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Eine philosophisch-komparatistische Studie zu Karl Jaspers und Ernst Tugendhat
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Die Problematisierung der paradoxen Wendung immanente Transzendenz führt auf das geistige Kampffeld zwischen Phänomenologie, Metaphysik, Ethik, Anthropologie und Existenzphilosophie. In einer komparatistischen Betrachtung der Werke von Karl Jaspers und Ernst Tugendhat arbeitet diese Studie einige Teilabschnitte des Grenzverlaufs zwischen philosophischer Anthropologie und Existenzphilosophie heraus. Auch wenn die inhaltliche Beschäftigung beim Abschreiten des Grenzverlaufs mal auf die eine, mal auf die andere Seite gelangt, steht in der vorliegenden Untersuchung die existenzphilosophische Perspektive im Vordergrund. Gleichwohl bilden die anthropologische Struktur menschlichen Seins, ihre existenzielle Sinngebung sowie die ethischen Aspekte einer Selbstwerdung ein miteinander verzahntes Gedankengeflecht, in das die beiden Standpunkte von Jaspers und Tugendhat aufgenommen werden sollen. Die Studie thematisiert dabei zwei Problemstellungen: Zum einen sollen die bei Ernst Tugendhat diskutierten existenzphilosophischen Inhalte als Haltungen einer analytischen Existenzphilosophie betrachtet werden. Zum anderen soll in dem philosophischen Konzept von Karl Jaspers der Topos der immanenten Transzendenz als eine anthropologische Struktur erschlossen werden, in dem insbesondere die beiden Theoreme Kommunikation und In-Situation-Sein Relevanz erhalten. Letzteres bildet das zentrale Anliegen der Studie.
Eine semiotische Annäherung an den Begriff der Langeweile
Die Beantwortung der Frage, was Langeweile sei und wie es dem Menschen überhaupt möglich ist, sich zu langweilen.
Eine Phänomenologie der kapitalistisch-bürgerlichen Ökonomie
Mit den ideellen Entstehungsbedingungen des „kapitalistischen Geistes“ im 16. Jahrhundert dehnte sich über die Jahrhunderte hinweg formgebend die ökonomische Omnipräsenz des Wert- und Tauschverkehrs von Produkten oder Waren in alle gesellschaftlichen wie politischen Bereiche aus. In status nascendi erweisen sich der Benthamsche Utilitarismus wie der Freiheitsbegriff von John Stuart Mill für die angelsächsische Auffassung eines ökonomischen laissez-faire Stils als tragend. In der soziologischen Rezeption der calvinistisch-religiösen Weltanschauung von Max Weber und dem zeitlich nachfolgenden Zusammentreffen auf die Rationalität der kapitalistischen Produktionsweise verbanden sich beide Sphären miteinander. Änderte sich mit den maschinell-technischen Produktionsverfahren die Arbeitswelt fundamental und beherrschten die Lebensbedingungen der entwerteten menschlichen Arbeitskraft, prognostizierte die marxistische Theorie die Selbstauslöschung der kapitalistisch-bürgerlichen Gesellschaftsformation, die an ihren inhärenten Widersprüchen scheitern würde. Im Gegenzug dazu hat sich die im Lehenswesen bereits vorgezeichnete infrastrukturelle Bürgerverwaltung allmählich mit dem ablösenden Bürgertum durch die Institutionalisierung von Bildungseinrichtungen, wie der Urbanisierung ländlicher Gebiete in Deutschland unter der Gefolgschaft des gebildeten Beamtentums in bürokratische Verwaltungsstrukturen gegossen. Innerhalb des vielgliedrigen Wirkungsspektrums nationaler wie supranationaler komplexer wirtschaftlicher Transaktionen dominierte alsbald die Geldwirtschaft als systemstabilisierender bedeutsamer Faktor für Wirtschaftskreisläufe, wobei die Grenzen zwischen Staat, Politik, Banken und Wirtschaft verschwinden und ein „Unbehagen an der ökonomischen Kultur“ freigesetzt wird.
Die empirisch apriorische dialektische Vermittlung von Hegels Logik und ihre Bedeutung im Holistischen Idealismus
Das Eine-Sein jenseits des Seienden erklärt den ontologischen Grund alles Seienden, nämlich das Eine-Sein als das Hen. Die Nous-Logik der Idee nun formuliert den Geist des Einen-Seins in begrifflicher dialektischer Logik, die die ontologische Struktur alles Seienden ist. Die Funktion und Bedeutung der Nous-Logik der Idee ist dabei zunächst einmal ontologisch-systematisch die Darstellung der ontologischen noetischen Struktur des Seienden. Weiter aber muss gemäß der historisch-systematischen Dialektik des Holistischen Idealismus diese ontologische noetische Struktur in die qualitativ differenten ontologischen Bereiche des Seelischen, des Lebendigen und der Energie-Materie emanativ gesetzt werden, wie es durch die Destruktion des Materialismus empirisch apriori methodisch erforderlich ist, so dass die Nous-Logik der Idee das logisch-dialektische Prinzip rein als solches ist, das sowohl für die inhaltlich-materialen ontologischen Qualitäten des Nous als auch für die diesen entsprechenden Weltsphären nicht nur das Bilde-Struktur-Gefüge ist, sondern auch das Prinzip ihres Aneignens, Reflektierens und Begreifens in der zu Hegel qualitativ differenten ontologischen Weltdialektik. Ergänzende historisch-systematische Betrachtungen zur Nous-Logik der Idee zeigen die ontologische Relevanz derselben im geschichtlichen philosophischen Geist und in den grundlegenden theologischen Aspekten der Religionen.
