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Dr. Bryan Beeckman, Institut de recherche Religions, Spiritualités, Cultures, Sociétés, Faculté de théologie, UCLouvain, Grand Place 45 bte L3.01.01 ; B-1348 Louvain-la-Neuve, Belgium and Faculty of Theology and Religious Studies, KU Leuven, Sint-Michielsstraat 6 – Bus 3101, 3000 Leuven, Belgium

Prof. em. Dr. Johannes Beutler SJ, Elsheimerstr. 9, 60322 Frankfurt am Main, Deutschland, früher: Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen, Offenbacher Landstr. 224, 60599 Frankfurt am Main, Deutschland

Prof. Benjamin D. Giffone, PhD, Department of Theology, LCC International University, Kretingos g. 36, Klaipėda, Lithuania and Research Associate, Department of Old and New Testament, Faculty of Theology, Stellenbosch University, Western Cape, South Africa

In: Biblische Zeitschrift
Author: Markus Lau

Gabriella Gelardini

Christus Militans. Studien zur politisch-militärischen Semantik im Markusevangelium vor dem Hintergrund des ersten jüdisch-römischen Krieges (NT.S 165), Leiden (Brill) 2016, XII u. 985 S., geb. EUR 226, –; ISBN 978-90-04-28234-6.

Mit „Christus Militans“ legt Gabriella Gelardini (inzwischen „Professor for Religion, Christianity, Worldview, and Ethics“ an der Nord University in Bodø/Norwegen) ihre 2013 an der Theologischen Fakultät der Universität Basel eingereichte und unter der Begleitung von E. W. Stegemann verfasste Habilitationsschrift vor. Die Arbeit ist gewichtig – im buchstäblichen Sinne wie auch mit Blick auf ihren Inhalt. G. klinkt sich dezidiert in jene Interpretationsrichtung des mk Textes ein,

In: Biblische Zeitschrift
Author: Martin Meiser

Markus Lau

Der gekreuzigte Triumphator. Eine motivkritische Studie zum Markusevangelium (NTOA 114), Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2019, 694 S., geb. EUR 140, –; ISBN 978-3-525-59373-8.

Markus Lau vertritt in seiner in Freiburg (Schweiz) entstandenen Diss. die These, das Markusevangelium lasse sich in einigen Partien als chiffrierte Anspielung auf das Ritual röm. Triumphzüge lesen (25). Die Arbeit ordnet sich in das Interpretationsparadigma der romkritischen Markuslektüre ein.

Ein erster Hauptteil ist im Wesentlichen der methodischen Frage gewidmet, wie sich chiffrierte Anspielungen plausibel machen lassen. Vf. benennt in Anlehnung an Dorothea Salzer (Die Magie der Anspielung, Tübingen 2010) als Kennzeichen impliziter Markierungen

In: Biblische Zeitschrift

Abstract

For John, Jesus’ exaltation on the cross and his exaltation to the Father coincide. From this perspective, a resurrection account could be missing. John adds it nevertheless in order to show the consequences of Jesus’ being exalted to the Father: Jesus brings from the Father God’s eschatological gifts. John uses the tradition of the earlier evangelists about the empty tomb, but in a critical way. This tradition belongs to the Synoptic Gospels as narrative texts and is influenced by early Jewish Apocalyptic and speculations about the raising of heroes of the past to God. The oldest traditions of the NT before and in Paul do not yet know this tradition.

In: Biblische Zeitschrift

Theo K. Heckel

Die Briefe des Jakobus, Petrus, Johannes und Judas (NTD 10), Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2019, XI u. 304 S., EUR 35, –; ISBN 978-3-525-57141-5.

Der von Theo K. Heckel vorgelegte Kommentar tritt in der Reihe „Das Neue Testament Deutsch“ an die Seite der von Horst Balz und Wolfgang Schrage erstmalig 1973 als elfte Gesamtauflage edierten Kommentierung der Katholischen Briefe. Die Sammelbezeichnung ist mit der Gesamtauflagenzählung aus der Titelei entfallen, sodass die Texte nur mehr als Briefe der ihnen zugewiesenen Verfasser erscheinen. Die oft konfessionell missverstandene Umschreibung als „Katholische Briefe“ ersetzt H., indem er „von den kleinen

In: Biblische Zeitschrift

Ursula Ulrike Kaiser

Die Rede von „Wiedergeburt“ im Neuen Testament. Ein metapherntheoretisch orientierter Neuansatz nach 100 Jahren Forschungsgeschichte (WUNT 412), Tübingen (Mohr Siebeck) 2018, XIV u. 445 S., Ln. € 139, –; ISBN 978-3-16-155340-0.

