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HerausgeberIn: Christian Hannick
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
Organ und Metapher
HerausgeberInnen: Andreas Mügge und Wilhelm Geerlings
Herz – nur wenige Worte in der deutschen Sprache sind derart symbolhaft gefüllt, derart emotional aufgeladen. Das Herz – es scheint das menschlichste aller menschlichen Organe zu sein – gilt als die Mitte allen Denkens, allen Fühlens, allen Sehnens. Real klopft es in der Brust, und in seiner allumgreifenden Metaphorik klopft es in allen Bereichen menschlicher Kultur und Kommunikation. Zwei Herausgeber, ein Kardiologe und ein Theologe, haben diesen Band – entstanden aus einer Ringvorlesung an der Universität Bochum – zusammengestellt. Theologie und Kardiologie – ein weites Spektrum, und doch hält das Elementare, das Existentielle des Themas die Perspektive fokussiert. Die Beiträger: Andreas Mügge: Vom Knoblauch über Rotwein bis hin zum Fischöl: Nahrungsmittelzusätze in der Vorbeugung zur Herzkrankheit Klaus Peter Mellwig: Das Sportherz: sportinduzierte Anpassung oder krankhafte Veränderung durch Sport Wilhelm Geerlings: Das Herz im Aberglauben Adrian Niegot: Dein ist mein ganzes Herz. Was das Herz im Liede sucht Hans-Reinhard Zerkowski: Künstlicher Ersatz des Herzens – Jahrzehnte des Fortschritts oder inhumaner Irrweg Irmgard Müller / Christian Schulze: Das Herz als anatomisches und theologisches Thema im Mittelalter Stephan Brakensiek: Das gedruckte Herz – Kunstgeschichtliche Notizen zum Herzen in der Druckgraphik
Das Thema 'Inkarnation' ist für den christlichen Glauben zentral, für den jüdisch-christlichen Dialog, wie zu erwarten, kontrovers. In der systematischen Theologie berührt das Thema vor allem hinein die Christologie und die Trinitätslehre. In Exegese und Dogmengeschichte stehen eine Reihe historischer Fragen an. Im jüdisch-christlichen Gespräch erregt das Thema mehr und mehr Aufmerksamkeit. Das Buch wird dazu beitragen, das Gespräch zu vertiefen, indem es bewußt macht, wo die eigentlichen Kontroversen liegen, in denen kein Konsens erreicht werden kann und wo gleichwohl eine gemeinsame Basis für inkarnatorisches Denken gegeben ist, die ins Bewußtsein gehoben werden muß.
Drei gattungspoetische Studien zur deutsch-jüdischen Literatur
AutorIn: Daniel Hoffmann
In drei längeren Studien, die in diesem Buch unter dem an ein berühmtes Wort Goethes anklingenden Titel Bruchstücke einer großen Tradition versammelt sind, wird anhand von ausgewählten Werken deutsch-jüdischer Dichter der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gezeigt, wie traditionelle Themen des Judentums aus dem Bereich der Bibel, der liturgischen Poesie und des aggadischen Erzählguts neue poetische Ausdrucksmöglichkeiten in den drei Grundformen der abendländischen Poesie, im Drama, in der Lyrik und in der Erzählliteratur gefunden haben.
