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Herausgegeber: Auswärtiges Amt - Historischer Dienst -

Alle Angehörigen des höheren Auswärtigen Dienstes zwischen 1871 und 1945 erfaßt dieses auf fünf Bände angelegte Nachschlagewerk. Auf der Grundlage der erstmals vollständig ausgewerteten Personalunterlagen der Behörde und zahlreicher weiterer Quellen bietet es in standardisierter Form Informationen jeweils zu Lebensdaten, Herkunft und Familie, Konfession, Ausbildungsgang, Parteizugehörigkeit, zu den einzelnen Stationen der Laufbahn im Auswärtigen Dienst und zu Tätigkeiten außerhalb dieses Dienstes. Darüber hinaus enthalten die Artikel neben Photos bibliographische Hinweise und Angaben zum Verbleib des Nachlasses. Das Auswärtige Amt ergänzt damit seine grundlegenden Akteneditionen "Die Große Politik der europäischen Kabinette 1871 - 1914" und "Akten zur deutschen auswärtigen Politik 1918-1945", mit denen es eine Fülle von Quellen aus seinem Politischen Archiv zur Geschichte des Deutschen Reiches und zu dessen internationalen Beziehungen zugänglich gemacht hat.

Die Reihe ist abgeschlossen.
Die Reihe wird seit 2019 nicht mehr durch uns veröffentlicht.
Wirken, Werk und Wirkung
Carl von Clausewitz ist ein Klassiker der militärischen und politischen Theorie; seine Schriften gehören zur Weltliteratur. Christian Th. Müller erschließt die Fülle seiner Gedankenwelt erstmals systematisch, nah an den Originaltexten – und dennoch allgemeinverständlich für einen breiten Leserkreis. Clausewitz wird zwar gern zitiert, aber wenig gelesen und noch weniger verstanden. Vor allem wurde verkannt, dass seine Theorie nicht als Regelkatalog für „richtige“ Kriegführung, sondern als kritische Betrachtung zur Schulung des Urteilsvermögens entwickelt worden ist. Als solche regt sie noch heute zum eigenständigen Denken an und bietet Hilfestellung bei der geistigen Durchdringung des Phänomens Krieg. Christian Th. Müller gibt einen Überblick zu Leben und Werk von Clausewitz, erörtert dessen Kriegsbegriff und Theorieverständnis. Im Anschluss werden wesentliche Aspekte seiner Theorie wie u.a. „Strategie und Taktik“, „Angriff und Verteidigung“, „Kleiner Krieg und Volkskrieg“ erläutert. Auf diesem Weg soll einerseits die Lektüre seines Hauptwerkes „Vom Kriege“ erleichtert werden und andererseits die daraus hervor gehende Theorie als ein Werkzeug der kritischen Analyse nahegebracht werden.
Die erste fachübergreifende Ideengeschichte Rumäniens vermittelt anhand von Denkströmungen, Persönlichkeiten und Kulturpublizistik ein besseres Verständnis auch aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen. Madalina Diaconu behandelt für den Zeitraum seit dem Beginn der Moderne bis in die Gegenwart die anhaltende Kontroverse zwischen prowestlicher Modernisierung und Traditionalismus, die Mythen der rumänischen Geschichte, Orthodoxie und Nationalismus, die Kulturpolitik während des Kommunismus, die Selbstsuche nach 1989 und dem EU-Beitritt von 2007. Auch andere in Rumänien lebende Ethnien sind berücksichtigt. Klar geschrieben, informativ und basierend auf Quellen aus erster Hand ist der Band unverzichtbar für alle, die an Rumänien im europäischen Kontext interessiert sind.
Eine transnationale business-group in Zeiten des Wirtschaftsnationalismus (1932-1955)
Author: Boris Gehlen
