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Konfession und Arbeitsmigration in Sachsen 1871–1914
Author: Benjamin Gallin
Die Arbeitsmigration brachte im späten 19. Jahrhundert Bewegung in die konfessionelle Landkarte Mitteldeutschlands: Als „boomende“ Industrieregion zog das Königreich Sachsen nach 1871 massenhaft katholische Arbeiter aus dem Habsburgerreich und den preußischen Ostprovinzen an. Die Migranten kamen in ein Land mit einem ausgeprägten protestantischen Bewusstsein und zugleich in eine Hochburg der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung. Im Mittelpunkt der Studie stehen die Vorstellungen religiöser und gesellschaftlicher Zugehörigkeit, die sich in dieser Situation herausbildeten. Methodisch innovativ und sprachlich gewandt gelingt es dem Autor, die Integrationsprozesse einer sozialen und religiösen Minderheit historisch verstehbar zu machen.
Philosophische und theologische Perspektiven
Der Streit um ein angemessenes Verständnis von Freiheit ist heute aktueller denn je. Der Band führt prominente Ansätze aus Philosophie und Theologie zusammen und leistet einen innovativen Beitrag zur interdisziplinären Klärung eines drängenden Problems. »Freiheit« ist ein Schlüsselbegriff für Philosophie und Theologie. Gleichwohl stehen die fachspezifischen Debatten häufig nahezu berührungslos nebeneinander. Das Buch will diese Sprachlosigkeit überbrücken und bündelt die Ergebnisse zweier Fachtagungen zu Kernproblemen des Freiheitsbegriffs. Internationale Expert*innen stellen ihre Zugänge vor und ermöglichen so eine Diskursanreicherung. Aufgrund der vielfältigen repräsentierten Positionen erhält der Sammelband zu gleich den Charakter eines Handbuches, das einen Überblick über Themen und Herausforderungen gegenwärtigen Freiheitsdenkens gibt.
Das neue, deutschsprachige Referenzwerk
– print und online
– vier Bände mit über 2,600 Lemmata bzw. Stichworten
– zentrale Fachbegriffe in interreligiöser und ökumenischer Perspektive
– hochwertige Ausstattung mit Leineneinband mit Goldprägung

Zuverlässige und prägnante Informationen zu den grundlegenden Fragen des internen Rechts von Kirchen und Religionsgemeinschaften und des Religionsrechts.

Aufgrund der kirchlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten Jahren stehen das Kirchen- und das Religionsrecht vor großen Herausforderungen und Modifikationen.

Die Herausgeber haben daher ein neues Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht erarbeitet, dessen Ziel es ist, den Nutzern fundierte Orientierung und Informationen auf dem neuesten Stand der Forschung zum geschichtlich gewachsenen, geltenden eigenen Recht der Kirchen und Religionsgemeinschaften und zu deren rechtlichen Verhältnissen zum Staat zu liefern.

Das Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht (LKRR) erscheint in vier Bänden, print und online in deutscher Sprache, und bietet in über 2,600 Lemmata bzw. Stichworten zuverlässige und prägnante Informationen zu den grundlegenden Fragen des internen Rechts von Kirchen und Religionsgemeinschaften und des Religionsrechts.

Ausrichtung und Ziel
Neben Fragen des staatlichen Rechts und des Kirchenrechts der katholischen und der evangelischen Kirche werden auch zentrale Inhalte des Kirchenrechts der orthodoxen Kirchen sowie des Rechts des Judentums und des Islams behandelt. Das Lexikon ist einer interreligiösen und ökumenischen Perspektive verpflichtet und eröffnet dem Anwender die Möglichkeit, die verschiedenen Rechtsbereiche zu vergleichen.

Die Mitarbeit von namhaften Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des staatlichen Rechts, des Religionsrechts sowie des katholischen, evangelischen, orthodoxen, jüdischen und islamischen Rechts garantiert fundierte und kompetente Informationen.

Das Lexikon ist sowohl für Theologen als auch für Juristen im Studium, in der Wissenschaft, in der staatlichen und kirchlichen Verwaltung sowie in der Seelsorge und beruflichen Praxis eine verlässliche und unerlässliche Informationsquelle.
- schnelle und einfache Recherche durch digitale Verfügbarkeit ohne DRM
- zentrale Fachbegriffe in interreligiöser und ökumenischer Perspektive
- mit über 2,600 Lemmata bzw. Stichworten eine der umfassendsten Darstellungen des Fachbereichs

Dieses Referenzwerk ist auch erhältlich als Online Publikation.


The new German reference work
– print and online
– four volumes with more than 2,600 lemmas or keywords
– central terms in interreligious and ecumenical perspective
– high-quality equipment with linen binding with gold embossing

Reliable and concise information on the fundamental questions of the internal law of churches and religious communities and of religious law.

