International Cooperation in Exile within the Assembly of Captive European Nations, 1954–1972
The book expands the history of the Cold War to Eastern European emigrants and their networks.
The “Assembly of Captive European Nations” was a major organisation for Eastern European emigrants in the US since 1954. The cooperation of exiled politicians from nine countries opened up for them new opportunities for lobbying and publications. This book focuses on Estonian contributions to the ACEN. Besides successes, the book reveals troublesome relations with the American authorities, schisms among Europeans and extended national disputes. The ACEN was quickly forgotten after its dissolution in 1972. Based on extensive archival research, this book reflects the ACEN’s aspirations and personalities.
Europa in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Volume Editor: Karsten Ruppert
Das Buch analysiert die Exekutiven, die zur Durchsetzung der revolutionären Ziele in Europa zwischen 1793 und 1848/49 eingerichtet wurden.
Rund ein Dutzend Historiker aus verschiedenen Ländern Europas untersuchen Entstehung, Zusammensetzung, Wirksamkeit und Funktion der jeweiligen Provisorischen Regierungen im Verlauf der Revolutionen. Diese von der Forschung bisher zu wenig beachteten Institutionen werden hier zum ersten Mal systematisch und in europäisch vergleichender Perspektive untersucht. Gleichzeitig wird der Verlauf der jeweiligen Revolution in einem eigenen Beitrag im Hinblick auf das Verständnis der Politik der Revolutionsregierungen ausgeleuchtet. So wird ein umfassender Überblick über die Epoche der bürgerlichen Revolutionen in Europa gegeben.
Russian Literature for Children and Teens, 1991–2017
Volume Editors: Andrea Lanoux, Kelly Herold, and Olga Bukhina
Growing Out of Communism explores the rise of a new body of literature for children and teens following the collapse of the Soviet Union in 1991 and the subsequent transformation of the publishing industry.
Lanoux, Herold, and Bukhina first consider the Soviet foundations of the new literature, then chart the huge influx of translated literature into Russia in the 1990s. In tracing the development of new literature that reflects the lived experiences of contemporary children and teens, the book examines changes to literary institutions, dominant genres, and archetypal heroes. Also discussed are the informal networks and online reader responses that reflect the views of child and teen readers.
Rassenwahn und Welterlösung. Biographie
Author: Sven Fritz
Houston Stewart Chamberlain zählt zu den schillerndsten Gestalten der Epoche um 1900: Aus einer Familie britischer Kolonialoffiziere stammend, gehörte er seit den 1890er Jahren zum engsten Kreis um Cosima Wagner und die Bayreuther Festspiele.

Zur Jahrhundertwende lieferte er dem deutschen Bildungsbürgertum das Standardwerk des modernen, rassisch begründeten Antisemitismus und avancierte damit zum Star-Autor. Fortan nahm er als agiler Publizist und Einflüsterer Kaiser Wilhelms II. Einfluss auf das Zeitgeschehen und trommelte im Ersten Weltkrieg für die extreme Rechte. In den Krisen der jungen Weimarer Republik unterstützte er aktiv Hitler und die NS-Bewegung, die Chamberlain wiederum als Vordenker der NS-Ideologie verehrten und in ihm den Propheten des „Dritten Reiches“ sahen. Sven Fritz legt die bislang umfassendste Biographie dieses äußerst einflussreichen Rechtsintellektuellen vor. Dabei kann er auf Grundlage einer bisher unerreicht breiten Quellenbasis zahlreiche sicher geglaubte Forschungsbefunde korrigieren.
Erinnerungen 1914–1920
Volume Editor: Winfried Baumgart
Kurt Freiherr von Lersner war seit Beginn des Ersten Weltkriegs Verbindungsoffizier zwischen Reichsleitung und Oberster Heeresleitung bzw. Kaiser Wilhelm II. Er diente von 1914 bis 1918 als Verbindungsoffizier zwischen der Reichsleitung und dem Großen Hauptquartier.
Ihm wurden in dieser Funktion auch Sonderaufträge anvertraut. 1919 wurde er der deutschen Friedensdelegation in Versailles zugeteilt und nach Friedensschluss Präsident der deutschen Friedensdelegation in Versailles und Paris. Über diese spannenden Jahre schrieb er Anfang der 1930er Jahre Erinnerungen, die hier erstmals veröffentlicht werden. Obwohl Lersner in der zweiten Reihe der damaligen Entscheidungsträger stand, hatte er tiefe Einblicke in die Kämpfe, die sich zwischen militärischer und politischer Führung des Deutschen Reiches abspielten.
Die Rettung der Juden von Dolginovo 1942. Übersetzt von Ingrid Damerow
Author: Inna Gerasimova
Editor / Translator: Ingrid Damerow
Dieses bewegende Buch ist das Ergebnis einer einzigartigen historischen Spurensuche: Inna Gerasimova beschreibt als präzise Chronistin exemplarisch das Schicksal weißrussischer Jüdinnen und Juden während der nationalsozialistischen Besetzung des Landes. Dafür verwendet sie auch zahlreiche Zeitzeugenberichte, die das damalige Geschehen lebendiger nachvollziehbar machen als Überblickswerke und Statistiken es können.
Der kommunistische Kommissar und Partisan Nikolaj Kiselëv wagte im August 1942 den Versuch, über 200 jüdische Menschen aus dem Dorf Dolginovo mehr als 1.500 Kilometer durch von den Deutschen besetztes Gebiet zu führen – nach Osten, hinter die rettende Frontlinie auf sowjetisch kontrolliertes Gebiet. Für dieses riskante Unterfangen wird er heute in Yad Vashem als ein „Gerechter unter den Völkern“ geehrt.
Was veranlasste Kiselëv zu seinem Entschluss und wie verlief dieser von ihm organsierte „Marsch des Lebens“? Welches Schicksal widerfuhr denen, die sich auf den Weg machten? Wie wurde Kiselëv in der Sowjetunion nach dem Krieg beurteilt und wie sah sein weiteres Leben aus? Inna Gerasimova, langjährige Leiterin des Museums für jüdische Geschichte und Kultur Weißrusslands in Minsk, gibt Antwort auf diese Fragen.
The Policy of Belarusization, 1924-1929
Author: Alena Marková
The book sheds light on processes of Belarusian nation-building and identity formation during the interwar period. It provides a complete analysis of the Soviet policy of Belarusization in interwar Belarus (1924-1929).

