Browse results

Ambiguities of Self-Annotation in Pope and Byron
Author: Miriam Lahrsow
What literary and social functions do self-annotations (i.e. footnotes and endnotes that authors appended to their own works) serve?
Focussing on Alexander Pope's “Dunciad”s and a wide selection of Lord Byron’s poems, Lahrsow shows that literary self-annotations rarely just explain a text. Rather, they multiply meanings and pit different voices against each other. Self-annotations serve to ambiguate the author’s self-presentation as well as the genre, tone, and overall interpretation of a text.
The study also examines how notes were employed for ‘social networking’ and how authors used self-annotations to address, and differentiate between, various groups of readerships.
Additionally, the volume sheds light on the wider literary and cultural context of self-annotations: How common were they during the long eighteenth century? What conventions governed them? And were they even read? The study hence combines literary analysis with insights into book history and the history of reading.
Open Access
Eine neue Methodologie
Das zweibändige Werk präsentiert eine grundlegend neue Methodologie zur Datierung aller 583 „Sermones ad populum“ Augustins.
Seit der Entdeckung von 26 neuen Predigten Augustins in der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek in Mainz hat sich eine vom Autor angeregte internationale Diskussion um die augustinische Chronologie entwickelt, die viele bislang unbezweifelte Überzeugungen in Frage stellt. Die vorliegende Studie diskutiert erstmals kritisch alle jemals gemachten Datierungsvorschläge und legt eine umfassende neue Chronologie vor. Da die Predigten Augustins engstens mit seinem gesamten Leben und Wirken verbunden sind, werden die Ergebnisse dieser Studie voraussichtlich weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Augustinusforschung sowie auf die Sicht auf Person, Denken und Umwelt Augustins haben.
Herkunft, Gestalt, Rezeption
Editor: Gert J. Steyn
Dieser Sammelband untersucht stichprobenartig und aus unterschiedlichen Blickwinkeln neutestamentliche kosmologische Vorstellungen, ihre Herkunft, Gestalt und Rezeption.
Das Universum, die Erde, der Mensch und Gott. Eine Vernetzung dieser Beziehungen mit unterschiedlichen Weltvorstellungen liegt uns im Neuen Testament vor. Die Welt als Kugel, als Scheibe im Wasser des Ozeans oder als Bereich unter Himmelsschichten sind einige solche Vorstellungen. Vergleiche mit antiker Literatur suchen nach der Herkunft der neutestamentlichen Kosmologien. Die Gestaltung dieser Kosmologien entfaltet sich auf unterschiedliche, jedoch überschneidende Weise bei Paulus, im Hebräerbrief und im johanneischen Gedanken. Die theologische Funktion der Rezeption bietet einen kurzen Blick übers Neuen Testament hinaus.
Interkonfessioneller Austausch von Oratorien im 18. Jahrhundert
Author: Maryam Haiawi
Die Studie untersucht erstmals interkonfessionelle Austauschprozesse zwischen katholischer und protestantischer Oratorientradition in der Frühen Neuzeit.
Der Beitrag stellt die in Musik- und Literaturwissenschaft bisher kaum diskutierte Frage nach der Konfessionsgebundenheit von Oratorien des 18. Jahrhunderts im deutschen Sprachraum und führt das Paradigma der Interkonfessionalität ein. Die ausgewählten Oratorien entstanden an zeitgenössisch bedeutenden Musikorten wie Wien, Dresden, Hamburg und Leipzig und wurden überkonfessionell rezipiert. Die Untersuchungen eröffnen neue Deutungshorizonte der Werke, indem sie deren Entstehung, Rezeption und wechselnde Funktionen erstmals polykausal und interdisziplinär offenlegen. Dieser Ansatz zeigt, dass die frühneuzeitlichen Oratorienkulturen sowohl über ihre konfessionellen Ausrichtungen zu greifen sind, als auch zeitgenössische ästhetische, soziokulturelle und frömmigkeitspraktische Entwicklungen im Zeitalter der Aufklärung widerspiegeln.
Author: Paolo Costa
“The Post-Secular City” is the first attempt to systematically map and assess the recent debate about secularization.