Due to the ecclesiastical and social changes in recent years, church and religious law faces major challenges and modifications. That is why the editors have developed a new encyclopedia for church and religious law. It provides users with a well-rounded orientation and information on the latest state of research regarding the history and current state of laws of the churches and religious communities and their legal relations to the state.

The Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht (LKRR) is published in four volumes, print and online, in German, and offers reliable and concise information in over 2,600 lemmas or keywords on the fundamental questions of the internal law of churches and religious communities and of religious law.

This new extensive reference work for church and religious law covers the state law and the ecclesiastic law of the Catholic and Protestant churches. Beyond that it also includes canon law of the Orthodox churches as well as Islamic and Jewish law.

For theologians and lawyers in academia, state and church administration as well as in pastoral care and professional practice, this lexicon, developed by renowned specialists, offers reliable and up-to-date information.
–fast and easy research because of digital availability without DRM
–central terms in interreligious and ecumenical perspective
–with over 2,600 lemmas or keywords one of the most extensive representations of the faculty

This reference work is also available as an online publication.
Aufgrund der kirchlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten Jahren stehen das Kirchen- und das Religionsrecht vor großen Herausforderungen und Modifikationen. Die Herausgeber haben daher ein neues Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht erarbeitet, dessen Ziel es ist, den Nutzern fundierte Orientierung und Informationen auf dem neuesten Stand der Forschung zum geschichtlich gewachsenen, geltenden eigenen Recht der Kirchen und Religionsgemeinschaften und zu deren rechtlichen Verhältnissen zum Staat zu liefern. Das Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht (LKRR) erscheint in vier Bänden, print und online in deutscher Sprache, und bietet in über 2,600 Lemmata bzw. Stichworten zuverlässige und prägnante Informationen zu den grundlegenden Fragen des internen Rechts von Kirchen und Religionsgemeinschaften und des Religionsrechts. Neben Fragen des staatlichen Rechts und des Kirchenrechts der katholischen und der evangelischen Kirche werden auch zentrale Inhalte des Kirchenrechts der orthodoxen Kirchen sowie des Rechts des Judentums und des Islams behandelt. Das Lexikon ist einer interreligiösen und ökumenischen Perspektive verpflichtet und eröffnet dem Anwender die Möglichkeit, die verschiedenen Rechtsbereiche zu vergleichen. Die Mitarbeit von namhaften Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des staatlichen Rechts, des Religionsrechts sowie des katholischen, evangelischen, orthodoxen, jüdischen und islamischen Rechts garantiert fundierte und kompetente Informationen. Das Lexikon ist sowohl für Theologen als auch für Juristen im Studium, in der Wissenschaft, in der staatlichen und kirchlichen Verwaltung sowie in der Seelsorge und beruflichen Praxis eine verlässliche und unerlässliche Informationsquelle.
With a tradition of almost five hundred years the Jesuit order has repeatedly produced original thinkers from various fields, thus enriching Western culture.

This book introduces eight Jesuit thinkers: Francisco Suárez, Baltasar Gracián, Teilhard de Chardin, Henri de Lubac, Bernard Lonergan, Karl Rahner, Oswald von Nell-Breuning und Michel de Certeau. They succeeded in their own time by absorbing the discoveries and developments of modern philosophy and science in order to reconcile them with the Christian tradition. In this way, they have made Christianity understandable and attractive to modern man.
Their contributions in the humanities, natural sciences and social sciences are also important for questions and problems of the present and remain a source of inspiration.
Hundert Bücher
Author: Bernhard Lang
Vom Gilgamesch-Epos bis zu Milan Kunderas Unerträglicher Leichtigkeit des Seins – Bernhard Lang untersucht religiöse Motive wie Weisheit, Religionskritik, Biographie oder Heilsgeschichte in 100 Werken der Weltliteratur. Damit entsteht sowohl eine theologische Literaturgeschichte wie auch eine Geschichte des religiösen Denkens und Empfindens.

