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Der Blick der Besatzer 1940-1944
AutorIn: Bernd Wegner
Paris nimmt unter den im Zweiten Weltkrieg besetzten Städten einen besonderen Platz ein: Für die deutschen Besatzer war die Stadt ein von vielerlei Klischees besetzter Sehnsuchtsort, für die Pariser ein Raum gefährlicher Balance zwischen Widerstand und Kollaboration.Bernd Wegners Buch zeichnet ein Bild davon, wie deutsche Soldaten und zivile Besatzer Paris in den Jahren des Krieges sahen. Die französische Hauptstadt in deutscher Hand – das war keine gemeinsame Realität, sondern eine Fülle konkurrierender, oftmals widersprüchlicher Erfahrungen. Wegner gibt in seiner dokumentarischen Collage einer größtmöglichen Vielfalt zeitgenössischer Stimmen und Bilder Raum. Im kritischen Blick des Historikers werden diese Eindrücke vom Leben der Besatzer zwischen Siegeseuphorie und Zukunftsangst in ihrer Doppeldeutigkeit erkennbar: Sie zeigen auf den ersten Blick nur das, was die Besatzer sehen und berichten wollten. Aber dennoch scheint hinter Ihnen die harsche Wirklichkeit einer besetzten Stadt auf.
The Spatiality of Organized Mass Violence
War is always related to many different aspects, e.g. religion, technology etc. However, one of the aspects of central importance for the history of warfare is geography. The present volume will analyze this interrelationship from several different perspectives.
Geography is not only integral to the planning of tactics and strategies, but plays an important role in the outcome of war and its longterm aftermath. Furthermore, the interplay between war and geography is not purely a modern phenomenon but can be traced back through the ages of history. Geography always had the potential of providing an advantage or disadvantage.
The aim of the volume is to grant historical perspectives on that special interrelationship in different time periods and regional settings. The purpose is to provide a deeper insight and an interdisciplinary discussion, which will open new perspectives on military history in general and the history of warfare in particular.
Menschen verschiedener Herkunft, Religion und Funktion traten an den islamischen und christlichen Höfen des Mittelmeerraums miteinander in Kontakt: Gesandte, Gelehrte, Künstler und Kaufleute begegneten Verwaltungsbeamten, Vertrauten des Herrschers, Dolmetschern, Religions- und Rechtsexperten.
Die Beiträge nehmen die Akteure des Religions- und Kulturtransfers u.a. an den Höfen der Abbasiden, den Höfen von Byzanz, Aragon, Rhodos, Zypern, dem Papsthof und dem Hof Friedrichs II. in den Blick. Dabei geht es vor allem um die Rolle, die Religion bei diesen Kontakten spielte.