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A Specific Enclave in Contemporary Europe
The main objective of the book is a multi-aspect analysis of the functioning of the Kaliningrad Region in contemporary political reality, both in internal and international dimensions.

The area constitutes a unique enclave in contemporary Europe, being the only part of Russia separated from the mother country, which determines the taking place therein in the dimension of relations: bilateral, multilateral (e.g. EU - Russia, NATO - Russia, Baltic Sea Region cooperation) as well as regional and local cooperation. The book is a result of many years’ work of scientists from Poland, Russia and Sweden, who have been researching the functioning of the Kaliningrad Region in internal and external dimensions.

“It is a ‘must to read’ volume for all EU-Russia observers and experts.” - Prof. Dr. Piotr Dutkiewicz, Director of the Center for Governance and Public Management, Carleton University, Ottawa, Canada

“It is an invaluable guide to analysing and understanding contemporary Russia.” - Prof. Dr. Jaroslav Dvorak, Head of the Department of Public Administration and Political Sciences, Klaipėda University, Klaipėda, Lithuania
Abteilung III: 1871-1898, Band 9 1890-1898
Volume Editor: Andrea Hopp
Band 9, „Schriften 1890–1898“ der „Neuen Friedrichsruher Ausgabe“ ist den acht letzten Lebensjahren Bismarcks nach seiner Entlassung gewidmet.
466 Dokumente, zahlreiche davon erstmals veröffentlicht, geben Auskunft darüber, wie der erste deutsche Reichskanzler trotz zunehmender Isolation und nachlassender Arbeitskraft vorging, um weiterhin auf die Tagespolitik Einfluss zu nehmen und sich die erinnerungsstrategische Deutungshoheit über sein Lebenswerk zu sichern. Zu dem breitgefächerten Spektrum an Schriftformaten, zählen Presseartikel ebenso wie Schreiben an Monarchen, Staatsmänner sowie neu hinzugetretene adelige und bürgerliche Kreise.
Topografie eines Diskurses
1918, am Ende des Ersten Weltkriegs, fanden die Deutschen nicht in den Frieden zurück. Die »Schmach von Versailles« trug wesentlich zum Aufstieg Hitlers und zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1939 bei. Welche Rolle spielte die Religion, als der Krieg in den Köpfen und in der Öffentlichkeit weitertobte? Das Buch beantwortet diese Frage am Beispiel Münchens: Hochburg des Katholizismus, mit starken evangelischen und jüdischen Minderheiten, und gleichzeitig »Hauptstadt der NS-Bewegung«. Kinder lernten den Krieg schon in der ersten Klasse. Totengedenkfeiern griffen die ehemaligen Kriegsgegner erneut an. Denkmäler und Friedhöfe heroisierten den toten Kämpfer und schrieben sein Vermächtnis. Wahlplakate und Karikaturen schürten die Aggression. Der Pazifismus hatte einen schweren Stand gegen Patriotismus und politische Justiz. Die Presse spiegelte und schürte ‚Volkes Stimme‘.
A Sourcebook
Volume Editors: Elena Marushiakova and Vesselin Popov
This ground-breaking book is an impressively extensive collection of primary historical sources in various languages that reflect the history of the Roma (formerly referred to as ‘Gypsies’ in local languages). The selection of the included materials reflects the authentic voice of the Roma them - selves, and presents their visions and the specific goals pursued by the Roma civic emancipation movement. The source materials are published in original and translated in English, and are accompanied by explanatory notes and summarising comments discussing the specific historical realities and their interrelation to the Romani emancipatory movement in Central and Eastern Europe, thus presenting a comprehensive picture of the historical processes.
Open Access
Besaß Otto von Bismarck unverhandelbare politische Vorstellungen, die das von ihm geschaffene Reich prägten? Und was lebt von seinem politischen Erbe noch in unserem demokratisch verfassten Gemeinwesen fort? Der Band fragt nicht nur danach, welche Ideen und Institutionen Bismarcks das deutsche Kaiserreich möglicherweise überlebten, sondern auch, wieviel vom ursprünglichen Bismarckreich 1918 überhaupt noch übrig war. Geht es in der ersten Sektion um die Rolle Preußens vor und unmittelbar nach 1918, untersucht die zweite die föderale Verfasstheit des Deutschen Reichs und den Zusammenbruch der deutschen Dynastien. Nach der Erörterung der Liberalisierung bzw. Parlamentarisierung des Bismarckreichs und des damit verbundenen politischen Wandels zwischen 1890 und 1918 beleuchtet der letzte Abschnitt Aspekte der nationalen Verfasstheit des Kaiserreichs.
Energiewende im Badezimmer 1880-1939
Author: Nina Lorkowski
Die Arbeit untersucht den Wandel der Energienutzung im Privathaushalt am Beispiel der Körperpflege in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen dabei Geräte zur Warmwasserbereitung, die als Bestandteil komplexer Ordnungen wie Wohnen und Energieversorgung untersucht werden. Die Autorin nimmt dabei einen Zeitraum in den Blick, als in Deutschland weder Badezimmer noch moderne Geräte zur Warmwasserbereitung bereits massenhaft im Haushalt Verbreitung gefunden hatten. Doch wurden Anwendungsmöglichkeiten für den privaten Haushalt diskutiert und ausprobiert. Auch flossen die ersten Erfahrungen von Nutzern in die Entwicklung von Geräten oder Konzepten für den Massenwohnungsbau ein. Durch die Einbeziehung von Egodokumenten und weiteren Hinweisen auf die Aneignung der Geräte im Privathaushalt kann die Weiterentwicklung insbesondere der elektrischen Warmwassergeräte als Aushandlungsprozess zwischen Herstellern, Energieversorgungsunternehmen und Nutzern beschrieben werden.
Die Geschichte einer Industrialisierung
Roh, gekocht, kalt, heiß, fettig oder mager – Fleisch ist heute überall und jederzeit verfügbar. Die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Fleisch als Konsumware unterscheidet unsere Moderne von allen vorherigen Epochen. Wer verstehen will, warum und wie wir Fleisch essen, muss ins Berlin des 19. Jahrhunderts zurückgehen. Hier erlangte Fleisch jene Selbstverständlichkeit, die im Zentrum der aktuellen Ernährungsdebatten steht.
Christian Kassung beschreibt in diesem Buch die Kulturtechniken der industriellen Schweinefleischproduktion von der Zucht, der Haltung, der Schlachtung bis hin zur Distribution und Zubereitung. Er schildert, wie erst durch die Verschränkung einer Vielzahl industrieller Prozesse und Technologien die energiereiche Ernährung der arbeitenden Bevölkerung sichergestellt werden konnte. Der Fleischkonsum wurde damit im großstädtischen Alltag so stark wirksam, dass unser kulinarisches System dadurch bis heute geprägt ist. All dies fügt sich zu einer Geschichte des Überflusses zusammen – und regt zum Nachdenken über die historischen Bedingungen unserer eigenen Ernährungskultur an.
Volume Editors: Karsten Brüggemann and Mati Laur
Die Forschungen zur baltischen Geschichte ( FzbG) ist eine seit 2006 erscheinende Publikationsreihe der estnischen Akademischen Historischen Gesellschaft (Akadeemiline ajalooselts). Sie verstehen sich als ein akademisches Journal im Bereich der historischen area studies.
Über den jeweils engen sprachlichen Rahmen der einzelnen Staaten Estland, Lettland und Litauen hinaus soll nicht zuletzt die innerbaltische fachliche Kommunikation gefördert werden. Die FzbG pflegen einen regionalen Schwerpunkt auf dem „historischen“ Baltikum (Estland, Livland und Kurland, d.h. ungefähr die heutigen Republiken Estland und Lettland), doch sind auch Beiträge zur litauischen Geschichte willkommen. Der zeitliche Rahmen der Artikel reicht aber von der Frühzeit bis zur post-sowjetischen Periode. Darüber hinaus sind insbesondere Beiträgen willkommen, die sich mit den überregionalen Zusammenhängen in Nordosteuropa auseinandersetzen.
Biographie. Übersetzt von David Skrabania
Dies ist die erste Biographie von Fritz Bracht, NS-Gauleiter und Oberpräsident in Oberschlesien, dem zweitgrößten Industriegebiet des Dritten Reiches. In diesem Gebiet befand sich auch das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.
Fritz Bracht war der wichtigste Nazi-Würdenträger, der während des Zweiten Weltkriegs in Oberschlesien tätig war. Als Gauleiter (Leiter der regionalen NSDAP) und Oberpräsident (Leiter der Zivilverwaltung) gehörte er zu einer Elitegruppe von Funktionären, denen Adolf Hitler die Verwaltung des besetzten Polens anvertraute. Im Gegensatz zu Hans Frank, Arthur Greiser, Albert Forster oder Erich Koch ist Bracht jedoch eine fast unbekannte Figur. Historiker haben bisher relativ wenig über ihn geschrieben. Die vorliegende Studie ist daher der erste Versuch, eine vollständigere Biographie des Mannes vorzulegen, der für die gesamte Politik des Dritten Reiches gegenüber Oberschlesien verantwortlich war. Er ist es, dem man die Mitschuld an vielen NS-Verbrechen und an der Umsetzung der NS-Volkstumspolitik in diesem Bereich zuschreiben muss.
Kanzler des russischen Reiches unter Zar Alexander II.
Blick ins Buch

