Browse results

You are looking at 71 - 80 of 250 items for :

  • Upcoming Publications x
  • Just Published x
  • Nach Ebene eingrenzen: Titles x
Clear All
Beiträge zu einer strukturphilosophischen Spieltheorie
Author:
Die vorliegende Abhandlung geht von Textgrundlagen aus, die im Wirklichen selbst angesiedelt sind. Dazu wurden Beispiele ausgewählt, die sich einem Gesamtspektrum zuordnen lassen, für das die Methode des matrizialen Vergleichs innerhalb mosaikaler Strukturen geeignet erschien. Sie geben etwas wieder, was alle Textformen zulässt, die sich im Wirklichen ausgebildet haben: Bewusstsein, Wissen, Sprache, Urteilsbildung, Textherstellung usw. Damit wurde zugleich der Tatsache Rechnung getragen, dass es heute nur noch möglich ist, Wirkliches durch Wirkliches selbst zu bestimmen, in welcher Weise es auch immer erscheint. Dessen Grundstrukturen wurden u. a. von der modernen Spieltheorie ausgearbeitet. Sie werden in unserem Fall auf einzelne Textwirklichkeiten übertragen und erweitert. Ob daraus tragfähige Konzepte einer strukturimmanenten Textik und Logik hervorgehen, ist eine offene Frage. Zumindest entstehen daraus Systeme, die sich mit anderen verbinden lassen und dabei einer Systematik angenähert werden können, wie sie sich in vielen Bereichen der modernen Welt ausgebildet hat.
Posteriore Urszenen - philosophische – religiöse – politische – kunstbezogene
Author:
Nachträgliche Urszenen, nicht eo ipso trennscharf klassifiziert in philosophische, religiöse, politische und kunstbezogene, das sind memorial eingebrannte, in wechselnden Intensitätsgraden traumatische Begebenheiten der eigenen Lebensgeschichte, jeweils im historisch gesellschaftlichen konditionalen Kontext – hier der Zeit während und nach dem Zweiten Weltkrieg –, inklusive deren de-terminierenden, im Extrem pathogenen Konsequenzen. Je nach Abtragungsbedarf divers, erscheinen die einschlägigen Erschütterungen narrativ, vermischt mit theoretischen Meditationen und außenversierten Einlagen, schriftlich dargetan. Besonderen Dank an den Kollegen August Ruhs (Wien), der in seinem Vorwort zu den „Urszenen“, quasi eigenmimetisch an diese, fachliche Erfahrungen mit deren Autor, durchsetzt mit autobiographischen Theorieelementen, zur Lektüre des riskanten Opus einladend, skizziert.
Computational modelling – here with reference to production and medical technology – has the potential to develop into a field of research of not only scientific relevance. Model-based therapy (e.g. simulation-assisted surgery) is still a vision for the next decades but will, if it is put into practice, revolutionize standard medical technology and treatment. Another rewarding field of application is production technology where economic competition requires to shorten production cycles enormously. Computational modelling is the only way to reduce experimental effort. This calls for better models and methods – finally for a deep knowledge of computational mechanics.
Eine philosophische Theorie
Author:
Wir alle haben Bewusstsein. Wir wissen, dass wir Bewusstsein haben. Aber kaum einer weiß, was es ist. Dieses Buch gibt eine Antwort.
Viele Fragen ranken sich ums Bewusstsein. Wie können wir Bewusstsein von uns selbst haben? Wie können wir Bewusstsein vom Bewusstsein haben? Wie können wir Bewusstsein von der Zeit haben? Wie kann Bewusstsein im Raum verortet sein? Wie kann ein Körper, ein physisches Gebilde in Raum und Zeit, Bewusstsein haben? Die grundlegende Frage aber ist, was das Bewusstsein an ihm selbst darstellt: wie es als solches angemessen zu begreifen ist. Geht man dieser Frage nach, so gelangt man schnell darauf, dass Bewusstsein damit zu tun hat, in Beziehung zu stehen. Aber es ergibt sich, dass das Bewusstsein weder selbst diese Beziehung sein kann, noch diese Beziehung nicht sein kann. Die vorliegende Theorie vertritt, dass es eine Bezüglichkeit gibt, die unterhalb der Schwelle nicht nur der Beziehungen, sondern des Seienden überhaupt und der Begriffe liegt. Allein aus dieser ist das Bewusstsein angemessen zu begreifen – und daraus sind dann die weiteren Fragen zu beantworten.
