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Die Reihe ist abgeschlossen.
Auf eine gewisse Weise ist das Reden über pädagogische Sachverhalte befremdlich. Einerseits scheint jeder zu wissen, worauf es ankommt: Selbstbestimmte und verantwortliche Erwachsene helfen Heranwachsenden dabei, ebenfalls selbstbestimmte und verantwortliche Erwachsene zu werden. Andererseits aber ist das Reden über Erziehung auch durch eine Rhetorik des Scheiterns, vergeblicher Bemühungen und unerschütterlicher Hoffnungen gekennzeichnet. Wenn aber das pädagogische Geschäft doch nicht so einfach zu sein scheint, dann müsste sich dies doch auch in zentralen Konzepten und Begriffen zeigen, mit denen man sich der Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns vergewissern möchte. Wenn etwa »Autorität«, »Anerkennung«, »Werte«, »Scham« oder »Gewalt« Bezugspunkte darstellen, mit deren Hilfe man sich das erzieherische Feld zu erschließen versucht, dann stellt sich die Frage, wie man sich solchen und ähnlichen Begriffen so nähert, dass die Schwierigkeiten und Unsicherheiten pädagogischer Perspektiven gewahrt werden können. Die Bände dieser Reihe versuchen, sich einer Antwort auf diese Frage zu nähern.
Die Pluralität religiöser und nichtreligiöser Weltanschauungen gilt als eine zentrale Herausforderung der Gegenwart. Theorien der religiösen Pluralisierung und Individualisierung haben früher geläufige Säkularisierungserwartungen relativiert und ausdifferenziert. Entsprechend stellt sich die Frage, wie Religionspädagogik in einer solchen gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Situation in Theorie und Praxis gestaltet werden kann. Was bedeutet religiöse Bildung in einer pluralen Welt? In dieser Reihe werden Bände veröffentlicht, die zur Entwicklung einer pluralitätsfähigen Religionspädagogik als Praxis und Theorie beitragen. Dazu gehören ebenso allgemein-pädagogische wie religionspädagogische Analysen und Entwürfe, aber auch historische, empirische und systematische Untersuchungen zu Einzelfragen, die für eine pluralitätsfähige Religionspädagogik relevant sind.
Die Reihe ist abgeschlossen.
Historisch-systematische Rekonstruktionen zu einem denknotwendig ungeklärten Verhältnis
Utopien haben mal mehr und mal weniger Konjunktur – nicht nur, aber auch in der Pädagogik. Man kann sie maßlos überschätzen, müde belächeln oder generell für hinfällig und überholt erklären; sobald man jedoch danach fragt, wohin Erziehung und Bildung sinnvollerweise führen sollen, kann man sich der utopischen Dimension menschlichen Lebens kaum entziehen. Um hier zu wissenschaftlich fundierten und wohlbegründeten Orientierungen zu gelangen, wird in der Monografie der Begriff der Utopie als historisch-systematische Vermittlungsfigur rekonstruiert und dabei reflektiert, in welcher Weise pädagogisches Denken und Handeln immer in die (Re-)Produktion bzw. Erneuerung menschlicher Lebensverhältnisse verstrickt ist.