Eine Einführung
AutorInnen: Reto Bugmann und Basil Studer
Augustins De Trinitate ist zweifellos eines der zentralen religionsphilosophischen Hauptwerke des großen Kirchenlehrers. Mit Basil Studer gibt einer der bedeutendsten deutschsprachigen Augustinuskenner der Gegenwart eine grundlegende Einführung in seinen Argumentationsgang. Im Taufglauben mit seiner Anrufung der göttlichen Dreifaltigkeit ist die Grundlage des christlichen Glaubens gelegt. Heutigen Christen fällt allerdings der Zugang zum Geheimnis der Trinität nicht leicht; es scheint das abstrakteste aller christlichen Dogmen zu sein. Es drängt sich darum auf, die Gedanken darüber verständlicher und lebensnaher zu fassen. In dieser Hinsicht fällt Augustinus’ Werk eine wichtige Schlüsselrolle zu. Denn Augustin eröffnet eine heilsgeschichtliche Sicht des Glaubens an den „Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, den einen Gott“, mit der auch „gewöhnliche“ Gläubige etwas anzufangen vermögen. Von diesem pastoralen Anliegen abgesehen, mag es gut sein, Augustins De Trinitate eindeutiger in den kulturellen Streit seiner Zeit hineinzustellen, denn es war ja vor allem der Streit um die Trinitätslehre, der die kirchlichen Richtungskämpfe um 400 n. Chr. maßgeblich beeinflußte. Im Blick auf dieses doppelte Ziel behandelt Basil Studer zuerst die theologische Methode Augustins. Darauf befaßt er sich mit drei Grundzügen von De Trinitate: die Darlegungen über die Sendungen des Wortes und des Geistes, die persönlichen Eigenheiten von Vater, Sohn und Geist, sowie den christologischen Zugang zum Glauben an die Trinitas quae est unus Deus.
Eine Eschatologie aus katholischer Perspektive im Gespräch mit jüdischem Denken der Gegenwart
AutorIn: Josef Wohlmuth
Mysterium der Verwandlung – der Titel schließt sich an die eschatologische Verkündigung des Apostels Paulus (1. Kor. 15, 51) an: „Seht, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wohl aber werden wir alle verwandelt werden, und zwar im Nu, in einem Augenblick, beim letzten Posaunenstoß.“ Paulus denkt das ihm überkommene Kerygma in Eigenverantwortung theologisch weiter, um der Gemeinde die Beantwortung neuer Fragen zu erleichtern. Die Eschatologie hat im 20. Jahrhundert eine überraschende Neuorientierung erfahren. Sie hatte in der evangelischen Theologie begonnen, griff mehr und mehr auch auf das katholische Denken über und trug zu den programmatischen Veränderungen in der Ekklesiologie des Zweiten Vatikanums bei. Die hier vorgelegte Eschatologie versucht ein intensives Gespräch mit jüdischen Denkern der Gegenwart aus dem Bereich der Philosophie. Wer sich jüdischem Denken in Fragen der Eschatologie aussetzt, sieht sich zur Programmatik herausgefordert. Der Versuch, die katholische Lehre mit neueren Entwicklungen in den christlichen Eschatologien und jüdischen Denkströmungen zu konfrontieren, dient der Selbstvergewisserung und baut Brücken für das Gespräch zwischen Judentum und Christentum, ohne dabei die bleibenden Unterschiede zu verwischen. Die Eschatologie wird hier in den drei Dimensionen einer Eschato-Ästhetik, einer Eschato-Logik und einer Eschato-Praxis behandelt, die ihr jeweiliges Eigengewicht haben, aber auch eng aufeinander bezogen werden.
Mit der unveröffentlichten deutschen Originalfassung des Artikels "Erwachsenenbildung" von Martin Buber
HerausgeberInnen: Martha Friedenthal-Haase und Ralf Koerrenz
Der große jüdische Religionsphilosoph Martin Buber (1878-1965) war auch als Pädagoge und Andragoge eine bedeutende Persönlichkeit in der Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts. 1924 war er Gast der damals von Wilhelm Flitner geleiteten Volkshochschule Jena. An seinen dortigen Begegnungen lässt sich exemplarisch das Selbstverständnis und die Methodik Bubers eindrucksvoll sichtbar machen. Von der Analyse der Jenaer Konstellation geht dieser Sammelband aus, führt aber darüber hinaus zu Bubers weitgespannten Wirkungsfeldern, wobei auch bisher unerschlossenes Archivmaterial ausgewertet wird. Vertieft werden neben pädagogisch-andragogischen auch religiöse, sprachanalytische und politisch-ethische Aspekte, dargestellt u.a. auch über biographische Bezüge zu herausragenden Zeitgenossen wie Leo Boeck und Dag Hammarskjöld. Darüberhinaus enthält der Band auch Unveröffentlichtes aus Bubers Feder, so eine Auswahl aus seinem Briefwechsel mit Wilhelm Flitner sowie einen systematischen Grundlagenartikel zur Erwachsenenbildung.