A. M. Gorcakov gehört zu dem kleinen Kreis herausragender Politiker und Diplomaten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, deren Wirken über die Grenzen des eigenen Landes hinaus von kontinentaler und sogar globaler Bedeutung war.
Konfrontiert mit der fatalen Niederlage im Krimkrieg stellte sich der russischen Regierung die Frage: Wie kann das Zarenreich seinen Großmachtstatus zurückgewinnen? Gorcakovs programmatische Antwort lautete: Stärkung des Regimes im Innern durch Reformen und eine Außenpolitik, die mit Augenmaß den Interessen Russlands Geltung verschafft. Die Umsetzung ist bedeutsam und folgenreich gewesen. Die Hürden und Hindernisse fielen zwar gravierender aus als erwartet, aber am Ende der Amtszeit Gorcakovs hatten sich Macht und Prestige Russlands in Europa und Asien doch signifikant gesteigert. Der Verkauf Alaskas an die USA galt überdies als Unterpfand für andauernde gutnachbarliche Beziehungen. Die innenpolitische Entwicklung erwies sich als problematischer. Die realisierten „Großen Reformen“ beförderten die erstrebte Modernisierung und äußere Machtentfaltung Russlands, forcierten aber ebenfalls die Spannungen im Innern, indem sie den Riss zwischen Staat und Gesellschaft vertieften. Gorcakov stand in dieser Auseinandersetzung auf Seiten der Autokratie. Horst Günther Linke legt die erste umfassende, aus den Quellen gearbeitete Biographie des Staatsmannes vor, für die er auch auf bislang nicht erschlossenes Material aus russischen Archiven zurückgreifen konnte – ein unentbehrliches Werk für alle, die sich vertieft für Russlands Geschichte auf dem Weg zur Weltmacht interessieren.