSR besprochen.
Quellentexte zum polnischen Nationalismus
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Roman Dmowski (1864–1939) gilt bis heute als der bedeutendste Theoretiker und „Vater“ des polnischen Nationalismus. Mit dem Regierungsantritt der Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) ist sein Denken wieder ins Zentrum von Kontroversen gerückt. In diesem Band werden Dmowskis wichtigste Werke zum ersten Mal in deutscher Übersetzung präsentiert und kommentiert.
Die von Dmowski 1897 begründete „Nationaldemokratische Partei” hatte großen Einfluss auf die Gestaltung der politischen Landschaft Polens nach 1918. Ihr Gedankengut wirkte auch nach dem Zweiten Weltkrieg weiter und hat seit 1989 einen neuen Aufschwung erfahren, der sich in den letzten Jahren verstärkt hat. Die Textauswahl umfasst u.a. Dmowskis ideologisches Hauptwerk, die „Gedanken eines modernen Polen” von 1903 sowie „Deutschland, Russland und die polnische Frage” von 1908, in dem Dmowski seine geopolitische Konzeption entfaltete. Von den Schriften aus der Zeit nach dem Ende des 1. Weltkriegs verdeutlicht der Text „Kirche, Nation und Staat” sein Verhältnis zur Rolle der katholischen Kirche in der polnischen Nation. Erhellend für Dmowskis Blick auf Deutschland, aber auch seinen Antisemitismus, ist der Essay „Der Hitlerismus als nationale Bewegung“ (1932). Die Quellentexte werden mit Erläuterungen versehen und dem Band wird eine ausführliche Einleitung vorangestellt.
Schöningh and Fink Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2023 is the electronic version of the book publication program of Verlag Ferdinand Schöningh and Wilhelm Fink Verlag in the field of Early Modern and Modern History in 2023.

Coverage:
Early Modern History, Modern History, Global History, History of Central and Eastern Europe, Atlantic History, Jewish History, Church History, Reformation History, History of Ideas, History of Science, Book History, History of Warfare
Volume Editor:
This collection of essays presents various aspects of a group of participants in the Thirty Years War which hitherto received only cursory attention in international research context: the princes of Transylvania. Experts of the specific fields present up-to-date summaries as well as fresh results on questions of military history, diplomatic contacts, war finances, media history and discourses in political communication related to the activities of Gábor Bethlen and György Rákóczi I. Special attention is dedicated to the peculiar characteristic of the Transylvanian involvement in the great European conflict – the Ottoman threat, which derived from the fact that the principality was one of the sultan’s Christian tributaries.
The Polish-Ukrainian Conflict 1943–1947
Series:  FOKUS, Volume: 6
Author:
This is the first book available in English to comprehensively address the complicated subject of Polish-Ukrainian relations during and immediately after World War II. Polish-Ukrainian relations in the twentieth century are a topic that invariably engages historians, politicians, and public opinion in Poland and Ukraine. Many valuable works have been written on the subject, but many are distorting historical truth and collective memories, sometimes making today’s mutual relations problematic. Grzegorz Motyka’s book is a careful account of the most difficult period in Polish-Ukrainian relations, beginning in 1943 with the start of the Volhynian massacre and ending with the “Vistula” action in 1947. By discussing episodes of common history in an accessible manner, Professor Motyka presents an impartial picture of Polish-Ukrainian relations, devoid of national martyrology. In extremely difficult times, it builds a bridge for mutual understanding across historical divides.
Author:
In Königstein im Taunus gründeten vertriebene katholische Priester aus den ehemaligen Ostgebieten nach 1945 eine Bildungsstätte, in der die Frömmigkeitskultur an die nächsten Generationen weitergegeben werden sollte. Hier entwickelte sich in den 1950er Jahren ein Kommunikationszentrum, in dem eine Hochschule Priester für den Osten ausbildete und vielfältige Medien über die Lage hinter dem Eisernen Vorhang informierten. Von Königstein ging die Kapellenwagenmission aus, die katholische Gläubige in der westdeutschen Diaspora aufsuchte. Nostalgische Rückbesinnung verband sich mit der Errichtung eines modernen Tagungsbaus. Seit den 1970er Jahren gerieten die Königsteiner Unternehmungen in eine grundlegende Krise. Mit der Gründungsgeneration starben die auf den Osten bezogene Mentalität und letztlich auch die Königsteiner Anstalten. Das Ende des Kalten Kriegs verschob die Nachkriegszeit der katholischen Vertriebenen endgültig in die Erinnerungskultur.