Der Monographie liegt die im WS 2016/17 an der Universität Hamburg angenommene Habil. der Vf.in zugrunde. Ihr Untertitel zeigt, dass hier die Rede von der Wiedergeburt in der wissenschaftlichen Diskussion der letzten 100 Jahre im Fokus steht, weswegen die Vf.in den beschreibungssprachlichen Terminus „Wiedergeburt“ grundsätzlich in Anführungszeichen setzt.

Am Anfang steht die Beobachtung, dass die ntl Forschung „einheitsheischend“ von der Wiedergeburt

In: Biblische Zeitschrift
Author: Cornelius Roth

Michael R. Jost

Engelgemeinschaft im irdischen Gottesdienst. Studien zu Texten aus Qumran und dem Neuen Testament, Tübingen (Mohr Siebeck) 2019, XVI u. 454 S., kart. EUR 104, –; ISBN 978-3-16-156740-7.

Die von Jörg Frey betreute und an der Theologischen Fakultät der Universität Bern im Herbstsemester 2018 angenommene Diss. beschäftigt sich mit einem Thema, das im Schnittpunkt von Judaistik, ntl Exegese, Liturgiewissenschaft und Spiritualitätsgeschichte anzusiedeln ist. Der Vf. gibt als seine Intention an, „nach dem Verständnis und der Bedeutung des Motivs der Engelgemeinschaft im irdischen Gottesdienst in frühjüdischen und neutestamentlichen Texten“ (6; vgl. auch 367) zu fragen.

Die Arbeit besteht

In: Biblische Zeitschrift
Author: Adrian Wypadlo

Abstract

This contribution examines the lexeme ἡ ἀπολύτρωσις in the top text of Paul’s doctrine of justification in Rom 3:21–31 exegetically. In particular, one should ask how the syntagma διὰ τῆς ἀπολυτρώσεως τῆς ἐν Χριστῷ Ἰησοῦ in Rom 3:24b is to be translated correctly. The interpretation is based on the hermeneutical assumption of a translation of ἀπολύτρωσις with “free purchase” or “redemption”. It is important to consider whether the propositio generalis and especially the syntagma δύναμιςεἰς σωτηρίαν in Rom 1:16–17 can contribute aspects to the decision of this translation. Last but not least, it is asked which fields of imagination are called up by the urban Roman Christians through the use of the metaphor of ransom.

In: Biblische Zeitschrift
Author: Rainer Schwindt

Konrad Schwarz

Gleichnisse und Parabeln Jesu im Thomasevangelium. Untersuchungen zu ihrer Form, Funktion und Bedeutung (BZNW 236), Berlin/Boston (De Gruyter) 2020, VIII u. 367 S., geb. EUR 99,95; ISBN 978-3-11-062884-5.

Das apokryphe Thomasevangelium hat seit Entdeckung einiger griechischer Fragmente Ende des 19. Jh.s und einer vollständigen koptischen Fassung 1945 in der Forschung zur ntl und frühchristl. Literatur großes Interesse gefunden. Sowohl in der grundsätzlichen literar- und theologiegeschichtlichen Verortung als auch in vielen Einzelfragen wie der der Gleichnisse und Parabeln konnte aber noch kein Konsens gefunden werden. So fallen die Urteile der jüngsten Forschung, wie auch vorliegende Studie belegt, eher

In: Biblische Zeitschrift

Markus Tiwald

Kommentar zur Logienquelle, Stuttgart (Kohlhammer) 2019, 235 S., kart. EUR 39, –; ISBN 978-3-17-033343-7.

Aliquid novi? So fragt sich Markus Tiwald in der Einführung zu seinem Kommentar (18). Ein inhaltlich orientierter Kommentar zur Logienquelle ist an sich eine Neuerung, denn seit dem schmalen Band von D. Zeller im SKK (1984) ist ein solcher nicht mehr im deutschen Sprachraum erschienen (9). Das hat sicher seinen Grund in der gewählten Textbasis, einem rekonstruierten vorkanonischen Text, der mitsamt der Zwei-Quellen-Theorie heute wieder stärkerem Rechtfertigungsdruck ausgesetzt ist.

Doch Vf., wiewohl überzeugt von der Berechtigung seines Vorhabens, ist sich der Problematik

In: Biblische Zeitschrift