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The heightened role of religion in the public sphere can become either a source of violence or a source of reconciliation. Considering Indonesia as a pluralistic state in terms of religion despite the fact that Indonesia has the largest Muslim population in the world, a basic question arises: Would it be possible for religion to play a pivotal role in the public sphere of Indonesian society without seeking hegemonic control of social, political, and intellectual life? This book offers positive suggestions of how religion can develop as a transformative and liberating force in Indonesian public affairs. Based on Calvin’s and Neo-Calvinist Legal Theory, this book suggests that it is only within the realm of civil society that Indonesian religion will be able to promote the ideas of democracy, tolerance, and human rights in Indonesian public affairs. In short, far from being anti-pluralist, Indonesian religion evolves as a liberating force in the life of society, nation, and state.
Confessionalization – Enlightenment – Pluralization
Author:
Christianity did not reach the modern age by straight paths, but by crooked ones: For two centuries after the Reformation, Catholics and Protestants fought over the truth of their religion. They waged merciless wars and concluded fragile peace treaties. They invested in education and culture. They professionalized clerics and civil servants and tried harder than ever to shape the everyday lives of ordinary people in the villages and towns. They persecuted witches and learned to control the fear of magic.
The Enlightenment, the French Revolution and the Napoleonic Wars created completely new conditions for making Christianity plausible for the modern age.
The book describes the enormous efforts under which Catholic and Protestant men and women faced the upheavals between the Reformation and the Revolution. Many of these efforts were similar. And yet ‘religious knowledge’ developed significantly apart.
Mysterien bei Paulus, Markus, Johannes und in der Apostelgeschichte als Testfall interkultureller Inklusions- und Demarkationsprozesse
Author:
Neutestamentliche Schriften inkludieren mehr Motive und Inhalte aus der faszinierenden Welt der Mysterienkulte, als dies in ihrem jüdischen Kontext möglich war. Diese Studie zeichnet die Integration dieser religiösen Elemente minutiös nach und entfaltet die interkulturelle und Theologie generierende Relevanz solcher Inklusionen bei Paulus, Markus, Johannes und in der Apostelgeschichte. Die gebärende und hervorbringende Fruchtbarkeit, die Aufhebung von Antinomien u. a. von Tod und Leben, das Geheimnis als unauslotbares Mysterion und Vieles mehr werden in solche neutestamentliche Schriften integriert, während andere diese konsequent zurückdrängen.
Der vorliegende Band gibt Einblicke in ein spannendes und zugleich kulturell äußerst folgenreiches Geschehen im Herzen Europas, das dessen östliche und westliche Kammern vereint. Er ist anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Methodiustage Ellwangen und des 10-jährigen Jubiläums des Südosteuropäisch-bulgarischen Kulturinstituts Methodiuszentrum Ellwangen in Zusammenarbeit mit der Theologischen Fakultät Sofia und dem Forschungszentrum Kyrill und Methodius der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften entstanden. In seinem Umfang wird u.a. das Thema über die Entstehung und Verbreitung der kyrillischen Schrift zum ersten Mal komplex mittels archäologischen und epigraphischen sowie Archivquellen dargestellt.
Outlines and Challenges for Catholic Theology Today. Documentation of the INSeCT Conferences in Manila 2019 and Vienna 2020
This volume documents two international conferences held as part of the global theological research program „A Kairos for Catholic Theology: Serving the Church – Serving the World“ of the International Network of Societies for Catholic Theology (INSeCT). The 2019 intercontinental conference in Manila was dedicated to European-Asian dialogue and gathered contributions on peace, justice, democracy and political culture, ecology, family and gender justice. The 2020 European Conference in Vienna was dedicated to the contribution of multicultural and multi-religious experienced Europe to the solution of the current global challenges in church and society.
Zu einer Urszene der Hermeneutik
Das omnipräsente Scheitern des Verstehens ist ein entscheidender Motor hermeneutischer Theoriebemühungen. Nebst dem Nichtverstehen ist es vor allem das Missverstehen, das einen produktiven Ansatzpunkt zur Klärung elementarer hermeneutischer Sachverhalte darstellt.
