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Bildungsphilosophische Öffnungen im Anschluss an Roberto Espositos politisches Denken
In der vorliegenden Studie wird das Werk des italienischen Philosophen Roberto Esposito auf mögliche Anschlüsse an erziehungswissenschaftliche Diskurse untersucht.
Politische wie pädagogische Theorie und Praxis sind darauf angewiesen, zeitweise feste Fundamente anzunehmen und Kontingenz zu schließen. Dies kann heute nur noch im Bewusstsein um die Unmöglichkeit einer Letztbegründung oder universellen Schließung geschehen. Für die Theorie bedeutet das, die Offenlegung von Kontingenz als relevante Aufgabe zu verstehen. Die Analyse ausgewählter Schriften Roberto Espositos zeigt in diesem Sinne, dass dessen zentrale Begriffe sowohl in der politischen Philosophie als auch in der erziehungswissenschaftlichen Theoriebildung von Bedeutung sind: Vom (Im)Politischen führt der hermeneutische Pfad über die Politisierung des Gemeinschaftsbegriffs, die Konzeption eines Paradigmas der Immunität bis zur Affirmativen Biopolitik und einer Dekonstruktion des Personenbegriffs. Von dort aus ergeben sich Denkangebote für bildungsphilosophische Diskurse und exemplarische Handlungsfelder.
Eine Festschrift für Gabriele Kniffka
Der Band umspannt das nach wie vor bildungspolitisch drängende Thema Deutsch-als-Zweitsprache und Deutsch-als-Fremdsprache mit Fokus auf die besonderen Anforderungen an Lehr- und Ausbildungskräfte in schulischen sowie berufsbildenden Kontexten.
Die Festschrift greift zentrale Forschungsfelder rund um den Erwerb des Deutschen als Zielsprache in Bildungsinstitutionen auf, die sich vorrangig mit dem Namen Gabriele Kniffka verbinden. Im ersten Teil werden praxisrelevante Konzepte zum Aufbau sprachlicher Fertigkeiten vorgestellt. Der zweite Teil spiegelt die sprachliche wie schriftsprachliche Komplexität schulischer Lehr-Lern-Prozesse auf der Ebene der Professionalisierung von Lehrkräften wider. Im dritten Kapitel werden Fach- und Berufssprachen hinsichtlich ihrer Implikationen für DaZ-Lernende untersucht. Der letzte Teil widmet sich dem Erfassen von Sprachständen in der Schule, aber auch für den Hochschulzugang.
Eine ethnographische Untersuchung zur sprachlichen Praxis am Nachmittag
Author: Farina Böttjer
Mittels teilnehmender Beobachtungen werden die sprachlichen Praktiken innerhalb des untersuchten Ganztags differenziert beleuchtet und analysiert.
Einem ethnografischen Forschungsstil folgend wird der Frage nach der Rolle von Familiensprachen im Offenen Ganztag einer Grundschule in Nordrhein-Westfalen nachgegangen. Es wird herausgearbeitet, wie und von wem Familiensprachen relevant gemacht, eingefordert oder restriktiv behandelt werden und was die Situationen kennzeichnet, in denen Familiensprachen eine Rolle spielen. Im Ergebnis zeigen sich widersprüchliche Praktiken, die je nach involvierten Personen, Kontexten und Settings variieren. Die Studie trägt dazu bei, das bislang noch wenig untersuchte Feld des Offenen Ganztags innerhalb der Forschung zu mehrsprachigen Praktiken im Bildungssystem zu erschließen.
In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik
Free access
In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik
Author: Julia König

Abstract

Education as an »Uncoercive Rearrangement of Desires« in the »Mode to Come«. Gayatri Chakravorty Spivak’s Postcolonial Turn to the Subject

Against the backdrop of recent anti-democratic movements in Germany and Austria, Julia König turns to Gayatri Chakravorty Spivak’s outline of education as an »uncoercive rearrangement of desires« in the »mode to come« and explores its meaning in post-Nazi, post-colonial societies. Given the historical entanglement, she proposes a reading of Gayatri Chakravorty Spivak’s pedagogy outlined in »Righting Wrongs« as a postcolonial »turn to the subject« (Adorno).

In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik

Abstract

Organizing Democracy. Role and Function of NS-Memorial-Sites as Agents of Social Transformation

Today, NS-memorial sites in Germany are conceived, addressed, and perceived as state funded places of learning. Discussions about transnationalization, about the death of the last survivors, and a growing presence of right wing (memory-)politics is challenging their work. In order to trace the NS-memorial sites as pedagogical organizations, we focus on their role in processes of ›Organizing Democracy‹ in the context of an ›Education after Auschwitz‹.

In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik
Free access
In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik
Author: Christoph Wulf

Abstract

Global Citizenship Education. Building a Planetary World Community in the Anthropocene

In the Anthropocene, what do we mean by global citizenship education, what do we mean by building a planetary world community? The paper explores these questions and uses the example of education for sustainable development, heritage education, human rights education, and peace education to show how a sense of belonging to the global community can be created. It also develops numerous viewpoints that play an important role in achieving a planetary consciousness.

In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik