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Ein Doppelroman
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Zwei üble Geschichten? Ja, eine Kriminalgeschichte und eine Tagebuchfolge bilden einen ,Doppelroman‘: Ein Schriftsteller, der an einem Roman über Korruption in einer Großstadt arbeitet, fällt immer tiefer in Demenz, aber sein Freund hilft ihm, das Buch zu vollenden und im Tagebuch gleichzeitig von seinem Leiden und auch von seinen weit zurückreichenden Kindheitserinnerungen aus Kriegs- und Nachkriegstagen zu berichten.
Das Denken rechter katholischer Intellektueller in Deutschland und Großbritannien 1918-1939
Die Antworten rechter katholischer Intellektueller auf die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen nach dem Ersten Weltkrieg markieren eine eigenständige Position in der fragmentierten Ideengeschichte der Zwischenkriegszeit.
Johannes Tröger analysiert mit den Mitteln einer systematisch vergleichenden Ideengeschichte die Strukturen rechten katholischen Denkens in Deutschland und Österreich auf der einen und Großbritannien auf der anderen Seite. Im Mittelpunkt stehen Intellektuelle wie G.K. Chesterton, Hilaire Belloc, Dietrich von Hildebrand, Othmar Spann, Martin Spahn, ihre radikale Kritik an den Zuständen und ihre Alternativvorstellungen für die Zukunft. Der Vergleich offenbart sowohl die Gemeinsamkeiten in einer vor allem historisch begründeten Kapitalismus- und Liberalismuskritik als auch die sehr unterschiedlichen, aus einem idealisierten Mittelalter abgeleiteten Überlegungen zur zukünftigen Organisation von Politik und Wirtschaft.
Kriegserfahrungen österreichisch-ungarischer Offiziere 1914–18
Author:
Im Sommer 1914 zogen die Offiziere Österreich-Ungarns an der Spitze einer einzigartigen multiethnischen Armee in den »Großen Krieg«. Doch bislang weiß man nur wenig über die Erfahrungen, die sie dort machten.
Veränderte sich im Verlauf des Krieges das Selbstbild der Offiziere? Welche Rolle spielten Vorkriegserwartungen bei der Bekämpfung von Partisanen und »inneren Feinden«? Wie lässt sich die unterschiedliche Bewertung der Militärelite der Donaumonarchie im Laufe der Zeit erklären? Welche Faktoren erwiesen sich während des Krieges als entscheidend für die Kampfkraft der österreichisch-ungarischen Truppen? Und warum blendete man diese Erkenntnisse in der Nachkriegszeit systematisch aus?
Auf Basis neuentdeckter Quellen beantwortet Martin Schmitz diese und andere offene Fragen und widerlegt zählebige historische Mythen.
Wege zur "Rückeroberung" des Friedens
Author:
Immer wenn von Krieg und Frieden die Rede ist, denken viele Belesene an den berühmten – entsprechend betitelten – Roman des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi. Die Polarität der Phänomene Krieg und Frieden und dadurch bedingte Hochspannung zwischen Angreifern und Opfern bietet leider Probleme, welche seit Menschengedenken ungelöst blieben. – Grundsätzlich kann man sich auf emotionale oder rationale Weise mit der offensichtlichen Unvereinbarkeit von Krieg und Frieden auseinandersetzen. Man wird dabei entdecken, dass das ebenfalls emotional wie rational zugängige Gegensatzpaar Verlust und Gewinn damit in unmittelbarer Beziehung steht. Geht ein Krieg verloren, so bedeutet das aber noch lange nicht, dass nun der Frieden gewonnen wäre. – Antworten auf Sinn- und Gewinnfrage des Friedens und Antworten auf Bedeutungs- und Verlustfrage des Krieges können nicht als oberflächliches Glaubensbekenntnis hergeleitet oder wie eine definitiv gültige mathematische Formel zum Ausdruck gebracht werden. – Komplexes und Kompliziertes ist mit Mitteln einfachster Wortwahl am besten in den Griff zu bekommen, und man sollte sich dabei nicht in Einzelheiten verstricken: Dann dürften die Erklärungen am ehesten auf Beachtung und Verständnis stoßen und in Erinnerung haften. Schon vor rund fünfhundert Jahren gelang es etwa dem hervorragenden Humanisten Erasmus von Rotterdam, seinen Mitmenschen Wesentliches über Krieg und Frieden in kurzen einprägsamen Worten mitzuteilen. Die Ausführungen des Erasmus sind bereits in meinem Büchlein mit Titel ´Das wiedergefundene Licht` (siehe dort auf Seiten 83-86) wiedergegeben worden. Diese veranlassten mich – angesichts der heute immer bedrohlicher werdenden politischen Weltlage – das Thema eines durch Krieg bedrohten Friedens wie ein Menetekel aus-zu formulieren. –
Herausforderungen von der Antike bis zur Gegenwart
Die demographische Entwicklung in Deutschland bringt große Herausforderungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit sich. Der vorliegende Band thematisiert aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven die Faktoren, die für den Umgang mit einer stets älter werdenden Bevölkerung an Bedeutung gewinnen. Dazu zählen die medizinischen Aspekte und die rechtlichen Rahmenbedingungen, welche die Reaktionen auf den Bevölkerungswandel beeinflussen. Gleichzeitig wird aber auch ein umfassender Blick auf verschiedene historische Vorbilder für den Umgang mit älteren Menschen geworfen, der die Perspektive des heutigen Betrachters um mögliche Antworten aus der Vergangenheit erweitert.
Eine Kulturlandschaft im deutsch-polnischen Grenzraum
Der Band stellt das Kennenlernen des Nachbarn ins Zentrum und will ein Beitrag zum deutsch-polnischen Dialog über eine gemeinsame, aber auch geteilte Geschichte sein.
