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In: Pariser und Kölner Lebensjahre (1802-1808)
Vom Neujahrsbrief 1806 an August Wilhelm Schlegel bis zur Verwirklichung der vermeintlichen Zukunftsverheißung ‚Österreich‘ durch Friedrichs Aufbruch in die Haupt- und Residenzstadt Wien 1808 vermittelt der Band detaillierte Einblicke in die letzten zweieinhalb ‚Kölner Jahre‘, die in gleicher Weise eine ‚Sattelzeit‘ für Österreich waren.
Einen inhaltlichen Schwerpunkt der Jahre 1806/07 bilden Friedrichs indologische Studien, die Korrespondenz mit seinem Bruder August Wilhelm wie die Kommunikation mit führenden Verlegern und Gelehrten der Zeit. Als belastende biographische Motivkonstante imponieren die stets scheiternden Bewerbungsanläufe für Professuren und neuzugründende Universitäten, die auch die opulente Freundschaftskorrespondenz Friedrichs durchzieht. Auch die vergeblich vor der Presse geheim gehaltene Konversion des Ehepaars Schlegel zum Katholizismus wird in den Briefen thematisiert.
Studien zu Franz von Baader in den philosophischen Konstellationen seiner Zeit
Das vormalig stark auf die philosophische und theologische Idealismusforschung begrenzte Interesse an Baader hat sich gegenwärtig in den Kontext kulturtheoretischer, ideen- und wissenschaftsgeschichtlicher Forschung ausgeweitet.
Vor diesem Hintergrund versuchen die hier versammelten Studien, Querverbindungen und Verflechtungen der Gedankenwelt Franz von Baaders mit der europäischen Ideengeschichte nachzuzeichnen, die Geologie, Physik, Medizin sowie Literatur und Politik umspannen und Persönlichkeiten wie Jacobi, Schelling und Werner bis hin zu Hemsterhuis, Saint-Martin und Balzac vereinen.
Zur Rekonstruktion der frühromantischen Ethik Friedrich Schlegels
Das Werk Friedrich Schlegels gilt in der Literaturwissenschaft als gespalten. Andreas Hjort Møller geht der Frage nach der Verbindung zwischen dem Früh- und Hauptwerk des großen romantischen Kritikers Friedrich Schlegel nach.Das Frühwerk, z.B. kanonisierte kritische Schriften u.a. aus den Zeitschriften Lyceum und Athenaeum – feiert die Germanistik als anregende, revolutionierende Lektüre. Die Texte der späteren Schaffensperiode der Romantikforschung haben bisher als reaktionär sowie als philosophisch und ästhetisch wertlos gegolten. Dabei entdeckt Møller innere Zusammenhänge, in der Form einer früh- und spätromantischen Ethik, die man bisher nicht zur Kenntnis genommen hat.
In: Der lebensphilosophische Frühromantiker
In: Der lebensphilosophische Frühromantiker
In: Materie als geronnener Geist
In: Materie als geronnener Geist
In: Der lebensphilosophische Frühromantiker
In: Der lebensphilosophische Frühromantiker