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Zwölf Jahre, nachdem das Abkommen von Dayton und die Implementation Force (IFOR) den Krieg in Bosnien-Herzegowina beenden konnten, bleibt die Situation vor Ort kompliziert. Die gegenwärtige Diskussion um die zukünftige Rolle der Vereinten Nationen und deren Hohen Repräsentanten (High Representative, HR) einerseits, und um einen möglichen Abzug der europäischen Schutztruppe EUFOR andererseits, illustrieren die nach wie vor bestehenden Schwierigkeiten beim Aufbau eines lebensfähigen Gemeinwesens. In Bosnien-Herzegowina leben die den Gesamtstaat konstituierenden Bosniaken, bosnischen Serben und bosnischen Kroaten heute jeweils überwiegend für sich. Die im Abkommen von Dayton vorgesehene Flüchtlingsrückkehr und damit die Wiederherstellung des ethnischen "Flickenteppichs" in Jugoslawien sind hingegen weitgehend gescheitert. Trotz positiver Ausnahmen ist die Identifikation der Bevölkerung mit dem Gesamtstaat insgesamt schwach ausgeprägt. Gemeinsam mit gravierenden Wirtschafts- und Strukturproblemen macht dies die dauerhafte Stabilisierung aufwändig und mühsam. Um hier in sinnvoller Weise tätig zu sein, und um überhaupt die Dimension der Herausforderung für die Internationale Gemeinschaft zu begreifen, ist eine ungeschönte Analyse des komplexen Szenarios notwendig. Hier setzt das Militärgeschichtliche Forschungsamt (MGFA) mit dem neuen Band der Reihe "Wegweiser zur Geschichte" an. Renommierte Autoren beschreiben unterschiedliche Aspekte von Geschichte, Kultur und Religion Bosnien-Herzegowinas. 16 Beiträge mit Schwerpunkt auf der Entstehung des aktuellen Konfliktes fügen sich zu einer Gesamtdarstellung der Krisenregion zusammen. Ein ausführlicher Anhang bietet zusätzliche Orientierungshilfen und weiterführende Angaben.
Ausgehend vom „leading case Katrin Krabbe“ und weiteren bekannten Dopingfällen, wie zum Beispiel dem „Fall Dieter Baumann“, vermittelt das Buch die Zusammenhänge von Doping, Sperre und Schadensersatz. Spektakuläre Dopingfälle werden in der breiten Öffentlichkeit zumeist lediglich vor dem Hintergrund einer gerechten Bestrafung des Sportlers diskutiert. Hier wird hingegen eine mindestens ebenso wichtige Frage diskutiert: Wer haftet für Schäden, die dem Sportler durch eine Dopingsperre entstehen? Zunächst werden die medizinischen Grundlagen und der rechtliche Verfahrensweg (von der Probenentnahme bis zur Einschaltung der staatlichen Gerichte) behandelt, danach der Schadensersatzanspruch eines gesperrten Athleten. Dabei ist zunächst das Problem der Schadensermittlung (hier v.a. entgangene Erwerbschancen) zu lösen; dann stehen die in Betracht kommenden Anspruchsgegner und –grundlagen im Mittelpunkt. Hier werden etwa Ansprüche gegen den Verband, den Arzt, den Trainer und den Präparathersteller geprüft.