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Biblische Perspektiven in Krisen und Ängsten unserer Zeit. Band 1
Editor: Stefan Alkier
Der Band analysiert, reflektiert und bearbeitet im Gespräch mit biblischen Texten gegenwärtige gesellschaftliche Konflikte und Problemlagen. Der erste von zwei Bänden thematisiert aktuelle gesellschaftliche Gefährdungen und Tendenzen wachsender Diskriminierung und Gewalt.
Theolog:innen verschiedener theologischer Fachgebiete erarbeiten Zuversichtsargumente auf Basis der Interpretation biblischer Texte, Denkweisen, Haltungen und Überzeugungen, die argumentativen Erschließungscharakter in Diskursen und Problemlagen der Gegenwart entfalten. Die Zuversichtsargumente zeigen biblische Perspektiven auf, die angesichts nachvollziehbarer Gefühle von Ohnmacht, Hoffnungslosigkeit, Angst und Verzweiflung, aber auch angesichts von Tendenzen grassierender Irrationalismen, Radikalisierung und Gesprächsverweigerung Kontrapunkte ins Spiel bringen, weil biblisches Denken die Möglichkeit eines Umdenkens (metánoia) und damit Perspektiven für produktive und heilsame Veränderungen eröffnet.
Biblische Perspektiven in Krisen und Ängsten unserer Zeit. Band 2
Volume Editor: Stefan Alkier
Der Band analysiert, reflektiert und bearbeitet im Gespräch mit biblischen Texten gegenwärtige gesellschaftliche Konflikte und Problemlagen. Der zweite von zwei Bänden greift kontrovers geführte Debatten im Bereich von Ökonomie, Ökologie und Digitalisierung auf und thematisiert auch Problemlagen, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind bzw. verschärft wurden.
Theolog:innen verschiedener theologischer Fachgebiete zeigen auf Basis der Interpretation biblischer Texte, Denkweisen, Haltungen und Überzeugungen Perspektiven auf, die angesichts nachvollziehbarer Gefühle von Ohnmacht, Hoffnungslosigkeit, Angst und Verzweiflung, aber auch angesichts von Tendenzen grassierender Irrationalismen, Radikalisierung und Gesprächsverweigerung Kontrapunkte ins Spiel bringen. Tragfähige Zuversichtsargumente werden theologisch möglich, weil biblisches Denken die Möglichkeit eines Umdenkens (metánoia) und damit Perspektiven für produktive und heilsame Veränderungen eröffnet.
Aramaic, Hebrew, and Greek
Author: Anthony Meyer
This study brings together all ancient evidence to tell the story of the divine name, YHWH, as it travels in Aramaic, Hebrew, and Greek through the Second Temple period, the most formative era of Judaism.
During the Second Temple period (516 BCE–70 CE), Jews became reticent to speak and write the divine name, YHWH, also known by its four letters in Greek as the tetragrammaton. Priestly, pious, and scribal circles limitted the use of God’s name, and then it disappeared. The variables are poorly understood and the evidence is scattered. This study brings together all ancient Jewish literary and epigraphic evidence in Aramaic, Hebrew, and Greek to describe how, when, and in what sources Jews either used or avoided the divine name. Instead of a diachronic contrast from use to avoidance, as is often the scholarly assumption, the evidence suggests diverse and overlapping naming practices that draw specific meaning from linguistic, geographic, and social contexts.
Religionspädagogische Reflexionen, interdisziplinäre Impulse und praktische Perspektiven
Religionsunterricht ist politisch und sollte politisch sein. Er ist in politische Herrschaftsverhältnisse verstrickt und bewirkt auch ungewollt politische Konsequenzen. Wird dies bewusst reflektiert, kann Religionsunterricht so gestaltet werden, dass er zu demokratischer Bildung beiträgt. Dies gelingt besonders dann, wenn er religiöse Bildung fördert und religionsbezogene Positionierungen eröffnet. Diese Grundthesen werden in der Auseinandersetzung mit der religionspädagogischen Fachgeschichte und anderen Wissenschaftsdisziplinen wie der Politikdidaktik entfaltet und diskutiert. Ihre Zielperspektive ist die konkrete Unterrichtspraxis: Wie können religiöse Themen politisch reflektiert behandelt werden? Wie sollte im Unterricht auf populistische Kommentare reagiert werden? Und welche Rolle spielen soziale Bewegungen, Projekte und Aktionen in einem Religionsunterricht, dessen politische Dimension bewusst reflektiert und gestaltet wird?
Author: Gustav Bachmann
Volume Editor: Klaus Franken
Gustav Bachmann war ein Zeitzeuge der Entwicklung der Kaiserlichen Marine von 1876 bis 1918 und 1915 als Chef des Admiralstabes eine wichtige Person bei den Diskussionen um den uneingeschränkten U-Bootkrieg.
Die für die Familie ab den 1920er Jahren geschriebenen und bisher nicht zugänglichen Lebenserinnerungen sind ein faszinierendes Zeugnis nicht nur über die Entwicklung der Kaiserlichen Marine ab 1876, ihre Organisation, Einsätze im Ausland und den Kolonien, die Ausbildung der Offiziere, einzelne Offiziere und den Einfluss Alfred v. Tirpitz’ als Staatssekretär des Reichsmarineamtes. Auch die Zeit des 1. Weltkriegs, als Bachmann Chef der Marinestation der Ostsee und für einige Monate Chef des Admiralstabes war, sowie das Ende der Marine im Oktober/November 1918 werden von Bachmann als Zeitzeuge geschildert. Das Tagebuch 1915 beschreibt im Detail die heftigen Auseinandersetzungen zwischen den führenden Marineoffizieren und Reichskanzler Theobald v. Bethmann-Hollweg sowie Kaiser Wilhelm II.
