Der Bildschirmtext in der Bundesrepublik Deutschland von 1977 bis 2001
Der Bildschirmtext der 1980er Jahre ist eine weitgehend vergessene Technologie, vom späteren Internet vollständig verdrängt, in Inhalten und interaktiven Anwendungen diesem aber erstaunlich nahe.
Mit der Kombination von Fernsehgerät und Telefonanschluss eröffnete die Deutsche Bundespost Privatpersonen erstmals ein umfangreiches Spektrum interaktiver Netzwerkanwendungen, so beispielweise das Homebanking. Das Buch untersucht Btx in seiner Gesamtheit, historisiert das Agieren der staatlichen Akteure, verdeutlicht die medienrechtlichen Debatten, die bis in die Gegenwart hineinwirken und zeigt an konkreten Inhalten die Möglichkeiten und Probleme des Systems. So wird keine zum Scheitern verurteilte Technologie betrachtet, sondern ein eigenständiges Medium, welches auf dem Höhepunkt seiner Verbreitung durch den kometenhaften Aufstieg einer weiteren Vernetzungstechnologie substituiert wurde.
Das »Handbuch der Wirtschafts- und Sozialgeschichte Deutschlands« von Friedrich-Wilhelm Henning vermittelt in vier Bänden grundlegende und umfassende Kenntnisse über die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen der Deutschen vom frühen Mittelalter bis heute.

Der Autor des Handbuchs ist einer der anerkannten Experten der Disziplin. Seine konkrete und anschauliche Darstellung der Grundlinien von mehr als 1200 Jahren deutscher Wirtschafts- und Sozialgeschichte wird ein Standardwerk für alle werden, die sich mit der Geschichte von Wirtschaft und Gesellschaft Mitteleuropas vertraut machen wollen.
Band 1 behandelt die Zeit vom frühen Mittelalter bis zum Ende des 18. Jahrhunderts; Band 2, Band 3/I und Band 3/II werden 19. bzw. 20. Jahrhundert zum Gegenstand haben. Hennings bekannte »Wirtschafts- und Sozialgeschichte« (UTB, 3. Bde.) war auf die unerläßliche Grundinformation für Studenten der Geschichte und Wirtschaftswissenschaften beschränkt. Das neue Werk ist aus dem vielfach geäußerten Bedürfnis entstanden, den erfolgreichen Studienbüchern ein grundlegend erweitertes wissenschaftliches Handbuch folgen zu lassen, das, auf neuestem Forschungsstand die deutsche Wirtschafts- und Sozialgeschichte in voller Breite und Tiefe behandelt und den notwendigen wissenschaftlichen Apparat zur Verfügung stellt.

Die Reihe ist mit Band 3/II abgeschlossen.
Gewerkschaften, migrantische Kämpfe und soziale Bewegungen in Westdeutschland 1960–1980
Migration und soziale Bewegung in ›dynamischen Zeiten‹

Die Geschichte der sozialen Bewegungen in der Bundesrepublik kann nicht ohne die Migrationsgeschichte gedacht werden. Denn die Kämpfe von Gewerkschaften, Arbeiterbewegung und ›Achtundsechzigern‹ formten sich zu großen Teilen erst durch die Präsenz und das Engagement von Migrantinnen und Migranten.
In den 1960er und 1970er Jahren sahen sich in der Bundesrepublik sowohl die Gewerkschaften als auch die ›Neue Linke‹ dem traditionellen Internationalismus der Arbeiterbewegung verbunden. Doch während in den Gewerkschaften die Anwerbung von Arbeitskräften im Ausland zunächst mit Besorgnis und Ablehnung betrachtet wurde, sahen die ›Neuen Linken‹ in den Migrantinnen und Migranten eine Chance, ihre Revolte an den Universitäten auch in die Betriebe zu tragen. Tatsächlich führte die Migration schließlich zu neuen kämpferischen Allianzen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Industriebetriebe. Denn die ausländischen Aktivistinnen und Aktivisten prägten nachhaltig Themen und Formen der internationalistischen Proteste und Arbeitskämpfe.
In: "Wir sind alle Fremdarbeiter!"
In: "Wir sind alle Fremdarbeiter!"
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