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Consularia Constantinopolitana · Fastenquelle des Sokrates · Berliner Chronik · Alexandrinische Weltchronik
Die anonymen Consularia Constantinopolitana bieten neben einer römischen Konsulliste bis 468 n. Chr. auch knappe Notizen aus der römischen Geschichte. Besonders für die Spätantike erweist sich diese Chronik als wertvolle Quelle. Die neue Edition umfasst den Abschnitt vom 3. bis zum 5. Jahrhundert n. Chr., der wichtige Daten zur Reichsgeschichte sowie zur Lokalgeschichte der neuen Hauptstadt am Bosporus liefert. Der Band enthält ferner die Fragmente der erstmals aus Sokrates‘ Kirchengeschichte rekonstruierten ‚Konstantinopolitanischen Chronik‘ (Fastenquelle) sowie die Edition und Übersetzung eines Abschnitts aus der sogenannten Alexandrinischen Weltchronik.
HerausgeberInnen: Bruno Bleckmann und Markus Stein
Als Fortsetzer des Kirchenvaters Hieronymus befasst sich Prosper Tiro als einer von wenigen zeitgenössischen Autoren mit der Geschichte des Weströmischen Reichs in der ersten Hälfte des 5. Jahrhunderts. In der Fortsetzung der Chronik des Hieronymus bis ins Jahr 455 gibt Prosper einen Bericht über seine Zeit, in dem er einzelne Ereignisse vergleichsweise genau datiert und eigene Wertungen hinzufügt. So wurde er seinerseits zum Ausgangspunkt für weitere chronistische Darstellungen, von denen eine – der sog. Laterculus Regum Vandalorum et Alanorum – sich ebenfalls im vorliegenden Band findet. Der Text beider Quellen liegt nun erstmals in deutscher Übersetzung vor.
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.