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Abstract

Der Artikel geht den Differenzen zwischen fachwissenschaftlicher und schulbezogener Wissensbestände und Konzepte (content knowledge/CK vs. school related content knowledge/SRCK) nach. Er beleuchtet anhand des geographischen Begriffs ‚Stadt‘, welche Teilaspekte des content knowledge zu ‚Stadt‘ Eingang in das Curriculum für Grundschulen bzw. die Unterstufe der Sekundarstufe I finden und wie sich diese im Spiegel der Texte in relevanten Lehrwerksausschnitten schulstufen- und schulartenspezifisch niederschlagen. Die aufgezeigten Diskrepanzen in den Konzeptausprägungen und ihren Versprachlichungsformen sind besonders in der Lehramtsausbildung relevant, um schulrelevantes Fachwissen in seiner Funktion als Bindeglied zwischen ‚klassischem‘ Fachwissen, das der Geographie als akademischer Disziplin zugeordnet ist, und fachdidaktischem Wissen zu etablieren.

In: Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in Schule und Beruf

Abstract

Ferienschulen sind außerschulische Lernorte, die schulähnlich organisiert sind. Über die Bildung der Teilnehmenden hinaus bieten sie oft ein wirkungsvolles Instrument zur Stärkung der Lehrkräfteausbildung und zur Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen. Im Beitrag geht es darum, Ferienschulen, wie sie am Institut für deutsche Sprache und Literatur II der Universität zu Köln seit über 15 Jahren etabliert sind, als Feld wissenschaftlicher Exploration zu beschreiben. Denn neben dem „Kerngeschäft“ Sprachförderung und Qualifizierung von angehenden Lehrkräften wurden in diesen Ferienschulen neue Konzepte erprobt und so Erkenntnisse für Wissenschaft und Praxis gewonnen. Dies wird am sprachsensiblen Unterricht, am Schreiben im Fach und an der Entwicklung von C-Tests aufgezeigt.

In: Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in Schule und Beruf

Abstract

Eine erfolgreich abgelegte „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang“ (DSH) bescheinigt StudienbewerberInnen mit einer ausländischen Hochschulzugangsberechtigung ihre sprachlichen Voraussetzungen für ein Studium an einer deutschen Hochschule. Um auf diese Prüfung vorzubereiten, werden deutschlandweit Vorbereitungskurse angeboten, u.a. an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. In diesem Beitrag werden Überlegungen, Vorschläge und Vorgehensweisen präsentiert, die zu einer erfolgreichen Kurskonzeption eines DSH-Vorbereitungskurses beitragen.

In: Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in Schule und Beruf
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Abstract

In diversen Studien wurde bei mehrsprachig aufwachsenden Kindern eine besonders frühe und ausgeprägte Entwicklung des Wortbegriffs beobachtet. Im folgenden Beitrag wird anhand einer kleinen Längsschnittuntersuchung der Frage nachgegangen, ob sich diese besonderen Fähigkeiten auch im Schriftspracherwerb und -gebrauch, also beim Setzen von Wortzwischenräumen, niederschlagen. Abschließend werden mögliche Konsequenzen für den Deutschunterricht in der Primarstufe formuliert.

In: Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in Schule und Beruf
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Abstract

Das Gedicht Nach Jahr und Tag von Ulla Hahn aus dem Jahr 1983 lässt eindeutige Assoziationen zu einem Konzentrationslager aufkommen, auch wenn Alltagsmotive in das kurze Gedicht eingebaut sind. Über mehrere Jahre wurden ausländische und deutsche Studierende zu ihren Ersteindrücken befragt. Die interessanten Ergebnisse werfen Fragen zum Einsatz von literarischen Texten im DaF-/DaZ-Unterricht und zum Umgang mit Antisemitismus auf.

In: Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in Schule und Beruf

Abstract

Der Aufsatz belegt die Bedeutung der Phonetik im DaF/DaZ-Unterricht. Es werden verschiedene methodische Herangehensweisen bei der sprecherischen Umsetzung von Gedichten im Unterricht vorgestellt und damit gezeigt, wie man die typisch deutsche Intonation verstehen und üben kann.

In: Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in Schule und Beruf

Abstract

Deutsch als Fremd- und Zweitsprache ist, wie andere geisteswissenschaftliche Fächer, ein Fach mit vielen Facetten, aber auch unklarem Berufsbild. Sofern der Abschluss DaZ nicht als Dritt- oder Erweiterungsfach in Kombination mit einem grundständigen Lehramtsstudium erworben wird, haben DaF/DaZ-Absolventinnen und Absolventen keine Lehrbefähigung im staatlichen Schulsystem. Gleichzeitig herrscht eine unübersichtliche Qualifizierungssituation von BA/MA-Studiengängen über Zusatzqualifikationen und Zertifikaten DaF/DaZ bis hin zu Modulangeboten in anderen Studiengängen. Zur Etablierung einer hochwertigen DaF/DaZ-Lehrkräftequalifizerung in der Erwachsenenbildung scheint es erforderlich, die verschiedenen Qualifizierungsnachweise strukturiert und systematisch im Hinblick auf die theoretischen Grundlagen einer Lehrbefähigung einzuordnen und eine zweite – dem Referendariat vergleichbare – praktische Phase (mit begleitetem Unterricht und Lehrprobe) einzurichten. Im folgenden Artikel wird das Konzept entwickelt und dessen Umsetzung diskutiert.