Die Bedeutung von Missverstehensdiagnosen ergibt sich insbesondere aus ihrer intimen Verbindung mit dem Anspruch eines Richtig- bzw. Besserverstehens: Wer ein Misslingen konstatiert, muss über eine gewisse Vorstellung verfügen, was das Gelingen ausmacht. Das Missverstehen ist aber auch aufschlussreich, weil es einlädt, auf Varianten im Umgang mit Verstehensproblemen zu achten. Missverständnisse gelten in der Regel als Übel, weshalb sie zu vermeiden bzw. richtigzustellen seien. Aber nicht jedes Missverständnis wird korrigiert oder muss es werden.
Liturgische Bewegung und Gesellschaftsreform in der Weimarer Republik
Author:
Romano Guardini gehört zu den bekanntesten Reformtheologen und katholischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Die Studie verortet ihn erstmals in der Geschichte gesellschaftlicher Modernisierung in der Kaiserzeit und Weimarer Republik.
In der von industriellem Aufbruch samt seinen Verwerfungen bestimmten Epoche änderten sich neben Bildungsidealen und -wegen auch die Verhältnisbestimmung von Individualität und Sozialität, die Körperwahrnehmung, der Naturbezug und das Zeitempfinden. Religion und Ritual fanden verbreitet neue Aufmerksamkeit. In diesen Zusammenhängen entsteht Guardinis sehr eigenständiges reformtheologisches Profil. Vor dem zeitgenössischen Panorama gesellschaftlicher Debatten und im Kontext der Jugendbewegung zeigt die Studie, dass Guardinis Reform liturgischer Praxis wesentlich auf die Herausforderungen der Industriegesellschaft und ihre kulturellen Transformationen zu antworten versuchte.
Author:
The figure of the “professional” looms large in our contemporary society as an ideal for economic activity and socio-political inclusion, and even as a model for individual self-development. But how and when did this figure arise? And what has led professional activity to become such an essential part of our personal, social, moral, economic, and political life? While Max Weber and others have famously addressed these questions, this book reveals a more nuanced history of the concept of “profession” and “professional duty,” and offers the first comprehensive study of the discourse of professional ethics from a historical perspective. Italy, France, Germany, and the United Kingdom provide most of the rich corpus of philosophical, juridical, and theological sources discussed throughout the book in its longue durée journey from Ancient Rome to the present.
Die britische Rheinlandbesatzung 1918-1926
Die alliierte Rheinlandbesatzung nach dem Ersten Weltkrieg ist bislang vorwiegend als französisch-deutsche Beziehungsgeschichte erzählt worden. In diesem Buch wird nun erstmals die britische Besatzung in den Fokus gerückt: Auf Grundlage eines umfangreichen Quellenkorpus aus britischen und deutschen Archiven untersucht Benedikt Neuwöhner die Organisation, Praxis und Auswirkungen der britischen Besatzungsherrschaft im Rheinland. Wer waren die Männer, die das Besatzungsregime vor Ort führten? Welche Herrschaftsstrategien und -praktiken wandten sie an, um Kooperationsbereitschaft zu generieren und Widerstand zu minimieren? Neuwöhner rekonstruiert u.a. das Beziehungsgeflecht zwischen den Besatzern und den lokalen Eliten, die Aushandlung von Massenkonflikten und die symbolische Kommunikation der britischen Besatzungsmacht. Hierbei ergeben sich neue Einsichten und Perspektiven, die bislang gängige Vorstellungen von der alliierten Rheinlandbesatzung nach dem Ersten Weltkrieg in Frage stellen.
52 F.A.Z.-Essays aus dem Epochenjahr 2022
Volume Editor:
Seit Jahrzehnten sind die von prominenten Autorinnen und Autoren verfassten Essays der Rubrik "Die Gegenwart" ein festes Angebot an die Leser der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. „Die Gegenwart“ gab es als eigenständige Zeitschrift noch vor der Gründung der F.A.Z. „Die Zukunft beginnt jeden Augenblick“, hieß es programmatisch am 24. Dezember 1945 in der ersten Ausgabe. Auch heute will das Ressort „Die Gegenwart“ nicht nur eine Bestandsaufnahme sein, sondern Orientierung in unübersichtlicher Zeit bieten. Unverändert aktuell bleibt das Credo: „Halten wir uns an diese zuversichtliche Überzeugung, die der Zukunft nur gibt, was der Gegenwart abgerungen worden ist“. Die kompakten, exzellent geschriebenen Texte, die dieses Buch versammelt, weisen weit über den Tag hinaus und helfen, das von vielen als "Zeitenwende" empfundene Jahr 2022 in seinen Konsequenzen zu erfassen.