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Philosophiebeiträge zur Kunst
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Rechtsgrund der redigierten Neuauflage der recht marktgängigen „Omissa aesthetica“: deren vorzeiten vordringlich kunst-philosophischen Relevanz in eigener Sache, belegt in ausgewählten diversen Beiträgen. Sie reichen von musikbezogenen, ebenso Literatur und a fortiori Bildende Kunst – die „Objekte“ von Heide Heinz – betreffende Theorieabhandlungen bis hin zu ausführlicher Kunstkasuistik. In beiden Ausrichtungen, den theorieversierten wie den exegetischen, dem Umfang nach prävaliert, freilich der Rehabilitation unbedürftig, das „Wuppertaler Tanztheater“ Pina Bauschs.
Ein aufzufindender Papyrus
Sein oder Werden – die Eleaten und Heraklit stellten bei den griechischen Vorsokratikern so die Grandfrage menschlichen Philosophierens. Die Spannung zwischen beiden Frageweisen ist bis auf den heutigen Tag geblieben. In diese Polarität führt Rosenstock-Huessy hinein. Sein fingierter Briefwechsel Heraklits mit Parmenides, dem bedeutendsten Vertreter der Eleaten, wirft die Frage neu auf. Rosenstock als Heraklit nimmt das Gespräch mit der Ontologie, mit Martin Heidegger als Parmenides, auf. Das Denken beider kreist um das Wesen der Sprache. So ist die Sprache der von Rosenstock angebotene geistiger Kampfplatz – und das Kampfmittel. „Sein und Zeit“ auf der Seite des Philosophen Heidegger, vermittelnd dazwischen der „Mut zum Sein“ Paul Tillichs, des Freundes und wie Rosenstock in den USA lehrenden Philosophen und Theologen, weisen die Spannweite der angesprochenen Thematik auf. Rosenstock läßt sich also nicht in eine akademische Disziplin einordnen. Er scheut das ungefährdete, gesicherte, ihn begrenzende Sprechen – er liebt das WAGNIS DER SPRACHE, das Thema dieser Schrift.