In: Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in Schule und Beruf

Abstract

Wissenschaftliche Sprachlichkeit als Gesamtheit dessen, was sprachliches Handeln in der Wissenschaft ausmacht, sollte eigentlich in ihren wesentlichen Grundzügen Gegenstand der Vermittlung des Deutschen als fremder Wissenschaftssprache sein. Der Beitrag nimmt seinen Ausgang von einer Bestimmung wissenschaftlicher Sprachlichkeit, wie sie in der Praxis noch sehr häufig anzutreffen ist: Wissenschaftliche Texte sind nach dieser Auffassung Texte, deren Zweck in der exakten und kompakten Informationsvermittlung besteht und die daher reich an Strukturen sprachlicher Komprimierung (etwa Partizipialattribut oder Nominalisierungen) sind. Durch Vergleich des ersten anthroposophischen Leitsatzes von Rudolf Steiner mit einem etwa gleich langen Passus aus einem wissenschaftlichen Text von Wilhelm Grießhaber wird gezeigt, dass die sich Strukturen wissenschaftlicher Sprachlichkeit aus den sprachlich zu bearbeitenden genuin wissenschaftlichen Zwecken ergeben, zu denen, obwohl ständig behauptet, derjenige der ‚Informationsweitergabe‘ keineswegs gehört.

In: Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in Schule und Beruf
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In Weiterentwicklung einer an den fremdsprachlichen Makromethoden orientierten typologischen Übungsforschung und -entwicklung werden in dem Beitrag sechs Qualitätsmerkmale fremdsprachlichen Übens im Überblick dargestellt und mit praktischen Beispielen belegt. Das Gemeinsame der Qualitätskriterien ist, dass ihre Wirksamkeit in Lerntheorie, Spracherwerbsforschung und/oder didaktisch-methodischer Forschung gut belegt ist, und dass sie unabhängig von makromethodischen Konzepten sind. Defizite in der fachdidaktischen Forschung, in Lehrmaterialien (print und digital) und in der diesbezüglichen Ausbildung von Lehrkräften werden dabei ebenso benannt wie problematische Übungsformen und -szenarien. Damit soll ein Beitrag zu einer methodisch-systematischen Leistungsevaluation und Weiterentwicklung von Übungsszenarien geleistet werden.

In: Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in Schule und Beruf
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Abstract

Die individuelle Mehrsprachigkeit zu fördern, gehört zu den sprachenpolitischen Zielen der Europäischen Union. Bei der Umsetzung dieses Ziels kommt den Bildungssystemen eine zentrale Rolle zu. Dabei ist nicht nur an die schulische Vermittlung von Fremdsprachen zu denken, sondern auch an den Ausbau der „mitgebrachten“ Ressourcen von Schülerinnen und Schülern in ihren Heritage-Sprachen. Zugleich ist Plurilingualität mehr als die Summe der Beherrschung mehrerer Einzelsprachen. So zeichnet sie sich gerade durch eine Vernetzung und durch einen flexiblen Einsatz sprachlicher Repertoires aus. Diesem integrativen Verständnis von Mehrsprachigkeit entsprechen auf didaktischer Ebene Ansätze, die sprachenübergreifend arbeiten und deren Ziel in einem Auf- und Ausbau plurilingualer Kompetenzen besteht. Zu solchen Ansätzen, die inzwischen zahlreich vorliegen, gehören etwa die Tertiärsprachendidaktik, der sprachintegrative Ansatz oder die Didaktik der Sprachenvielfalt. Allerdings ist das Feld als unübersichtlich zu bezeichnen, denn erstens gibt es Überschneidungen zwischen den Ansätzen, zweitens sind diese in unterschiedlichen Fachdidaktiken verortet und drittens werden Begrifflichkeiten nicht unbedingt einheitlich verwendet. Deshalb besteht das Anliegen des Beitrags darin, „Ordnungsarbeit“ zu leisten: Vorgelegt wird ein Systematisierungsvorschlag, der die Ziele der einbezogenen Ansätze als Ausgangspunkt wählt und der darüber hinaus auch die Unterrichtsgegenstände und die fachliche Verortung einbezieht.

In: Deutsch als Zweit- und Fremdsprache in Schule und Beruf