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Kirche in Afrika auf einen Blick: Das Werk bietet einen fachkundigen Überblick über die jüngere Geschichte und die gegenwärtigen Herausforderungen der afrikanischen Ortskirchen.
Der Schwerpunkt der Christenheit hat sich in den Süden verlagert. Im 21. Jahrhundert werden die Kirchen Afrikas eine immer wichtigere Rolle sowohl für die weltweite Kirche als auch für die Gesellschaften des afrikanischen Kontinents spielen. Das Werk bietet, nach Ländern bzw. Regionen aufgeschlüsselt, einen kompakten und aktuellen Überblick über geschichtliche Herkunft, weitere Entwicklungen und aktuelle Herausforderungen der afrikanischen Kirche aus katholischer Sicht. Dabei liegt ein Akzent auf den Beziehungen der Ortskirche zu anderen Konfessionen und Religionen. Experten aus den jeweiligen Ländern bzw. Kenner der jeweiligen Situation vor Ort ermöglichen einen raschen und gründlichen Zugang zu den Besonderheiten der Kirchen und ihrer jeweiligen Rolle in den afrikanischen Gesellschaften heute. Dabei werden die Komplexität und die Vielfalt der verschiedenen Situationen innerhalb Afrikas deutlich.
Diese Monographie umfasst eine neue interdisziplinäre Untersuchung bezüglich des Verhältnisses zwischen den johanneischen Schriften (ausgenommen die Apokalypse) und Paulus. Die Studie vergleicht Paulus und Johannes vor dem Hintergrund der kulturellen Diskurse über die religiöse und philosophische Bekehrung in der Zeit des Neuen Testaments. Sie stellt die Behauptung Michel Foucaults in Frage, dass die hellenistisch-philosophische Bekehrung radikal unterschieden von der christlichen Bekehrung ist. Die vorliegende Studie berücksichtigt ebenso die östlichen und westlichen frühkirchlichen Exegeten sowie die aktuelle interdisziplinäre Bekehrungsforschung. Es lässt sich zeigen, dass Paulus und Johannes unabhängig voneinander über die Anfänge des christlichen Lebens reflektieren und Elemente aus verschiedenen Traditionen in ihren Werken fortschreiben, die eine religiös-philosophische Überlappung aufweisen.
Die Grundvollzüge des christlichen Gottesdienstes für unsere Zeit erklärt
Endlich äußert sich wieder einmal ein Systematischer Theologe grundlegend zum Gottesdienst. Henning Theißen legt eine im besten Sinne des Wortes provokative Wahrnehmung des Gottesdienstes vor: Er ruft aus vermeintlichen Selbstverständlichkeiten heraus und macht Seite für Seite deutlich, was es heißt, wenn es im Gottesdienst um Gott geht und darum, wie wir ihn, uns und die Welt wahrnehmen.

Alexander Deeg, Dr. theol., Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig und Vorsitzender des Liturgischen Ausschusses der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands

Henning Theißen legt eine theologische Reflexion des Gottesdienstes vor und enthüllt damit dessen Sinn und Zweck, nämlich: Gott in seiner unverfügbar wirklichen Gegenwart zu feiern. Theißens frischer Zugang ist mit Gewinn und Vergnügen zu lesen und empfiehlt ich auch den Gebildeten unter den gottesdienstlich Ungeübten.

Martin Heimbucher, Dr. theol., Kirchenpräsident der Evangelisch-reformierten Kirche mit Sitz in Leer

Gottesdienst als Ort der Wahrnehmung Gottes: Henning Theißen bietet diese Sichtweise auf die gottesdienstlichen Vollzüge als neuen Ansatz für die Ökumene an. Er verbindet dabei Praxis und Theorie, Glauben und Theologie, Gottesdienst und Dogmatik in einer im deutschsprachigen Raum bisher nicht bekannten Weise. Leser und Leserinnen dieses Buches erhalten unschätzbare Anstöße nicht nur für das Verständnis, sondern auch für die Gestaltung von Gottesdienst und Gebet.

