Nach Titel durchsuchen

AutorIn: Lisa Ebert
Since its publication, Emily Brontë’s Wuthering Heights has given rise to an unusual plurality of interpretations, leading to the impression that the novel somehow resists interpretation. The author offers a new reading of the novel that takes this effect into account by investigating its reason: ambiguity is a thematic focal point and structural key element of the novel.
This study is concerned with the ambiguity of Wuthering Heights which arises through a complex interplay of distinct but interdependent ambiguities of perception, narration, and the narrated world. In particular, it shows how specific ambiguous utterances (e.g. a clash of implicatures and presuppositions) are linked with each other and contribute to the global ambiguity of the text. In this way, not only the function of ambiguity for understanding Wuthering Heights is explored but also the function of Wuthering Heights for understanding ambiguity. The book should thus be of interest not only to Brontë scholars and Victorianists but also to literary scholars and linguists in general.
Kanzler des russischen Reiches unter Zar Alexander II.
A. M. Gorčakov gehört zu dem kleinen Kreis herausragender Politiker und Diplomaten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, deren Wirken über die Grenzen des eigenen Landes hinaus von kontinentaler und sogar globaler Bedeutung war.
Konfrontiert mit der der fatalen Niederlage im Krimkrieg stellte sich der russischen Regierung die Frage: Wie kann das Zarenreich seinen Großmachtstatus zurückgewinnen? Gorčakovs programmatische Antwort lautete: Stärkung des Regimes im Innern durch Reformen und eine Außenpolitik, die mit Augenmaß den Interessen Russlands Geltung verschafft. Die Umsetzung war bedeutsam und folgenreich gewesen. Auf dem internationalen diplomatischen Parkett suchte Gorčakov Russlands Position im System der europäischen Bündnisse zu sichern und Russlands Einfluss in Eurasien auszudehnen – allerdings fällt auch der Verkauf Alaskas an die USA in diese Zeit. Hitzige öffentliche Debatten, reaktionäre oppositionelle Strömungen, linksradikale Bewegungen bis hin zum Terrorismus prägten die Innenpolitik. Horst Günther Linke legt die erste umfassende, aus den Quellen gearbeitete Biographie des Staatsmannes vor, für die er auch auf bislang nicht erschlossenes Material aus russischen Archiven zurückgreifen konnte – ein unentbehrliches Werk für alle, die sich vertieft für Russlands Geschichte auf dem Weg zur Weltmacht interessieren.
Codices Sabaiticus 232 & Holy Cross 104, Jerusalem
HerausgeberIn: Panayiotis Tzamalikos
This new and revolutionary edition of Origen’s Commentary on Matthew is based on the version in Codex Sabaiticus 232, the most important of all because, unlike the 24 codices consulted by Erich Klostermann in his standard edition of 1941, it contains not only episodic ‘passages’, but also unique flowing text. The same codex also reveals for the first time how heavily Origen’s work was used, and sometimes copied to the letter, by ancient authors. Against the prevailing opinion, Professor Panayiotis Tzamalikos incontrovertibly confirms his long-standing thesis that the Commentary on Matthew is much later that the Contra Celsum. Origen’s detractors, both ancient and modern alike, in order to show how much of a ‘heretic’ Origen was, point the finger at a garbled, untrustworthy, and heavily interpolated Latin rendering of his De Principiis, whereas reference to his Commentary on Matthew has always been scarce, and Pamphilus’ illuminating and documented Apology for Origen is normally paid almost no attention.
The author demonstrates that, unless the correlations of Origen’s work to both Greek philosophy and subsequent Patristic literature are knowledgeably delved and brought to light, it is impossible to recognise the real Origen, which has far too little to do with current allegations concerning pivotal aspects of his thought.
By means of his commentary on this Greek text, P. Tzamalikos, as he did with his previous books, casts light on the widespread and multiform miscomprehension of Origen’s fundamentals, and demonstrates that this is a terra still calling for informed and unbiased exploration.

The Portrayal of Destruction and Mass Violence
HerausgeberInnen: Frank Jacob und Mor Presiado
The present volume provides a critical insight into the relationship of art and war. It shows how artists perceive war and how they depict it, to warn the spectator but to cure their own trauma at the same time.
War causes destruction, loss, and trauma. Many artists have used their art to express feelings and memories related to these losses and their own traumatic experiences. The artwork that came into existence due to such processes reflects on events of our past, but should be considered a warning at the same time. To deal with human suffering means to fully engage with the artist remains of human war experiences. The present volume aims to provide a first critical insight into the relationship between art and war, showing how artists dealt with human losses, destruction, and personal trauma.
Treatment and Reintegration of Soldiers in Post War Societies
HerausgeberInnen: Stefan Karner und Frank Jacob
War creates veterans and societies are reminded by their existence that violent conflicts had been waged in the past. Even when the wars have been long forgotten by many, veterans are the ones whose fate has been tied to war and destruction.
Societies often struggle with their veterans, especially when they have to address the former soldiers’ traumatic experiences and acknowledge the wounds that hurt beyond the body. While veterans are often a steady reminder of violent conflicts of the past, they are often ignored by their societies, once peace is achieved. Nevertheless, veterans play an important role in postwar contexts as well and their role, their possible influence and impact in the supposedly non-violent world need to be addressed. The present volume discusses the role of veterans in the aftermath of war and shows how they had been treated by and how societies tried to reintegrate them in narratives of the past.
From the Baltics to Central, Eastern and South Eastern Europe 1944–1956
Das neue Buch Violent Resistance gibt einen geographisch umfassenden Einblick in ein kaum bekanntes Thema: Den bewaffneten antikommunistischen Widerstand in Osteuropa zwischen 1944 und 1956.
Das Ende des Zweite Weltkrieg bedeutete in Teilen Osteuropas nicht das Ende der Gewalt. Die durch die Sowjetunion etablierte Herrschaft lokaler von Moskau mehr oder weniger abhängiger kommunistischer Parteien traf auch auf bewaffnete Opposition. Teils bereits im Weltkrieg eingesetzte Verbände, teils neu gegründete Gruppen setzten sich für ein Ende der kommunistischen Diktatur bzw. wie im Falle des Baltikums auch die Unabhängigkeit ihrer Länder von der Sowjetunion ein. Eine schwierige Quellenlage in Verbindung mit einem historiographischen Fokus auf den Kalten Krieg und jahrzehntelanger Tabuisierung führten zu einer vergleichsweise geringen Bekanntheit des Themas. Diese Lücke zu benennen und in Ansätzen zu schließen ist die selbstgestellte Aufgabe dieses Buches.