The analysis covers issues pertaining to the formation of national identity, the incorporation of the Belarusian national language into educational and administrative spheres within the policy of Belarusization and its acceptance by the dif-
ferent strata of the multi-ethnic society in the BSSR of that period. The monograph also sheds light on the reasons for the launching and ceasing of that policy as well as on the interrelation between the Communist Party and the
Belarusian national intelligentsia.
Series Editors: Christina Lodder and Jeffrey Brooks
Original work on the culture and history of Russia throughout the centuries; cultural, ethnic and national identity, social and political history, popular culture, visual and performing arts, architecture and cinema, gender studies, children and youth culture, oral history and memory.

Until Volume 22, the series was published by Brill, click here.

The series published an average of 1,5 volumes per year over the last 5 years.
Representaciones públicas y representaciones del poder en la Antigüedad tardía y Bizancio
Mujeres imperiales, mujeres reales reúne diversas contribuciones que estudian, desde una perspectiva pluridisciplinar (con enfoques que van de lo literario a lo antropológico, pasando por lo histórico-arqueológico), la evolución del poder femenino y su expresión pública desde la tardoantigüedad hasta el período bizantino tardío.
Los trabajos aquí reunidos consideran tanto la evidencia literaria como la material (pintura y escultura, numismática, epigrafía monumental). Por su carácter interdisciplinar, esta obra permite observar desde diversos ángulos las estrategias que facultaron a estas mujeres para ejercer el poder. Con su liderazgo en las cortes imperiales y reales, las mujeres que transitan por estas páginas consiguieron trascender el papel de meras madres de emperadores y reyes para convertirse en auténticas protagonistas de la política contemporánea.
László Moholy-Nagy zwischen Friedrich Schiller und einer Ästhetik der Moderne
Author: Clemens Bach
Der Avantgardekünstler László Moholy-Nagy (1895–1946) hinterließ neben seinen zahlreichen künstlerischen Werken ein umfassendes theoretisches Œuvre, dessen Kerngedanke als kritischer Neuhumanismus lesbar ist: Die Pädagogik der Kunst birgt im Angesicht einer kapitalisierten Welt die Hoffnung auf die Hervorbringung ganzer Menschen zum Zweck einer befreiten Gesellschaft.
Ausgehend von dieser These untersucht die Studie systematisch die Reflexionen Moholy-Nagys und verortet sie zwischen der ästhetischen Bildungstheorie Friedrich Schillers und einer modernen Ästhetik am Anfang des 20. Jahrhunderts. In einer historischen Perspektive werden dabei die für Moholy-Nagy relevanten Referenzquellen rekonstruiert: Konzepte des Bauhauses, der Naturwissenschaft und der Reformpädagogik um 1900 sind in seinen Schriften ebenso aufzufinden wie Aspekte des Anarchismus und Marxismus sowie vielfältiger pädagogischer und philosophischer Positionen.