Dagmar Heller, Dr. theol., Referat für Orthodoxie und Leitung des Konfessionskundlichen Instituts Bensheim
Taufen muslimischer Flüchtlinge als Herausforderung für Kirchen und Gesellschaft
Volume Editors: Henning Theißen and Knud Henrik Boysen
Dieser Band enthält die Dokumentation der ersten wissenschaftlichen Fachtagung zum Thema Flüchtlingskonversionen. Die internationalen Beitragenden beleuchten das Phänomen aus sozial- und religionswissenschaftlicher, philoso-phischer und theologischer, juristischer, politikwissenschaftlicher Perspektive. Seit 2015 nimmt die Zahl geflohener Menschen aus mehrheitlich muslimischen Ländern, die sich im Lauf ihrer Migrationsgeschichte dem Christentum zuwenden, stark zu. Die Situation christlicher Kirchen und Gruppierungen in den Herkunftsländern befindet sich im Umbruch, und die europäischen Kirchen treffen auf neuartige Glaubensbiographien und Konversionsnarrative. Die aufnehmenden Zivilgesellschaften stehen vor einer großen Integrationsaufgabe, und die bleiberechtlichen Konsequenzen von Flüchtlingskonversionen stellen den Staat vor Herausforderungen. Die wissenschaftliche Befassung mit den vielschichtigen Aspekten des Themas ist eine dringende Aufgabe, die die Autorinnen und Autoren dieses Bandes interdisziplinär in Angriff nehmen.
Bezugsfelder, Potentiale, Perspektiven
Author: Jasmine Suhner
Menschenrechte – Bildung – Religion. Die vorliegende Arbeit bezieht diese drei in der gegenwärtigen Gesellschaft hochrelevanten Felder systematisch aufeinan - der und fragt von hier aus nach den spezifischen Potentialen und Herausforde - rungen öffentlicher religiöser Bildung für Menschenrechtsbildung. Die Pluralität der Weltanschauungen und Werte stellt die Gesellschaft, die (Bil - dungs-)Politik sowie die religiösen und weltanschaulichen Gemeinschaften vor bildungs- und schulpolitische, pädagogische und theologische Herausforde - rungen. Diese Publikation diskutiert anhand der Menschenrechtsbildung die Grundsatzfrage, wie sich öffentliche religiöse Bildung denken und gestalten lässt, sodass sie für eine religiös und weltanschaulich plurale Gesellschaft nicht nur vertretbar, sondern dieser Gesellschaft auch in Bezug auf Zukunfts- und Friedensfähigkeit förderlich ist.
Editorial Board / Council Member: Juha Pakkala, Bernd Schipper, and David Álvarez Cineira
Die Biblische Zeitschrift, eine der führenden internationalen Zeitschriften für biblische Studien, lädt Forscher dazu ein, herausragende Monographien und Tagungsbände in deutscher, englischer und französischer Sprache für ihre neu gegründete Reihe „Biblische Zeitschrift Supplements“ (BZ Sup) einzureichen. Diese dem Peer-Review-Verfahren unterliegende Buchreihe beabsichtigt, das Verständnis der biblischen Texte des alten und Neuen Testamentes zu vertiefen. Auch Manuskripte zu philologischen oder textkritischen Fragestellungen und zu Fragen der historischen und kulturellen Kontextualisierung einschließlich der Analyse der zwischentestamentlichen und deuterokanonischen Literatur sowie zu literarischen, hermeneutischen und theologischen Fragestelllungen sind ebenso willkommen wie Untersuchungen zur Wirkungsgeschichte biblischer Texte. BZ Sup steht den Beiträgen etablierter Forscher ebenso wie innovativen Arbeiten jüngerer Forscher im spannenden und sich dauerhaft fortentwickelnden Feld der biblischen Studien offen.

Biblische Zeitschrift, one of the leading international journals in Biblical Studies, calls researchers to submit excellent monographs and conference volumes in German, English and French for its newly founded series "Biblische Zeitschrift Supplements" (BZ Sup). This new peer-reviewed series aims to further the understanding of the Biblical texts of the Old and the New Testament. Subjects may include philological or text-critical issues, questions of historical and cultural contextualization including the analysis of intertestamental and deutero-canonical literature, or develop literary, hermeneutical or theological issues. Studies in the history of reception of Bible texts are also welcome. BZ Sup is open both to contributions from established researchers and to innovative hiqh-quality work of younger colleagues in the exciting, ever-developing field of Biblical Studies.
Die beiden ältesten erhaltenen literarischen Werke und theologischen Entwürfe des Urchristentums im Vergleich
In welcher Beziehung stehen das früheste Evangelium, das des Markus, und die ersten Gemeindebriefe des Apostels Paulus zueinander?
Heidrun E. Mader gibt einen umfassenden Überblick über die Beziehung zwischen den Paulusbriefen und dem Markusevangelium. Sie integriert mehrere Themen, die Paulus und Markus in ähnlicher Weise behandeln, zu einem konsistenten Gesamtbild. Dabei kommen zur Sprache: der universalistische Begriff Evangelium; die Integration paganer Christusgläubiger; die Stellung der Tora im frühchristlichen Gemeinschaftsleben; die zentrale Rolle des Kreuzes. Mader zeigt, dass es spezifische und exklusive Übereinstimmungen zwischen Paulus und Markus gibt, die über Gemeinsamkeiten mit anderen antiken Schriften hinausgehen.
Die Ergebnisse lassen jedoch nicht zwingend auf eine direkte literarische Abhängigkeit schließen. Die paulinische Theologie könnte auch mündlich übermittelt worden sein, insbesondere wenn die Hypothese zutrifft, dass Markus in Rom lebte, so dass er Anfang der 60er Jahre Paulus selbst in Rom hören konnte.

