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Das um 360/61 n. Chr. verfasste Geschichtswerk des Aurelius Victor behandelt die römische Kaisergeschichte von ihren Anfängen unter Augustus bis in die eigene Gegenwart des Verfassers. Die vorliegende Ausgabe bietet einen revidierten lateinischen Text und eine neue Übersetzung.Im Unterschied zu anderen Breviarien des 4. Jahrhunderts zeichnet sich das Werk durch seine moralischen Bewertungen sowie seinen anspruchsvollen Schreibstil aus. Seinen besonderen Quellenwert verdankt es den oft wichtigen und einzigartigen Nachrichten für die Geschichte des 3. und 4. Jahrhunderts, die im historischen Kommentarteil erörtert werden. Der philologische Kommentar erläutert Textgestaltung, Übersetzung und die eine oder andere sprachliche Besonderheit des Autors.
In: Aurelius Victor
In: Aurelius Victor
In: Aurelius Victor
In: Aurelius Victor
In: Aurelius Victor
In: Aurelius Victor
Untersuchungen zum Prosarhythmus im Corpus Cyprianaeum
Author: Elisa Groth
Die Kunstprosa des Märtyrerbischofs Cyprian von Karthago war für zahlreiche spätantike und mittelalterliche Autoren stilbildend. Die Analyse seiner Rhythmuspraxis und des Verhältnisses von Form und Inhalt zeigt die bewusste Nutzung der Stilmittel für die Glaubensverkündigung. Ausgehend von einer statistischen Analyse des Gesamtwerks bietet die Interpretation ausgewählter Texte weitergehende Einsichten in das literarische Schaffen Cyprians. Außer den als echt geltenden Abhandlungen und Briefen werden auch die pseudocyprianischen Schriften hinsichtlich des Prosarhythmus untersucht. Dabei wird deutlich, dass die Rhythmuspraxis bei der Echtheitsdiskussion nicht unbeachtet bleiben sollte. Die separat – online – publizierte kolometrisch-rhythmische Gesamtausgabe von Cyprians Schriften verschafft Fachkundigen wie interessierten Laien einen Überblick über die von ihm verwendeten Rhythmen und kann als Übungsmaterial an der Universität sowie im Schulunterricht vielfältig eingesetzt werden.
Eine Untersuchung der griechischen Alltagssprache, die anhand der dokumentarischen Papyri der römischen Zeit aus Ägypten (1. – 4. Jh. n. Chr.) einen Beitrag zum Verständnis der Sprache der nachklassischen Zeit und ihrer Entwicklung leistet.
Die dokumentarischen Papyri aus Ägypten dokumentieren die dortige griechische Alltagssprache in unmittelbarem, nicht durch spätere Überlieferungsprozesse vereinheitlichtem Zustand. So bezeugen sie damals gängige Sprachformen und ihre sprachgeschichtlichen Kontexte.
In diesem Band werden syntaktische Phänomene des Griechischen anhand von Textstellen aus solchen Papyri erläutert und mit vorherigen Sprachstufen sowie mit anderen Arten von Zeugnissen verglichen. Die Arbeit ergänzt die grundlegende, aber unabgeschlossen gebliebene Grammatik zur Sprache dokumentarischer Papyri der römischen Zeit von F. Gignac (1976/1981) mit der Behandlung ausgewählter syntaktischer Phänomene und behandelt einige der bedeutendsten Veränderungen des Griechischen in der nachklassischen Zeit, die der heutigen griechischen Sprache zugrunde liegen.
In: uocis pura sinceritas