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In: P.Oxyrhyncha
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In: P.Oxyrhyncha
Author: Carmen Messerer
Das auf vier Bände berechnete Corpus hat zum Ziel, zum ersten Mal alle wesentlichen Texte zu den Beziehungen zwischen dem ägyptischen Klerus und der römischen Verwaltung in der Zeit von Augustus bis Konstantin gesammelt zu edieren. Alle Texte sind neu bearbeitet worden und werden mit einem ausführlichen Kommentar und Übersetzung herausgegeben.
Der Band 3 enthält Texte, die der staatlichen Verwaltung von den Tempeln zum Zwecke ihrer Kontrolle eingereicht worden sind, vor allem Inventare, Personenlisten von Priestern, Pastophoren und Theagoi, Texte zu Einkünften und Ausgaben der Tempel und ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Staat.
Edition dokumentarischer Papyri aus der Kölner Sammlung
Volume Editor: Eleni Skarsouli
Im vorliegenden Band werden dokumentarische Papyri aus den unpublizierten Beständen der Kölner Sammlung ediert, die in die Mitte des 2. Jh. v.Chr. zu datieren sind und dem Archiv des Dorfschreiberamtes des arsinoitischen Dorfes Oxyrhyncha entstammen.
Den überwiegenden Teil der edierten Texte machen Eingaben aus, durch welche die Bewohner von Oxyrhyncha dem Dorfschreiber Petosiris bzw. seinem Vorgänger Horos strafrechtliche Angelegenheiten meldeten. Durch die Dokumente gewinnen wir Einblicke in das Berufs-, Verwaltungs- und Wirtschaftsleben des Dorfes Oxyrhyncha um die Mitte des 2. Jhs v.Chr. Zudem gelten solche Urkunden als aufschlussreich für die Besonderheiten des alltäglichen Griechisch der hellenistischen Zeit.
Es werden die Ergebnisse der materiellen Studien an Papier-, Papyrus- und Pergamentkodizes der Kölner Papyrussammlung vorgestellt.
Untersuchungsgegenstand waren hierbei 122 Kodizes, die mit koptischen, griechischen und lateinischen Texten beschrieben sind. Diese konnten aus den etwa 10.000 Objekten der Kölner Papyrussammlung identifiziert werden, von denen nicht wenige zuvor als Fragmente von Papyrusrollen eingestuft worden waren. Die 122 Kodizes verteilen sich auf über 200 Inventarnummern. Diese zählen insgesamt über 600 Fragmente. Die eingesetzten Untersuchungsmethoden werden anhand von Einzelobjekten vorgestellt. Darunter befindet sich auch der Mani-Kodex, der mit Abstand berühmteste Kodex der Kölner Sammlung. Die Ergebnisse wurden in einem Katalog zusammengestellt, der nach den drei verwendeten Schriftträgern (Papier, Pergament und Papyrus) gegliedert ist.