Die Rezeption des christlich-jüdischen Dialogs in der Dogmatik
Hans Herrmann Henrix: Eine Verbindung von Gemeinschaft und Urgemeinschaft: Judentum und Christentum • Susanne Sandherr: Gott im Dativ? Ein Impuls zum Zusammenhang von Theologie und Ethik im jüdisch-christlichen Gespräch (Antwort auf H. H. Henrix) • Erwin Dirscherl: Das Sprechen Gottes als personales Beziehungsgeschehen • Florian Bruckmann: Kritische Bemerkungen zu E. Dirscherl • Heinz-Josef Fabry: 'Wo war denn euer Messias.?' Die Schwierigkeit der Messiasfrage im jüdisch-christlichen Dialog • Rudolf Hoppe: Antwort auf Fabry • Erich Zenger: 'Gott hat keiner jemals geschaut' (Joh 1, 18). Die christliche Gottesrede im Angesicht des Judentums • Michael Wolter: Neutestamentliche Gesichtspunkte (Antwort auf E. Zenger) • Georg Essen: 'Und das Wort ist Fleisch geworden'. Transzendenz Gottes im Horizont des Inkarnationsglaubens • Markus Hundek: Ist eine trans-ontologische Lesart der Christologie möglich? Transzendenz Gottes im Horizont des Inkarnationsglaubens • Zusammenfassung der Diskussionsaspekte • Josef Wohlmuth: 'Geben ist seliger als nehmen' (Apg 20, 35). Vorüberlegung zu einer Theologie der Gabe • Elazar Benyoëtz: Aphorismen
Gottesdienst und Gebet in Judentum und Christentum
AutorInnen: Albert Gerhards und Stephan Wahle
Die Liturgie wird zunehmend als privilegierter Ort der Begegnung von Judentum und Christentum wiedererkannt. Vergleichende Untersuchungen zeigen jedoch im Bereich von jüdischem und christlichem Gottesdienst bzw. Gebet ein grundlegendes Spannungsverhältnis auf, das von den beiden Polen Kontinuität und Unterbrechung gleichermaßen geprägt ist. Die vorliegenden historischen und theologischen Analysen zentraler liturgischer Texte beider Religionen verweisen auf direkte Abhängigkeit und strukturelle Analogie einerseits, inhaltliche Überformung und polemische Abgrenzung andererseits. Es stellt sich erneut die Frage nach einer Hermeneutik in der Verhältnisbestimmung jüdischer und christlicher Liturgie.
Das "jüdische" Grundmotiv bei Jean-François Lyotard
Bilderverbot, Tetragramm, Kabbala – das Werk des französischen Philosophen Lyotard ist unübersehbar von einem ‚jüdischen’ Grundmotiv geprägt. Erstmals ist dieses Motiv jetzt systematisch auf seine Funktion in Jean-François Lyotards modernekritischem Denken untersucht worden: Das ‚Jüdische’ begegnet hier als Name für eine Diskursart, die das Undarstellbare achtet. Der Längsschnitt durch Lyotards Gesamtwerk zeigt, dass der Autor das ‚Jüdische’ keineswegs als theologische Kategorie einführt. Er stilisiert ‚die Juden’ zu Zeugen für den Widerstreit zwischen der begrifflichen Sprache und den Ansprüchen des Unaussprechlichen. In dieser Rolle stellen sie, wie Lyotard im Anschluss an Freud und Lévinas herausarbeitet, für die selbstgewisse Moderne eine unerhörte Herausforderung dar. Das Buch zeigt, dass das Motiv des ‚Jüdischen’ bei Lyotard komplexer ist als bisher angenommen und dass von daher auch für die Diskussion über die Rolle des ‚Christlichen’ in seinem modernekritischem Diskurs interessante Differen- zierungen möglich und notwendig werden.