Browse results

You are looking at 1 - 10 of 42,491 items for

  • Upcoming Publications x
  • Just Published x
Clear All
Nationalitätenkonflikte und globale Kirche in den Grenzregionen Ostoberschlesien und Elsass-Lothringen, 1918–1939
Author: Thies Schulze
Wie verhielt sich der Katholizismus zu den europäischen Nationalismen? Die vorliegende Studie liefert einen Beitrag zur Beantwortung dieser Frage. Sie nimmt dazu die Grenzregionen Oberschlesien und Elsass-Lothringen in den Blick und geht transnationalen Auswirkungen der vatikanischen Politik nach.
Der Status als nationale Minderheit gewann nach dem Ersten Weltkrieg in beiden Grenzregionen nicht zuletzt eine innerkirchliche Dimension. Es gab erbitterte Konflikte zwischen Geistlichen, welche sich auf die Seite der Nationalstaaten Polen bzw. Frankreich schlugen, und solchen, welche sich mit der regionalen Kultur und der deutschen Sprache identifizierten. Beide Seiten versuchten den Vatikan dafür zu gewinnen, um jeweils die eigene Position zu unterstützen. Unter anderem zeigt die Studie, dass die katholische Kirche die Nationalitätenkonflikte in den Grenzregionen nur in äußerst begrenztem Maße entschärfen konnte.
Verdeckte deutsch-niederländische Rüstungsproduktion und die Firma IvS 1922-1945
Author: S.J. de Groot
1922 wurde das Ingenieurbüro für Schiffbau (IvS/ Inkavos A.G.) unter der Leitung von Dr. Hans Techel in Den Haag gegründet. Auf diesem Wege sollten durch eine geheime Kooperation mit den Niederlanden die technische Erfahrung und der Technologievorsprung des Deutschen Reiches im U-Bootbau erhalten bleiben – obwohl der Versailler Vertrag dem Deutschen Reich die U-Bootrüstung untersagte.
Kurz nach seiner Gründung bezog das IvS seine Büros im selben Gebäude wie die Schiffbauliche Abteilung der niederländischen Marine. Hieraus ergab sich eine enge Zusammenarbeit in der U-Boot-Konstruktion. So im Bereich des Rumpfdesigns, der Torpedoausstoßvorrichtungen und der Torpedos, Sehrohre, Echolote, Schallortungsgeräte und des Schweißens von hochfestem Stahl. Die Ergebnisse der Kooperation beeinflussten sowohl die U-Booteigenbauten der Niederländischen Marine wie jene des IvS für seine ausländischen Kunden. Gegenüber diesen erfüllten beide Parteien ihre vertraglichen Verpflichtungen zwischen 1922 und 1940. 1945 übernahm die niederländische Regierung das IVS. Es wurde erst 1957 geschlossen.
Das um 360/61 n. Chr. verfasste Geschichtswerk des Aurelius Victor behandelt die römische Kaisergeschichte von ihren Anfängen unter Augustus bis in die eigene Gegenwart des Verfassers. Die vorliegende Ausgabe bietet einen revidierten lateinischen Text und eine neue Übersetzung.Im Unterschied zu anderen Breviarien des 4. Jahrhunderts zeichnet sich das Werk durch seine moralischen Bewertungen sowie seinen anspruchsvollen Schreibstil aus. Seinen besonderen Quellenwert verdankt es den oft wichtigen und einzigartigen Nachrichten für die Geschichte des 3. und 4. Jahrhunderts, die im historischen Kommentarteil erörtert werden. Der philologische Kommentar erläutert Textgestaltung, Übersetzung und die eine oder andere sprachliche Besonderheit des Autors.
Topografie eines Diskurses - Darstellung und Dokumente
Mit strengem Blick beobachtete die römisch-katholische Kirche im 19. Jahrhundert Bücher aus England. Die Church of England, die Heinrich VIII. von Rom gelöst hatte, galt schließlich als häretisch.
Elisabeth-Marie Richter nimmt exemplarisch vier Werke der englischen Literatur in den Blick, mit denen sich die Indexkongregation und das Heilige Offizium befassten: Laurence Sternes „A Sentimental Journey“, Lady Sydney Morgans „Italy“, Mary Martha Sherwoods „Little Henry and His Bearer“ und Percy Bysshe Shelleys „Poetical Works“. Wie blickten die römischen Zensoren auf England? Welche Bedeutung hatte der „Index“ dort? Wie standen die englischen Autoren zum Katholizismus? Und wie wurde Zensur begründet? Richter beantwortet diese Fragen, indem sie Verfahrensverläufe ebenso präzise rekonstruiert wie die Entstehungsgeschichte und Rezeption der Werke in England und allgemein in Europa.
This series welcomes multidisciplinary research on the history of ancient and medieval anthropology broadly understood in terms of both its European heritage and its reception of, and engagement with, various cultural and intellectual traditions (e.g. in Hebrew, Greek, Latin, Coptic, Syriac, Arabic etc.). This series encourages multidisciplinary studies of the various philological, textual, and archeological sources concerned with the development of anthropological theories in ancient medicine, philosophy, religion, and theology, as well as the subsequent theoretical and practical interactions between these theories. Particularly welcome are studies that emphasise the fundamental connection between different philosophical, scientific, and socio-cultural contexts where anthropological theories were produced and applied, and that analyse the implications of these theories in ethical, ascetic, ecological, gender, and political life from classical Antiquity up to the Middle Ages. Attempts to understand human beings as biological, physiological, religious, and socio-cultural entities persisted from Antiquity and are echoed in the establishing of the complex and multifarious European identity. In grasping this cross-cultural and diversified process, one is able to see the foundations of contemporary scientific, religious, and political discourses that treat the human being and how humanity relates to the world.
