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Abstract

Radical Democracy Education

In the article, the question of the form of democratic education is central. Especially the Anthropocene gives rise to future tasks that must be theorized on the basis of a more radical understanding of democratic coexistence and that require a new form of democratic education. Fundamental to this is a change in the basic epistemological assumptions of democratic education. In the process, interfaces with artistic practices emerge. Ideas of methodical implementations arise in the context of aesthetic practices.

In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik
Bild und Bilddidaktik im christlich-islamischen Dialog
Religion lebt in Bildern. Bilder stiften Gemeinschaft. Gleichzeitig ziehen Bilder Grenzen zwischen Menschen. In diesem Spannungsfeld erforscht die vorliegende Arbeit Kriterien eines angemessenen Umgangs mit religiöser Bildlichkeit in interkulturellen und interreligiösen Lernsituationen.
Diese interdisziplinäre Forschungsarbeit im Schnittbereich von Religions- und Kunstpädagogik analysiert die Bedeutung verbildlichter Religion für das interkulturelle und interreligiöse Lernen zwischen Menschen christlicher und islamischer Prägung. Dazu untersucht der Autor zentrale Verbildlichungen des Christentums und des Islams vor dem Hintergrund imaginationstheoretischer und bildwissenschaftlicher Erkenntnisse und im Abgleich mit religionspädagogischen und kunstpädagogischen Bildumgangskonzepten. Darauf aufbauend entwickelt er Grundlagen einer interkulturellen und interreligiösen Bilddidaktik und legt dar, welchen Beitrag Religions- und Kunstpädagogik zu einem mündigen Umgang mit kulturellen Figurationen im Allgemeinen und mit religiösen Verbildlichungen im Speziellen leisten können.

Abstract

Für die Integration in das deutsche Regelschulsystem stellt sich einigen Seiteneinsteigern eine doppelte Erwerbsaufgabe: der L2-Deutsch Spracherwerb sowie der Zweitschrifterwerb Deutsch im Schriftsystem der lateinischen Alphabetschrift. Für arabisch erstalphabetisierte Seiteneinsteiger geht dieser Zweitschrifterwerb mit einem Richtungswechsel bei der Schreib- und Leserichtung einher. Mittels eines digitalen Smartpen wurde die L2-Deutsch Schriftrealisation dieser Lernenden untersucht. Im Fokus standen die erfolgten Bewegungsprogramme bei der Buchstabenrealisation, die Schreibgeschwindigkeit, mögliche Transfers von der Erstschrift Arabisch auf die Zweitschrift Deutsch sowie ein Performanzvergleich zwischen Seiteneinsteigern und Regelschülern.

In: Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in Schule und Beruf
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Abstract

Beim Ausspracheunterricht in sprachlich heterogenen Klassen ist es kaum möglich, alle Ausgangssprachen der Lernenden einzeln zu berücksichtigen. Vergleichende phonetische Untersuchungen der deutschen Aussprache von Lernenden mit ganz unterschiedlichen Erstsprachen zeigen jedoch, dass die Zugehörigkeit der Erstsprache zu einem bestimmten phonologischen Typ zu ähnlichen Interferenzen bei Lernenden führt. Die Ermittlung solcher typologischen Interferenzen ermöglicht eine Erstellung von Phonetikübungen, die auf die Bedürfnisse möglichst vieler Lehrkräfte eingehen. Der Beitrag zeigt das Vorgehen bei den Untersuchungen am Beispiel der Bereiche Intonation, Rhythmus und Vokaldauer.