Band 3 der Gesammelten Schriften Hans Wagners vereinigt die 1947 erschienene Dissertation mit systematischen Aufsätzen und Vorträgen, in denen der Autor seine von diesem Erstlingswerk sich deutlich absetzende philosophische Position entwickelt und konkretisiert hat. Während die Dissertation noch ganz im Banne des ontologischen Realismus von Nicolai Hartmann stand, entwickelte Wagner in seinen Vorträgen und Aufsätzen sehr bald eine entschieden transzendentalphilosophisch geprägte Prinzipientheorie, der er dann in seinem Hauptwerk „Philosophie und Reflexion“ eine alle Disziplinen der Philosophie umfassende Gestalt gab. Der Band lässt die Entwicklung dieses Denkens nachvollziehen und zeigt in weiteren systematischen Abhandlungen, wie Wagner das in seinem Hauptwerk entworfene Programm in Logik, Wissenschaftstheorie, Anthropologie, Sprachphilosophie, Rechts- und Moralphilosophie und in der Philosophischen Ästhetik ausgestaltete.
Studien zu Franz von Baader in den philosophischen Konstellationen seiner Zeit
Das vormalig stark auf die philosophische und theologische Idealismusforschung begrenzte Interesse an Baader hat sich gegenwärtig in den Kontext kulturtheoretischer, ideen- und wissenschaftsgeschichtlicher Forschung ausgeweitet.
Vor diesem Hintergrund versuchen die hier versammelten Studien, Querverbindungen und Verflechtungen der Gedankenwelt Franz von Baaders mit der europäischen Ideengeschichte nachzuzeichnen, die Geologie, Physik, Medizin sowie Literatur und Politik umspannen und Persönlichkeiten wie Jacobi, Schelling und Werner bis hin zu Hemsterhuis, Saint-Martin und Balzac vereinen.
Zur Rekonstruktion der frühromantischen Ethik Friedrich Schlegels
Das Werk Friedrich Schlegels gilt in der Literaturwissenschaft als gespalten. Andreas Hjort Møller geht der Frage nach der Verbindung zwischen dem Früh- und Hauptwerk des großen romantischen Kritikers Friedrich Schlegel nach.Das Frühwerk, z.B. kanonisierte kritische Schriften u.a. aus den Zeitschriften Lyceum und Athenaeum – feiert die Germanistik als anregende, revolutionierende Lektüre. Die Texte der späteren Schaffensperiode der Romantikforschung haben bisher als reaktionär sowie als philosophisch und ästhetisch wertlos gegolten. Dabei entdeckt Møller innere Zusammenhänge, in der Form einer früh- und spätromantischen Ethik, die man bisher nicht zur Kenntnis genommen hat.
Auseinandersetzung mit der neuzeitlichen Erkenntniskritik
Die metaphysikferne oder metaphysikentfremdete Philosophie der Gegenwart ist gleichermaßen der Wahrheitsfrage fern oder entfremdet, da die neuzeitliche Philosophie – und darin vor allem die Erkenntniskritik – eine Infragestellung der objektiven Wahrheit eingeleitet haben.
Descartes und Kant zweifelten an objektiver Wahrheit. Aber stimmt es, dass es keine objektive Wahrheit gibt? Birgt diese Behauptung nicht in sich selbst das Problem, dass sie sich als objektive Wahrheit annehmen muss, um nicht gegenstandslos zu werden? Dies führt jedoch zurück zur in der Moderne problematisch gewordenen Metaphysik. In der Auseinandersetzung mit der neuzeitlichen Philosophie geht Winfried Weier dieser Frage nach, denn die Aufhebung der Metaphysik führt offensichtlich zu erheblichen Problemen der Möglichkeit wahrer Erkenntnis.
Potentiale einer existenzphilosophischen Selbstethik
Author:
Das Verständnis existenzieller Freiheit bei Karl Jaspers wird im vorliegenden Text in klarer, verständlicher Sprache, abgerundet durch bildliche Darstellungen, nachgezeichnet. Der Autor fühlt sich dem Appell von Jaspers verpflichtet, sich Werke der Philosophiegeschichte in kritischer „Aneignung“ zugänglich zu machen – auch in der gedanklichen Auseinandersetzung mit Karl Jaspers selbst. Diesen reflektierenden Prozess der prüfenden, klärenden und erneuernden Aneignung verfolgt der Text in drei thematischen Ansätzen. Zum einen wird über die bei Jaspers verwendeten metaphorischen Wendungen ein grundlegender Zugang zu seinem philosophischen Denken gesucht. Sodann wird das Jasperssche Freiheitsverständnis um die aktuelle Diskussion um Freiheit und Determinismus erweitert. Schließlich wird die Möglichkeit einer existenzphilosophischen Ethik als Selbstethik erörtert. Unter dem Leitgedanken, dass menschliche Existenz bevorzugt unter den Prämissen der Selbstverantwortung und Selbstgestaltung steht, sollen dabei die Elemente der Existenzerhellung eine Transformation hin zu Funktionen einer Selbstethik erfahren. Im Sinne Jaspers’ wird dabei auf die Selbstwerdung des Menschen als einen lebenswährenden, fragmentarischen, zwar dem Scheitern ausgesetzten, aber doch auf Halt orientierten Prozess Bezug genommen. In diesem Lebensgang bahnen sich auch die Wege zur existenziellen Freiheit.
Author:
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.