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Vorlaßtravestie – überwertiger Witz des Sichselbstüberlebens im Tode, zu Lebzeiten schon. Und so gewähre ich, wie ein VIP, Einsicht in die Intimitäten meines redigierenden Umgangs mit eigenen Texten auf Vortragseignung hin. Es darf – ausnahmsweise – gelacht werden.
Migration und Flucht werden in Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit intensiv diskutiert. Ausgehend von den aktuellen Kontroversen untersuchen Mitglieder des Jungen Kollegs Migration aus sechs Fachperspektiven: Anglistik, Architektur, Mathematik, Medizin, Geschichts- und Rechtswissenschaft. Die Beiträge zeigen, dass es bei den Auseinandersetzungen häufig um Fragen der gesellschaftlichen Ordnung und des Zusammenlebens geht. Die Autorinnen denken über funktionierende Lösungen im Umgang mit Migration nach, reflektieren Stereotype und Vorannahmen über Migrantinnen und Migranten und diskutieren neue wissenschaftliche Erkenntniswege.
Vom Neujahrsbrief 1806 an August Wilhelm Schlegel bis zur Verwirklichung der vermeintlichen Zukunftsverheißung ‚Österreich‘ durch Friedrichs Aufbruch in die Haupt- und Residenzstadt Wien 1808 vermittelt der Band detaillierte Einblicke in die letzten zweieinhalb ‚Kölner Jahre‘, die in gleicher Weise eine ‚Sattelzeit‘ für Österreich waren.
Einen inhaltlichen Schwerpunkt der Jahre 1806/07 bilden Friedrichs indologische Studien, die Korrespondenz mit seinem Bruder August Wilhelm wie die Kommunikation mit führenden Verlegern und Gelehrten der Zeit. Als belastende biographische Motivkonstante imponieren die stets scheiternden Bewerbungsanläufe für Professuren und neuzugründende Universitäten, die auch die opulente Freundschaftskorrespondenz Friedrichs durchzieht. Auch die vergeblich vor der Presse geheim gehaltene Konversion des Ehepaars Schlegel zum Katholizismus wird in den Briefen thematisiert.
Was ist das Sein? Meister Eckhart versteht das Sein nicht als etwas, was man an sich selber haben kann, sondern etwas, was man allein durch die Selbstvernichtung in einem anderen geben oder empfangen kann.
Dies stellt das Seinsverständnis der Relationsontologie dar. Der Entwurf der neuen Ontologie bei Eckhart lässt sich als einen großen Wendepunkt in der Geschichte der Philosophie verstehen. Denn die zwei größten Philosophen im Mittelalter, Augustinus und Thomas von Aquin, nahmen hingegen immer noch die Substanzontologie auf, die sich von Aristoteles herleitete. Die vorliegende Arbeit untersucht hauptsächlich die lateinischen Werke Eckharts und rekonstruiert seine Ontologie in den drei Bereichen, nämlich in der Dreifaltigkeitslehre, der Schöpfungslehre und der Anthropologie, um zu beweisen, dass Eckhart die traditionelle Substanzontologie überwand und neulich die Relationsontologie entwickelte.
Präzision ist kein Zufall. Sie wird vom Menschen herbeigeführt, indem Übereinstimmung mit einem Standard oder einem akzeptierten Wert angestrebt wird oder die Reproduzierbarkeit von Experimenten möglichst hoch sein muss. Was aber tun, wenn Präzision mangels verfügbarer Informationen nicht hergestellt werden kann? Wie gehen Wissenschaft und Kunst dann mit dieser fehlenden Eindeutigkeit um? Die Autorinnen und Autoren dieses Sammelbandes beleuchten aus der Perspektive ihrer jeweiligen Fachdisziplin die Chancen bei der Berücksichtigung von Unschärfe(n) in ihrer Forschung und Kunst. Denn Unschärfe ist Realität.
Triebabkömmling Arbeit? Zur psychoanalytisch vernachlässigten Politökonomie
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Kritisches Thema ist das Antidot wider die ichpsychologische, gleichermaßen die freudomarxistische Triebtranszendenz von Arbeit; gegründet auf die „Psychoanalyse der Sachen“, flankiert von auto-symbolischer Traum-, Fetischismus- und Paranoiatheorie, sowie insbesondere dem Inzesteparallelismus der Ökonomiedimensionen „Produktion, Tausch, Konsumtion“. Die Kritik daran – episodisch terminologisch redigiert – versammelt sich zu einem triebdurchsetzt konträren Arbeitsbegriff, dem symptomobjiziert warenästhetisch mystifizierten Ineins von Schuld – Produktionskriminalität und Sühne – Opfer der Arbeitskraft.