Das Buch erzählt die spannungsreiche Geschichte der transnationalen, familiendominierten Thyssen-Bornemisza-Gruppe bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. In ihr spiegeln sich zahlreiche ökonomische und politische Friktionen europäischer Geschichte. Thyssen war stets mehr als ein Stahlunternehmen, doch über die vielfältigen weiteren Tätigkeiten der Unternehmerfamilie ist bisher kaum etwas bekannt. Nach dem Tod August Thyssens 1926 bündelte dessen Sohn Heinrich die Aktivitäten in Handel, Logistik, Bankwesen, Energiewirtschaft, Röhrenproduktion, Baustoffen, Schiffbau und Pferdezucht in der deutsch-niederländischen Thyssen-BornemiszaGruppe. Die Studie nimmt das ganze Spektrum in den Blick und kommt zahlreichen Konflikten auf die Spur – mit Familienmitgliedern, Managern, Unternehmen, Kartellen, Steuerbehörden, Feindvermögensverwaltungen und Besatzungsmächten.
Erinnerungspolitik und historische Kontroversen in der Bundesrepublik 1945-1980. Übersetzt von Charlotte P. Kieslich
Wurden Papst Pius XII. und die katholische Kirche nach 1945 wegen ihres Verhaltens während der Herrschaft der Nationalsozialisten unverhältnismäßig in den Fokus gerückt?
Mark Edward Ruff untersucht die heftigen Kontroversen über das Verhältnis zwischen der katholischen Kirche und dem NS-Regime, die in der Bundesrepublik zwischen 1945 und 1980 ausbrachen – etwa über Rolf Hochhuths Schauspiel „Der Stellvertreter“ von 1963. Er beleuchtet dabei, warum diese kulturellen Gefechte so viel Kraft kosteten, die Schlagzeilen beherrschten, Klagen vor Gericht auslösten und zum Einschreiten von Außenministerien führten. Nach Ruff waren diese Kontroversen über die Beziehung zwischen Kirche und Nationalsozialismus oftmals Stellvertreterkriege um die Positionierung der Kirche in der „modernen“ Welt – in der Politik, internationalen Beziehungen und den Medien. Im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzungen standen in den meisten Fällen Konflikte, die durch die gestiegene politische Bedeutung des Katholizismus und die Integration katholischer Bürgerinnen und Bürger in die Mitte der Gesellschaft ausgelöst wurden.
Abteilung III: 1871-1898, Band 9 1890-1898
Volume Editor: Andrea Hopp
Band 9, „Schriften 1890–1898“ der „Neuen Friedrichsruher Ausgabe“ ist den acht letzten Lebensjahren Bismarcks nach seiner Entlassung gewidmet.
466 Dokumente, zahlreiche davon erstmals veröffentlicht, geben Auskunft darüber, wie der erste deutsche Reichskanzler trotz zunehmender Isolation und nachlassender Arbeitskraft vorging, um weiterhin auf die Tagespolitik Einfluss zu nehmen und sich die erinnerungsstrategische Deutungshoheit über sein Lebenswerk zu sichern. Zu dem breitgefächerten Spektrum an Schriftformaten, zählen Presseartikel ebenso wie Schreiben an Monarchen, Staatsmänner sowie neu hinzugetretene adelige und bürgerliche Kreise.

Abstract

Baku, the center of the Russian and then Soviet oil industry, represented the raw economic potential of early Soviet industry. At the head of the industry was Alexandr Serebrovskiĭ, head of Azneft, the largest Soviet oil trust, and a pivotal figure in reviving Soviet oil production across the 1920s. His trip to the United States in 1924 and his subsequent plan to restore Baku’s productive capacity via American technology and methodology would not only improve the industry’s output but allow Azneft to directly compete with American oil companies on the international stage, thus demonstrating the latent potential of the Soviet Union for exportation. However, while this project seemed initially successful, it created a difficult fiscal legacy as Azneft became increasingly financially insolvent across the 1920s.

In: The Soviet and Post-Soviet Review