In: Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in Schule und Beruf
Author:

Abstract

Berufssprache umfasst alle funktionalen und pragmatischen Schichtungen der Fachsprache, die für den Erwerb und die Ausführung berufsqualifizierender Aufgaben relevant sind. Als Unterrichtsprinzip ist sie Querschnittsaufgabe moderner berufsqualifizierender Curricula und Unterrichtsverfahren, die sich in der Szenariendidaktik und der beruflichen Ausbildung nach dem Prinzip der vollständigen Handlung operationalisieren lassen. Der Beitrag behandelt die pragmalinguistischen Aspekte der berufssprachlichen Kommunikation, die Umsetzung in der konsequent handlungsorientierten Szenariendidaktik, deren Umsetzung in Lehrplänen und die fach- und bildungspolitischen Chancen dieses neuartigen Konzeptes.

In: Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in Schule und Beruf

Abstract

Der TestDaF wird digital. Zusätzlich zur Papierform wird seit Oktober 2020 auch der digitale TestDaF angeboten – erstmals komplett online und in vollkommen neuem Format. Der vorliegende Beitrag verbindet das Format des digitalen TestDaF mit den kommunikativen sprachlichen Anforderungen in einem Hochschulstudium und stellt dar, in welchen Schritten das neue Testformat entwickelt und validiert wurde. Die hierzu durchgeführten Untersuchungen orientierten sich an aktuellen Konzepten und Methoden der Sprachtestforschung und umfassten die Aufgabentypen, die Verfahren zur Beurteilung der Prüfungsleistungen, die Darbietung der Aufgaben an digitalen Endgeräten sowie die Gewährleistung der Testsicherheit. Ein Ausblick auf weitere Validierungsstudien schließt den Beitrag ab.

In: Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in Schule und Beruf

Abstract

Modelle fremdsprachlicher Kompetenz stellen eine essenzielle Grundlage für die Erstellung zielgruppen- und bedarfsgerechter Curricula, die Entwicklung kompetenzorientierter Lehrwerke sowie für die Konzeption funktionaler Sprachprüfungen dar. Wie eine Literaturanalyse belegt, sind sprachliche Kompetenzen in der Arbeits- und Berufswelt jedoch noch immer nicht ausreichend beschrieben. Der vorliegende Beitrag unterbreitet daher einen am Life Cycle von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ausgerichteten Vorschlag, wie auf der Grundlage der Beschreibung von kommunikativen Situationen mit Bedeutung für Arbeitnehmer(innen) referenzrahmenskalierte Kompetenzbeschreibungen formuliert werden können. Außerdem wird eine Systematik vorgeschlagen, mithilfe derer sich die Vielzahl an Kann-Deskriptoren thematisch organisieren lässt.

In: Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in Schule und Beruf

Abstract

Diagnose und Förderung in den Schulalltag zu integrieren, ist ein schwieriges Unterfangen. Gleichwohl ist es für Lehrpersonen von großem Belang, den aktuellen Sprachstand ihrer Schülerinnen und Schüler erkennen und mittels passgenauer Maßnahmen fördern zu können. In diesem Artikel wird ein integratives, sprachförderdiagnostisches Vorgehen vorgestellt, das zum einen ein probates und leicht durchzuführendes Diagnoseinstrument – die Profilanalyse nach W. Grießhaber – nutzt, um die aktuelle Sprachkompetenz analysieren zu können. Und zum anderen wird ergänzend dazu eine Fördermaßnahme entwickelt, die sich an den Profilstufen nach W. Grießhaber orientiert. In der Sprachförderung wird analog zur analysierten Profilstufe ein Satzbrett genutzt, das die Feldgliederung der Satzstrukturen des Deutschen zugrunde legt.

In: Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in Schule und Beruf
Author:

Abstract

In dem Beitrag wird ein Konzept vorgestellt, das Lerner durch Nutzung strukturierter Hilfen bei der eigenständigen Wahrnehmung von Anforderungen unterstützen soll, die ein bestimmter Test an sie stellt. Die Fähigkeit soll entwickelt werden, die entsprechenden Test- und Aufgabenziele zu verstehen, schon vorhandene interne und externe Ressourcen und Potenziale zu erkennen und diese im Hinblick auf einen gewünschten Erfolg weiterzuentwickeln.

In: Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in Schule und Beruf