Wie geht man mit einer Region um, die nach dem Austausch der dort ansässigen Bevölkerung und der Verschiebung der Staatsgrenze neu geschaffen worden ist? Wie lässt sich die Kulturlandschaft einer solchen Region erkunden? Dieses Buch widmet sich der Region an der mittleren Oder, die auch als »Lebuser Land« (poln. Ziemia Lubuska) oder Lebuser Wojewodschaft bekannt ist. 18 Beiträge polnischer und deutscher Autorinnen und Autoren befassen sich mit der Kulturgeschichte, Literaturgeschichte, dem Kulturerbe dieses Raums und mit Fragen des Kulturtransfers zwischen Deutschland und Polen. Das Ziel einer gemeinsamen, grenzüberschreitenden kulturellen und geschichtlichen Landschaft des »Mittleren Oderraumes« ist der Leitgedanke dieses Sammelbandes.
Die drei wissenschaftlichen Klassen und die Klasse der Künste der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste führen einmal im Jahr eine gemeinsame Veranstaltung (Plenum) durch, bei der jede Klasse zu einem übergreifenden Thema aus eigener Perspektive vorträgt. Die Vorträge werden anschließend kritisch und transdisziplinär diskutiert. Die Beiträge zu den Plenen werden in dieser Reihe zusammengefasst und publiziert.
Die Geschichte der katholischen Sioux
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Ein nahezu unbekanntes Kapitel in der Geschichte der indianischen Urbevölkerung der USA wird entdeckt: die Bekehrung der Sioux. Manuel Menrath nimmt seine Leser mit in die Zeit des »Wilden Westens« und an die Orte eines Geschehens, an das sich die heutigen Angehörigen dieses Volkes vielfach nur mit Trauer und Bitterkeit erinnern.
Kaum jemand in Europa weiß, dass heute ein Großteil der Sioux der katholischen Kirche angehört. Einst galten sie als das kriegerischste Volk auf dem Gebiet der heutigen USA. Unter ihren Anführern Red Cloud und Sitting Bull lehrten sie die weißen Eindringlinge das Fürchten. Doch als die Büffel beinahe ausgerottet waren und die Armee ihre letzten Jagdgründe besetzte, mussten sich die Krieger mit ihren Familien ins Reservat begeben. Dort wurden sie vom Benediktiner Martin Marty aus Einsiedeln zusammen mit deutschen und schweizerischen Gehilfen missioniert und »zivilisiert«. Das Buch erzählt erstmals diese Bekehrungsgeschichte, der Martin Marty sein Leben widmete. Dem Kirchenmann wurden Ehren und Wertschätzung bis heute zuteil. Von indianischer Seite hingegen wurde die Missionierung als Trauma und Tragödie erlebt: Zu spät erkannten sie, dass der neue Glaube nicht mit dem alten verbunden werden durfte.
Ernest Renan und die Geschichte der ersten Islamdebatte 1883
Im März 1883 hielt der Religionswissenschaftler Ernest Renan an der Sorbonne einen Vortrag über den »Islam und die Wissenschaft«. Darin äußerte er sich negativ über die Geschichtsfähigkeit des Islams und behauptete, Islam und Moderne stünden im Widerspruch. Die Muslime kennzeichne unter anderem »der Hass der Wissenschaft«. In Istanbul, Kairo, St. Petersburg, Persien und Indien griffen muslimische Intellektuelle zur Feder, um die Thesen Renans zurückzuweisen.
Die Sprengkraft dieser ersten Islamdebatte, die zudem noch transkulturell geführt wurde, war so groß, dass ihre Spuren bis heute nachwirken. Dieses Buch präsentiert erstmals gemeinsam die Texte der Kontrahenten, darunter auch Renans bis heute in islamfeindlichen Kreisen kursierenden Vortrag. Er illustriert, wie europäische Gelehrte durch die »Islamisierung« des Islams und des Orients zur Verschärfung der Auseinandersetzung beigetragen haben und wie umgekehrt muslimische Intellektuelle dies aufgriffen. In einem umfangreichen Essay erläutert Birgit Schäbler den Verlauf und die Argumente der Debatte. Es zeigt sich, dass Renans Kontrahenten vieles mit ihm gemeinsam hatten. Sie alle versuch-ten, die Religion mit der Moderne in Einklang zu bringen. Sie alle wollten ihre Gesellschaften reformieren. Alle waren sie »Apostel der Moderne«.
Stadtführer
Ein anderes Berlin entdecken – das kann man mit dem Stadtführer »Polnisches Berlin«. Denn die heute fast 100.000 Menschen umfassende polnischsprachige Gemeinschaft des heutigen Berlin trägt mit ihren Arbeitskräften, Unternehmern, Forscherinnen und Kulturschaffenden Einiges zur Lebendigkeit der deutschen Hauptstadt bei. Dennoch sind viele Spuren in der langen deutsch-polnischen Geschichte Berlins in Vergessenheit geraten.
Dieses Buch bietet als alternativer Stadtführer Wege zu den Orten des einstigen und des heutigen polnischen Berlin: vom Reichstag, dem das Palais des Grafen Raczynski weichen musste, über die Wohnstätten des Kupferstechers Daniel Chodowiecki bis hin zu polnischen Restaurants, dem »Club der Polnischen Versager« oder der deutsch-polnischen Buchhandlung »Buchbund«. Über 150 Berliner Orte stellen die Autorinnen und Autoren vor und regen auf informative und überraschende Weise an, die Stadt abseits der üblichen touristischen Magnete neu kennenzulernen.