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Die Entdeckung des nördlichen Polytheismus 1600–1650
Author: Dominik Fugger
Mit dem Beginn des 17. Jahrhunderts verändert sich das gelehrte Interesse am Polytheismus. Wurde er bis dahin vor allem im Kontrast zur eigenen christlichen Religiosität verstanden, traten nun die Gemeinsamkeiten der Religionen stärker in den Vordergrund, und die Suche nach dem verbindenden Ursprung trat neben das – selbstverständlich immer noch vorhandene – Bedürfnis nach Abgrenzung und Definition des Eigenen. Die wissenschaftliche Theoriebildung, die mit dieser Entwicklung einherging, profitierte entscheidend von der Auseinandersetzung mit der eigenen religiösen Vorgeschichte. Gelehrte nördlich der Alpen folgten den Spuren, die der vorchristliche Vielgötterglaube in den Sprachen, Texten und Dingen hinterlassen hatte. Sie verbanden sie mit den Informationen über polytheistische Vorstellungen und Praktiken, die sich in anderen Kulturräumen finden ließen, und entwarfen auf dieser Grundlage globale und universelle Modelle zum Verständnis der religiösen Vielfalt.
Volume Editor: Gábor Kármán
This collection of essays presents various aspects of a group of participants in the Thirty Years War which hitherto received only cursory attention in international research context: the princes of Transylvania. Experts of the specific fields present up-to-date summaries as well as fresh results on questions of military history, diplomatic contacts, war finances, media history and discourses in political communication related to the activities of Gábor Bethlen and György Rákóczi I. Special attention is dedicated to the peculiar characteristic of the Transylvanian involvement in the great European conflict – the Ottoman threat, which derived from the fact that the principality was one of the sultan’s Christian tributaries.
Handlungsoptionen und Netzwerke am Hof Sigismunds III. Wasa
Volume Editors: Oliver Hegedüs and Kolja Lichy
Der polnische Königshof in der Zeit Sigismunds III. Wasa war eine wichtige Plattform europäischen Informationsaustauschs, dynastischer Netzwerke und der Koordination konfessionell geprägter Politik.
Ausländische Diplomaten suchten den Kontakt zum Hof, wie dort auch diplomatische Missionen ins Ausland organisiert wurden. Im Spannungsfeld zwischen den politischen Ansprüchen des Sejms und den dynastisch-politischen Interessen des Monarchen entspann sich damit ein Handlungsfeld, dessen Analyse einen Blick auf das Funktionieren europäischer Verflechtungen ermöglicht und zugleich zeigt, welche Handlungsoptionen dem Monarchen und dessen Umgebung im Rahmen der polnisch-litauischen Mischverfassung zukamen.
Dokumente zur Gründung und Frühgeschichte der Academia Theodoriana. Unter Mitwirkung von Gerhard Franke, mit Übersetzungen von Gerhard Ludwig Kneißler
Die Academia Theodoriana, die im Jahr 1614 gegründete Paderborner Jesuitenuniversität, ist die älteste Hochschule in Westfalen. Die vorliegende lateinisch-deutsche Edition der Gründungsurkunden, der Statuten und weiterer Texte macht die verstreuten Dokumente erstmals in deutscher Übersetzung zugänglich. Die Quellentexte werden ergänzt durch eine historische Einführung, durch Informationen zur überlieferten Textgestalt und durch Erläuterungen zu den Übersetzungen. Ein Panegyricus, eine Lobrede auf den Stifter Fürst bischof Dietrich von Fürstenberg, gibt Aufschluss über die Beweggründe zur Gründung der Academia Theodoriana im Kontext der historischen Bedingungen des Konfessionellen Zeitalters. Die Edition dieser Dokumente ermöglicht Vergleiche mit anderen (Jesuiten-) Universitäten bezüglich der Studienordnung, der Studieninhalte und hinsichtlich ihrer inneren Verfassung.
In: Die Jesuitenuniversität in Paderborn
In: Die Jesuitenuniversität in Paderborn
In: Die Jesuitenuniversität in Paderborn