Von Athen bis zu Putins Russland
HerausgeberIn: Christoph Nonn
Mit dem Ende des Kalten Krieges erschien die Demokratie als klares Erfolgsmodell. Doch die um 1990 begonnene Demokratisierung in Osteuropa, Afrika und Lateinamerika hat allzu häufig mit Rückfällen in autoritäre Systeme geendet. Auch die Hoffnungen auf einen „arabischen Frühling“ wurden weitgehend enttäuscht. China zeigt als größte Nation der Erde keine Anzeichen einer Demokratisierung. Und in Europa und Nordamerika haben populistische Bewegungen, deren demokratische Ausrichtung zumindest zweifelhaft ist, breiten Zulauf. Selbst die ältesten Demokratien stecken heute in der Krise.
Dieses Buch öffnet den Blick auf die beunruhigende Tatsache, dass das Scheitern von Demokratien ein durchaus häufiges Phänomen ist, für das die Geschichte reiches Anschauungsmaterial bietet. Ausgewiesene Historiker schildern in kompakten Einzelkapiteln das Ende der Volksherrschaft in Athen, Frankreich, Italien, Deutschland, Spanien, Pakistan, Burma, Chile und Russland. So spannt sich der Bogen vom Ende der ersten Demokratie in Athen über das 19. und 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Doch es besteht die Möglichkeit aus dem Wissen um die Fehler der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen.
"Ausländerehen" in Deutschland 1870–1945
AutorIn: Christoph Lorke
Heiraten über nationale und kulturelle Grenzen hinweg: Solche Liebesbeziehungen, die heute immer häufiger vorkommen, wurden in der Vergangenheit aus unterschiedlichen Gründen auf vielfältige Weise problematisiert. Sie erregten immer wieder die Aufmerksamkeit von Politik, Institutionen und der Öffentlichkeit. Die verschiedenen Formen von Argwohn und Skepsis bieten ein faszinierendes Panorama von Einstellungen und Werthaltungen und ihrem Wandel im Laufe der Zeit.
Das Buch erzählt erstmals die Geschichte der (erfolgten und verhinderten) Eheschließungen Deutscher mit Nichtdeutschen. Dabei konzentriert es sich auf die Zeit zwischen Kaiserreich und dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Dieser Zeitraum offenbart, wie umstritten solche intimen Grenzüberschreitungen immer wieder sein konnten. Bürokratische Hürden und ausländerrechtliche Regelungen, zunehmend aber auch eugenisch-rassistische und ethnozentristische Ordnungsvorstellungen haben die Chancen solcher Ehevorhaben stark beeinflusst. Deutlich wird aber auch: Solche Eheschließungen veränderten die Wirklichkeit und Wahrnehmung von Aufnahmegesellschaften und stellen Gewesenes vor verschiedene Herausforderungen.

Hermeneutical, institutional and textual perspectives
The purpose of the volume is to explore how specific historical and socio-cultura conditions of late antiquity shaped the development of Christian thought.
The authors of the volume analyse various aspects of these conditions, particularly those of a textual and institutional nature, as they are reflected in the hermeneutic and philosophical principles of Christian discourse. This focus sheds new light on unexplored features of Christian literature, such as the influence of manuscript culture, early church institutions and practices, exegetical techniques, and philosophical curricula.
The Image of Japan’s Military Abroad
HerausgeberInnen: Frank Jacob und Sepp Linhart
Japan has always been fascinating for foreign observers. This volume will show, how its military has been perceived abroad and what image about the Japanese Army existed between 1853 and 1945 in the minds of those who read and heard stories from the Far East.
When forcefully opened by a US mission in 1853, Japan was transformed by its ruling elites into a strong nation state, whose military and political forces wanted to avoid a colonization by foreign powers. Therefore, Japan’s military capacities were of special interest and the army and navy were westernized very fast. Japanese soldiers became known as “Asia’s Prussians”, and were often described as “gallant enemies”. This image, however, should rapidly change after the First World War. During the battles in China since 1937, and the Pacific since 1941, the Japanese soldiers were often referred to as “devils.“ This volume will take a closer look at the images of Japan’s military abroad to show how these images were created, how they changed and what stimulated the differences with regard to the foreign perception of Japan and its military between 1853 and 1945.