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Author: Monika Wienfort
In Königstein im Taunus gründeten vertriebene katholische Priester aus den ehemaligen Ostgebieten nach 1945 eine Bildungsstätte, in der die Frömmigkeitskultur an die nächsten Generationen weitergegeben werden sollte. Hier entwickelte sich in den 1950er Jahren ein Kommunikationszentrum, in dem eine Hochschule Priester für den Osten ausbildete und vielfältige Medien über die Lage hinter dem Eisernen Vorhang informierten. Von Königstein ging die Kapellenwagenmission aus, die katholische Gläubige in der westdeutschen Diaspora aufsuchte. Nostalgische Rückbesinnung verband sich mit der Errichtung eines modernen Tagungsbaus. Seit den 1970er Jahren gerieten die Königsteiner Unternehmungen in eine grundlegende Krise. Mit der Gründungsgeneration starben die auf den Osten bezogene Mentalität und letztlich auch die Königsteiner Anstalten. Das Ende des Kalten Kriegs verschob die Nachkriegszeit der katholischen Vetriebenen endgültig in die Erinnerungskultur.
Die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts charakterisieren die Senkung der Gewaltschwellen mit einem bislang unbekannten Grad der Vernichtung von Material und Menschen. Dabei trug eine bislang unbekannte Anzahl von Menschen physische und psychische Verletzungen davon. In den gesundheitlichen und sozialen Folgeschäden blieb die körperliche und seelische Gewalt als Kern jeden militärischen Handelns in den europäischen Kriegsfolgengesellschaften präsent. Der vorliegende Band widmet sich dieser Nachgeschichte als einer beispiellosen europäischen Kollektiverfahrung von Gewalt, indem er nach dem Umgang mit Kriegsgeschädigten im Rahmen sozialpolitischer Programme, der komplexen Beziehung von Rehabilitation und Integration, den Interventionen zur Normalisierung körperlicher Schädigung sowie den Aspekten medialer Repräsentation von Kriegsschädigung und deren Bedeutung für Erinnerungskulturen fragt.
Das »Handbuch der Wirtschafts- und Sozialgeschichte Deutschlands« von Friedrich-Wilhelm Henning vermittelt in vier Bänden grundlegende und umfassende Kenntnisse über die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen der Deutschen vom frühen Mittelalter bis heute.

Der Autor des Handbuchs ist einer der anerkannten Experten der Disziplin. Seine konkrete und anschauliche Darstellung der Grundlinien von mehr als 1200 Jahren deutscher Wirtschafts- und Sozialgeschichte wird ein Standardwerk für alle werden, die sich mit der Geschichte von Wirtschaft und Gesellschaft Mitteleuropas vertraut machen wollen.
Band 1 behandelt die Zeit vom frühen Mittelalter bis zum Ende des 18. Jahrhunderts; Band 2, Band 3/I und Band 3/II werden 19. bzw. 20. Jahrhundert zum Gegenstand haben. Hennings bekannte »Wirtschafts- und Sozialgeschichte« (UTB, 3. Bde.) war auf die unerläßliche Grundinformation für Studenten der Geschichte und Wirtschaftswissenschaften beschränkt. Das neue Werk ist aus dem vielfach geäußerten Bedürfnis entstanden, den erfolgreichen Studienbüchern ein grundlegend erweitertes wissenschaftliches Handbuch folgen zu lassen, das, auf neuestem Forschungsstand die deutsche Wirtschafts- und Sozialgeschichte in voller Breite und Tiefe behandelt und den notwendigen wissenschaftlichen Apparat zur Verfügung stellt.

Die Reihe ist mit Band 3/II abgeschlossen.
Der Bildschirmtext in der Bundesrepublik Deutschland von 1977 bis 2001
Der Bildschirmtext der 1980er Jahre ist eine weitgehend vergessene Technologie, vom späteren Internet vollständig verdrängt, in Inhalten und interaktiven Anwendungen diesem aber erstaunlich nahe.
Mit der Kombination von Fernsehgerät und Telefonanschluss eröffnete die Deutsche Bundespost Privatpersonen erstmals ein umfangreiches Spektrum interaktiver Netzwerkanwendungen, so beispielweise das Homebanking. Das Buch untersucht Btx in seiner Gesamtheit, historisiert das Agieren der staatlichen Akteure, verdeutlicht die medienrechtlichen Debatten, die bis in die Gegenwart hineinwirken und zeigt an konkreten Inhalten die Möglichkeiten und Probleme des Systems. So wird keine zum Scheitern verurteilte Technologie betrachtet, sondern ein eigenständiges Medium, welches auf dem Höhepunkt seiner Verbreitung durch den kometenhaften Aufstieg einer weiteren Vernetzungstechnologie substituiert wurde.
In: Mit der Post in die Zukunft
In: Mit der Post in die Zukunft
In: Mit der Post in die Zukunft
In: Mit der Post in die Zukunft
In: Mit der Post in die Zukunft
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