Dokumente aus russischen Archiven
Die Edition präsentiert erstmals wesentliche Dokumente zur sowjetischen Politik vor dem Zweiten Weltkrieg in deutscher Übersetzung.
Hitler wollte den Krieg. Die anderen Mächte in Europa – Großbritannien, Frankreich und die UdSSR – versuchten sich an verschiedenen Strategien, um einen deutschen Angriff auf das eigene Land und andere zu verhindern oder zumindest zu verzögern. Eine entsprechende Zusammenarbeit zwischen Paris, London und Moskau erwies sich als äußerst schwierig. Die Rolle der sowjetischen Politik, aber auch die der anderen beteiligten Staaten in diesen Konstellationen ist umstritten. Erstmals werden hier zentrale Dokumente zur sowjetischen Politik in dem entscheidenden Zeitraum vom „Anschluss“ Österreichs im März 1938 bis zum Hitler-Stalin-Pakt im August 1939 in deutscher Übersetzung veröffentlicht.
Barnaul und die Region Altai 1953–1964
Author: Oleg Garms
Stalins Tod 1953 und der 20. Parteitag der KPdSU 1956 markierten eine Wende in der Geschichte der Sowjetunion. Chruščevs Jahrzehnt von 1953 bis 1964 war ein Phänomen der Entstalinisierung, eine Zeit der Neubewertung Stalins und seiner Politik.
Das Buch betrachtet die sowjetische Provinz in der Region Altai während dieser Ära des Wandels. Oleg Garms gelingt es, ein facettenreiches Bild der Epoche zu zeichnen, das sowohl die großen historischen Prozesse und regionalen Besonderheiten als auch die kleinen Akteure, ihre Lebensweisen und Alltagspraktiken berücksichtigt.
Die Studie zeigt die Entstalinisierung nicht nur als Demontage der repressiven Staatspolitik und Ende des Terrors, sondern auch als eine umfassende Reform des sowjetischen Alltags, die vielfältige Bereiche des Lebens in Staat und Öffentlichkeit umfasste.
Die Generalstäbe der europäischen Mächte im Vorfeld der Weltkriege
Volume Editor: Lukas Grawe
Welchen Anteil besaßen die Generalstäbe der europäischen Mächte am Ausbruch der beiden Weltkriege? Übernahmen sie wirklich die Gehirn- und Schaltfunktionen der Armeen? Oder sind Generalstäbe und ihre Arbeitsweise durch Memoiren, Propaganda und apologetische Literatur lediglich verklärt und mystifiziert worden? Diesen Fragen gehen die Beiträge des Sammelbands nach. Sie beleuchten dabei nicht nur bekannte Institutionen wie den preußisch-deutschen, den britischen oder den französischen Generalstab, sondern nehmen auch die unbekannteren Stäbe der ost- und südosteuropäischen Staaten in den Blick. Neben dem klassischen Bereich der Kriegsplanung sollen dabei auch bislang vernachlässigte Aspekte der Generalstabstätigkeit analysiert werden, beispielsweise ihr Einfluss auf die Militärdoktrin oder die militärische Geheimdienstarbeit. Auf ihre Stichhaltigkeit überprüft wird zudem die von bisherigen Forschungen vorgebrachte These eines besonders elitären Charakters der Generalstabsoffizierkorps.
Ambiguities of Self-Annotation in Pope and Byron
Author: Miriam Lahrsow
What literary and social functions do self-annotations (i.e. footnotes and endnotes that authors appended to their own works) serve?
Focussing on Alexander Pope's “Dunciad”s and a wide selection of Lord Byron’s poems, Lahrsow shows that literary self-annotations rarely just explain a text. Rather, they multiply meanings and pit different voices against each other. Self-annotations serve to ambiguate the author’s self-presentation as well as the genre, tone, and overall interpretation of a text.
The study also examines how notes were employed for ‘social networking’ and how authors used self-annotations to address, and differentiate between, various groups of readerships.
Additionally, the volume sheds light on the wider literary and cultural context of self-annotations: How common were they during the long eighteenth century? What conventions governed them? And were they even read? The study hence combines literary analysis with insights into book history and the history of reading.
Open Access
Eine neue Methodologie
Das zweibändige Werk präsentiert eine grundlegend neue Methodologie zur Datierung aller 583 „Sermones ad populum“ Augustins.
Seit der Entdeckung von 26 neuen Predigten Augustins in der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek in Mainz hat sich eine vom Autor angeregte internationale Diskussion um die augustinische Chronologie entwickelt, die viele bislang unbezweifelte Überzeugungen in Frage stellt. Die vorliegende Studie diskutiert erstmals kritisch alle jemals gemachten Datierungsvorschläge und legt eine umfassende neue Chronologie vor. Da die Predigten Augustins engstens mit seinem gesamten Leben und Wirken verbunden sind, werden die Ergebnisse dieser Studie voraussichtlich weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Augustinusforschung sowie auf die Sicht auf Person, Denken und Umwelt Augustins haben.