“The Post-Secular City” examines the alleged shift from a “secular” to a “post-secular” dispensation from the perspective of the ongoing de-construction of the secularization “theorem” (as Hans Blumenberg called it). Accordingly, the new secularization debate is described as being polarized between the “de-constructors” and the “maintainers” of the standard thesis of secularization. This is the assumption underlying an ambitious effort to map the field, which consists of a long introduction where “secularization” is analyzed as a deeply problematic concept-of-process and of eight chapters in which several protagonists of the recent debate are discussed as crucial junctions of a multidisciplinary conversation.
Open Access
Author: Susanne Riecker
Diese Studie beschäftigt sich mit der zentralen Reflektionsfigur des Fiktionalen in Henry V, der „mockery“.
Diese Arbeit untersucht die zentrale Reflektionsfigur des Fiktionalen in Shakespeares Henry V, nämlich die „mockery“, die sowohl Imitation als auch Verspottung umfasst. Das Verhältnis von „mockery“ und „true things“ im Stück konstruiert eine immanente Poetik des Historiendramas, das damit gleichsam die Relation von Fiktion und Wahrheit, nicht nur im Sinne der Historizität, sondern auch des Universellen, reflektiert. Untersucht werden Aspekte der Kommunikation und Übersetzung, die Rolle des Publikums, der Umgang mit Möglichkeit und Notwendigkeit sowie die Kontextualisierung in den frühneuzeitlichen Diskurs zu Dichtkunst.
Anchored in concrete struggles for climate justice, this volume offers constructive theological contributions to the development of just ways of living in an inter-special community.
The struggle against the climate crisis and for a livable future on earth raises profound questions of justice that call for theological engagement. Anchored in concrete situations of climate vulnerability and responsibility, this volume investigates the theological epistemologies, practices and imaginaries that have profoundly shaped climate politics in the past and explores possible theological reformulations that can open up sustainable and just futures. With these critical and constructive theological reflections, it seeks to contribute to practices of climate justice by inspiring the development of socially and economically just ways of living in global, inter-special community.
Grundlagen – Ansätze – Praxen
Nicht für die Hochschule, sondern für das Leben lernen wir! Diese schon 2000 Jahre alte Forderung Senecas nach einer lebensweltorientierten und lernerzentrierten Didaktik greift der Ansatz des Forschenden Lernens auf.
Ausgehend von der Tatsache, dass sich Lernen nicht allein von den Dozent*innen aufschlüsseln, planen und erzeugen lässt, sondern es prinzipiell von den Lernenden selber abhängt, ob und was gelernt wird, spannt der vorliegende Sammelband einen thematischen Bogen von der theoretischen Diskussion über verschiedene Ansätze und Methoden angewandter Praxisforschung im Studium bis hin zu ganz alltäglichen Fragen aus Sicht von Dozierenden, Studierenden und auch Einrichtungen der Praxis. Die hier versammelten Beiträge zeigen in Theorie, Methode und Anwendung deutlich auf, dass eine Professionalisierung von Studierenden und damit der Aufbau eines Forschenden Habitus nur mit einer (eigen)verantwortlichen Einbindung der Studierenden gelingen kann.
Die Reihe »Religion and Transformation in Contemporary European Society« dokumentiert die Arbeit der gleichnamigen interdisziplinären Forschungsplattform der Universität Wien. Unter dem Dach dieser Plattform erforschen Wissenschaftler/innen die wechselseitigen Einflüsse von Religion(en) und gesellschaftlichen Transformationsprozessen in Europa. Die Bände werden von den einzelnen Untergruppen der Forschungsplattform verantwortet und widmen sich jeweils gezielt einer Forschungsfrage.

Weitere Informationen über die Forschungsplattform finden Sie unter www.religionandtransformation.at.

The series "Religion and Transformation in Contemporary European Society" documents the work of the interdisciplinary research platform of the same name research platform of the University of Vienna. Under the umbrella of this platform, scientists research the mutual influences of religion(s) and social transformation processes in Europe. The volumes are the responsibility of the individual subgroups of the research platform and are each dedicated to a specific research question.

More information about the research platform can be found at www.religionandtransformation.at.
In: Kurt Freiherr von Lersner: Hinter den Kulissen von Oberster Heeresleitung und Reichsleitung 1914-1920