Seit 2006 geben Mati Laur (Universität Tartu) und Karsten Brüggemann (Universität Tallinn) in enger Kooperation mit Kollegen der Universität Lettlands in Riga ein deutschsprachiges Jahrbuch heraus, das aktuelle Forschungen zur baltischen Geschichte veröffentlicht. Die FzbG sind eine vorrezensierte wissenschaftliche Zeitschrift der estnischen Akademischen Historischen Gesellschaft (Akadeemiline ajalooselts). Sie verstehen sich als ein akademisches Journal im Bereich der historischen Area studies, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Austausch verschiedener nationaler Historiografien auf wissenschaftlicher Grundlage zu betreiben. Über den jeweils engen sprachlichen Rahmen der einzelnen Staaten Estland, Lettland und Litauen hinaus soll nicht zuletzt die innerbaltische fachliche Kommunikation gefördert werden. Die FzbG pflegen einen regionalen Schwerpunkt auf dem „historischen“ Baltikum (Estland, Livland und Kurland, d.h. ungefähr die heutigen Republiken Estland und Lettland), doch sind auch Beiträge zur litauischen Geschichte willkommen, da Litauen spätestens seit dem 20. Jahrhundert einen integralen Bestandteil „baltischer“ Geschichte bildet. Der zeitliche Rahmen der Artikel reicht aber von der Frühzeit bis zur post-sowjetischen Periode. Wir sind darüber hinaus insbesondere an Beiträgen interessiert, die sich mit den überregionalen Zusammenhängen in Nordosteuropa auseinandersetzen. Die Sprachen dieser Zeitschrift sind Deutsch und Englisch mit Zusammenfassungen in der jeweils anderen Sprache. Dass die meisten Beiträge auf Deutsch publiziert werden, folgt einer historischen Tradition, da ein Großteil sowohl des Quellenbestands als auch der Historiografie zum historischen Baltikum deutschsprachig ist. Die Herausgeber halten die Heranziehung von Fachleuten aus den Nachbarländern und anderen nicht-baltischen Staaten für eine ihrer wichtigsten Aufgaben, wofür auch das internationale Redaktionskollegium steht. Dabei ist vor allem an den umfangreichen Rezensionsteil gedacht, der über die wichtigsten neuesten Publikationen zur baltischen Geschichte informieren soll. Die mittlerweile erschienenen Bände demonstrieren, dass „baltische Geschichte“ heute einen wesentlichen regionalen Aspekt der Geschichte des Ostseeraums und damit ganz Europas (inkl. Russlands) darstellt. In den ersten zehn Jahren ihres Bestehens haben die FzbG Beiträge von Autorinnen und Autoren aus den drei baltischen Staaten, Deutschland, der Russländischen Föderation, Finnland, Schweden, Dänemark, Österreich, den Niederlanden, Italien, den USA und Kanada publizieren können. In diesem Sinne sieht sich die Redaktion in einem wachsenden internationalen Resonanzrahmen. Mati Laur (Tartu University) and Karsten Brüggemann (Tallinn University) in close cooperation with colleagues from the University of Latvia in Riga have been editing a German-language yearbook presenting fresh studies on the history of the Baltic states. “Forschungen zur baltischen Geschichte” (Studies on Baltic History, FzbG) since 2006. The Studies on Baltic History (FzbG) is a peer-reviewed academic journal of the Estonian Historical Academic Society (Akadeemiline ajalooselts). They see themselves as an academic journal in the field of historical area studies that wants to encourage the scientifically-based exchange between the various national historiographies. Transgressing the small respective linguistic spheres of the nation states Estonia, Latvia and Lithuania, the FzbG wants to contribute to the inner-Baltic professional discussion about the past. The regional focus of the journal lies in the historical Baltikum, the former Baltic provinces of the Russian Empire (Estland, Livland and Kurland, roughly the modern states of Estonia and Latvia), but contributions to Lithuanian history are also welcome because since the 20th century Lithuania forms an integral part of “Baltic” history. The time frame of articles published in FzbG, however, ranges from prehistory to the post-Soviet period. Moreover, we encourage in particular contributions that deal with the transregional interconnections in the broader geographical area of North-Eastern Europe. This journal publishes texts in German and English with summaries, respectively, in English and German. The majority of articles are published in German, in which we follow the historical tradition since a major part of the archival sources and the older historiography about the Baltikum is in German. The main task of the editors and the international editorial board is the involvement of experts from neighbouring and other non-Baltic countries. This is especially true for the extensive section of reviews informing about the latest publications on Baltic history. So far the published volumes of FzbG demonstrates quite successfully that the history of the Baltic states today is an important aspect of the past of the Baltic Sea area and thus the whole of Europe including Russia. During the first ten years of its existence, FzbG enjoyed the participation of authors from the three Baltic States, Germany, Russian Federation, Finland, Sweden, Denmark, Austria, Netherlands, Italy, USA and Canada. In this understanding, the editors see themselves corresponding to a growing international resonance space.