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Rassenwahn und Welterlösung. Biographie
Autor:in: Sven Fritz
Houston Stewart Chamberlain zählt zu den schillerndsten Gestalten der Epoche um 1900: Aus einer Familie britischer Kolonialoffiziere stammend, gehörte er seit den 1890er Jahren zum engsten Kreis um Cosima Wagner und die Bayreuther Festspiele.

Zur Jahrhundertwende lieferte er dem deutschen Bildungsbürgertum das Standardwerk des modernen, rassisch begründeten Antisemitismus und avancierte damit zum Star-Autor. Fortan nahm er als agiler Publizist und Einflüsterer Kaiser Wilhelms II. Einfluss auf das Zeitgeschehen und trommelte im Ersten Weltkrieg für die extreme Rechte. In den Krisen der jungen Weimarer Republik unterstützte er aktiv Hitler und die NS-Bewegung, die Chamberlain wiederum als Vordenker der NS-Ideologie verehrten und in ihm den Propheten des „Dritten Reiches“ sahen. Sven Fritz legt die bislang umfassendste Biographie dieses äußerst einflussreichen Rechtsintellektuellen vor. Dabei kann er auf Grundlage einer bisher unerreicht breiten Quellenbasis zahlreiche sicher geglaubte Forschungsbefunde korrigieren.
Karrieren eines Schriftstellers im "Dritten Reich"
Autor:in: Christoph Penning
Blick ins Buch

Schriftsteller, NS-Funktionär, Kriegsberichterstatter, Drehbuchautor: Der Südtiroler Anton Graf Bossi-Fedrigotti (1901–1990) kletterte die Karriereleiter im nationalsozialistischen Deutschen Reich weit nach oben. Als Angehöriger des österreichisch-südtirolischen Adels wurde er 1918/19 zum desillusionierten Kriegsverlierer, später vom italienischen Soldaten zum engagierten Nationalsozialisten und einflussreichen Vermittler zwischen Südtirol und der NSDAP. Nach seiner Flucht aus Italien 1928 wurde ihm seine Heimat Südtirol ein „urdeutsches Land“, dessen Geschichte er literarisch für völkisch-ideologische Zwecke instrumentalisierte. Früh wechselte er auf die erfolgversprechende Seite und diente sich höchsten NS-Vertretern an. Als Kriegsberichterstatter des Auswärtigen Amtes erlebte er den Zweiten Weltkrieg an verschiedenen Fronten und beteiligte sich aktiv am rasseideologischen Vernichtungskampf. 1945 bedeutete kein Karriereende für Bossi-Fedrigotti: Ein dichtes Netz aus Weggefährten, NS-Sympathisanten und rechtsextremen Verlagen fing ihn auf. Vom Land Tirol mit einem Orden geehrt, publizierte er bis 1990 ideologisch belastete Texte – darunter nicht wenige für Kinder und Jugendliche.
Autor:in: Madalina Diaconu

Blick ins Buch
Die erste fachübergreifende Ideengeschichte Rumäniens vermittelt anhand von Denkströmungen, Persönlichkeiten und Kulturpublizistik ein besseres Verständnis auch aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen. Madalina Diaconu behandelt für den Zeitraum seit dem Beginn der Moderne bis in die Gegenwart die anhaltende Kontroverse zwischen prowestlicher Modernisierung und Traditionalismus, die Mythen der rumänischen Geschichte, Orthodoxie und Nationalismus, die Kulturpolitik während des Kommunismus, die Selbstsuche nach 1989 und dem EU-Beitritt von 2007. Auch andere in Rumänien lebende Ethnien sind berücksichtigt. Klar geschrieben, informativ und basierend auf Quellen aus erster Hand ist der Band unverzichtbar für alle, die an Rumänien im europäischen Kontext interessiert sind.
in Anton Graf Bossi-Fedrigotti
in Anton Graf Bossi-Fedrigotti
in Anton Graf Bossi-Fedrigotti
in Anton Graf Bossi-Fedrigotti
in Anton Graf Bossi-Fedrigotti
in Anton Graf Bossi-Fedrigotti
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