Neue Studien zur Geschichte Polens und Osteuropas
Die Reihe präsentiert wissenschaftliche Monographien und herausragende Sammelbände mit neuesten Forschungen zur Geschichte Polens und Osteuropas. Die Publikationen verbinden Perspektiven der verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen bei der Betrachtung der Vergangenheit der Region. Obwohl der thematische Schwerpunkt der Reihe auf Polen und Osteuropa liegt, haben die Herausgeber das Ziel, diesen Teil Europas in einen breiteren Forschungskontexte zu stellen und dadurch auch anregend auf die Forschung zu ähnlichen Themen in Bezug auf andere Regionen des Kontinents zu wirken. In der Reihe FOKUS werden zudem exzellente Dissertationen vorgelegt, die im angesehenen Wettbewerb um den Wissenschaftlichen Förderpreis des Botschafters der Republik Polen in Deutschland ausgezeichnet wurden. Publikationssprachen der Reihe sind Deutsch und Englisch.
Emotions- und Alltagsgeschichte polnischer 'Zivilarbeiter' in Berlin 1939-1945
Series:  FOKUS, Volume: 2
Das Buch bietet eine Analyse der Lebenswelten polnischer Zwangsarbeiter in Berlin aus einer individuellen Perspektive. Ausschließlich anhand zeitgenössischer Ego-Dokumente beschreibt die Autorin weniger die Erlebnisse der Betroffenen, sondern vielmehr die Deutung und emotionale Wahrnehmung des Zwangsarbeiteralltags, der mindestens genauso heterogen war, wie ihre »Zwangswelten«.
Die Studie schreibt sich damit in die aktuellen europäischen Diskurse zum Zweiten Weltkrieg ein und mit ihrer Perspektive »von unten« trägt sie zum Forschungsstand mit neuen Impulsen bei. In Zeiten, in denen es immer weniger Zeitzeugen gibt, können ihre zeitgenössischen Ego-Dokumente helfen, die historischen Vorgänge zu verstehen. In diesem Sinne bietet das vorliegende Buch eine intensive Annäherung an die Lebenswelten der Zwangsarbeiter. Denn die Heranziehung von justiziellen Personalakten aus der NS-Zeit sowie der Briefe und Tagebücher der Betroffenen ermöglichte es, die Gefühle und Handlungen aus ihrer Perspektive zu schildern.

Mit einem Vorwort von Heinrich Bedford-Strohm
Blick ins Buch

Welche und wie viele Flüchtlinge sollen wir aufnehmen? Über diese Frage wird eine überhitzte öffentliche Debatte geführt. Im Kern geht es um Interessenkonflikte zwischen Schutzsuchenden und Bevölkerungsgruppen in den Aufnahmeländern. In diesem Buch werden die konkurrierenden Ansprüche auf ihre moralische Stichhaltigkeit hin geprüft – und Lösungen vorgeschlagen.
Diskutiert wird die Frage, ob und wie wir Fluchtmöglichkeiten begrenzen dürfen – und ob es wirksame und moralisch akzeptable Alternativen zur Flüchtlingsaufnahme gibt. Schutzsuchende, deren Menschenrechte gefährdet sind, müssen wir aufnehmen. Jedenfalls solange dadurch unsere Fähigkeit nicht gefährdet wird, auch zukünftig wirksam für den Schutz der Menschenrechte einzutreten. Moralisch unabdingbar ist die Öffnung legaler und sicherer Zugangswege nach Europa und Nordamerika, damit Schutzsuchende ihre Rechte überhaupt geltend machen können. 1989 ist der Eiserne Vorhang zwischen Ost- und Westeuropa gefallen – gegen alle Erwartungen. Könnte das auch für die europäischen und nordamerikanischen Außengrenzen ein attraktives und erreichbares Ziel sein: Abrüstung und Durchlässigkeit statt Militarisierung und Abschottung?