Hesses Siddhartha wird ebenso untersucht wie Brochs Schlafwandler, die Kairo-Trilogie von Machfus, Platons Apologie des Sokrates, die Göttliche Komödie oder eine heilige Schrift wie das Buch der Psalmen oder das Daodejing. Jedes der Werke wird durch Inhaltsangabe, Interpretation und Beurteilung durch Leser und Kritiker vorgestellt und erschlossen. Schriften, die als religionsfeindlich gelten, wie Nietzsches Zarathustra, fehlen ebenso wenig wie prominente theologische und religionsphilosophische Essays. So entsteht ein gewaltiges Panorama der Religions- und Literaturgeschichte für jeden, der sich mit Weltliteratur und Weltreligionen beschäftigt.
Author: Johan Bouman
Editor: Sven Grosse
Die ,Bekenntnisse‘ sind wohl Augustins am häufigsten gelesenes Buch. Sein umfangreichstes Werk ist aber seine Auslegung der Psalmen, die ,Enarrationes in psalmos‘. Er entfaltet darin die Summe seiner Theologie.
Johan Bouman, Islamwissenschaftler und Theologe, stellt hier den Prediger Augustinus vor und geht in thematischen Längsschnitten das Werk durch: der dreieinige Gott, Gott und Mensch, die Erlösung in Christus, der Christ und die Kirche in der Welt, die Endzeit. Er schließt ab mit dem Fazit: Laudate Dominum, d. h. Lobt den Herrn!
Es ist die letzte Veröffentlichung Johan Boumans und erscheint hier erstmals posthum nach seinem Tod 1998. In ,Glaubenskrise und Glaubensgewißheit im Christentum und im Islam‘ behandelt Bouman im letzten Band die Theologie Augustins anhand seiner Predigten über die Psalmen. Er verfügte über die herausragende Gabe, sowohl wissenschaftlich fundiert wie auch spirituell anregend zu schreiben.
Das Buch richtet sich an Leser, die sich für Augustinus, seine Welt und seine Theologie interessieren.
Renewing the Church in the Second Vatican Council
Just about fifty years ago, in its declaration on religious freedom at the Second Vatican Council, the Catholic Church programmatically dispensed with political coercion as a means of enforcing its claim to truth. This act of self-imposed restriction with regard to religious claims to truth is exceptional in the history of religions. It is still extremely difficult to explain even today how such a traditional institution as the Catholic Church could have altered its position so fundamentally. In this volume the authors dispute how the Church came to its position, what the reasons and motives were for its repositioning, what shape this process of change took, and the steps involved in the change: What were the characteristics, circumstances and dynamics of the path of Catholicism to recognizing religious freedom?
Author: Adam Trettel
For Augustine, the pre-Fall Paradise was a life of tranquil love and joy. The post-Fall world is marked by loss of control over our bodies and emotions. But what exactly happened in the Fall, and why? How does desire relate to man’s disobedience, and is there any sense in which we can recover what Adam and Eve have lost? In treating City 14 as an integral whole, this study explores Augustine’s critiques of the Manichean and Platonist positions that the body is bad or evil, and dis-cusses his biblical doctrine of emotions in light of the two-cities theme. The entire study concerns topics germane to the paradisal situation: the theme of the Primal Fall and the will being ‘spontaneous’, the exploration of the disobedience of the genitals in all forms of sex, including married life, and the workings of Adam and Eve’s hypothetical sexual experience in the pre-Fall world.
Zwischen Rhetorik und Verwirklichung
Author: Konrad Hilpert
Menschenrechte – auf diesen Begriff stößt man überall, in den Reden von Politikern ebenso wie in den Kommentaren der Journalisten und in den Forderungen prominenter Kirchenvertreter. Auf sie beruft man sich, wenn es darum geht, Zustände und Vorgänge in anderen Ländern zu kritisieren, aber auch, um Vorschlägen für die Gesetzgebung im eigenen Land mehr Nachdruck zu verleihen. Die politischen Diskussionen über die Kriege der jüngeren Zeit zeigen, dass die Berufung auf sie auch ins Spiel kommt, wenn um die Berechtigung einer Intervention in einem anderen Staat gerungen wird.
Die häufige Bezugnahme in der politischen Rhetorik hat unverkennbare Vorteile. Einer besteht darin, dass »Menschenrechte« so gut wie auf der ganzen Welt verstanden werden. Sie scheinen zu dem zu gehören, worin weltweit eine gewisse Gemeinsamkeit besteht, auch wenn häufig offen bleibt, ob es sich um eine von der Art handelt, in der tatsächlich die meisten in den Inhalten übereinstimmen und deren Verbindlichkeit anerkennen, oder ob sie schlicht einen Vorgriff auf einen künftigen Konsens darstellt, den man herbeisehnt und auf den man sich verpflichtet fühlt.
Aber auch die Nachteile müssen gesehen werden. Auffällig ist, dass sich die Berufung abnutzt, wenn sie für jede Kleinigkeit ins Spiel gebracht wird. Sie bleibt nur dann gehaltvoll, wenn sie sparsam verwendet wird. Insofern sie sich auf das Grundsätzliche und Wesentliche bezieht, eignet sie sich nur wenig für den politischen Alltagsstreit.
In diesem Sinn möchte der Band verstanden werden. Dreh- und Angelpunkt sind die ethischen Grundlagen, Implikationen und Konfliktpunkte des komplexen Gebildes, das man heute weltweit als Menschenrechte bezeichnet. Es geht weder um eine historische, noch um eine juristische Darlegung, sondern um eine theologisch-ethische, in der dann natürlich auch historische und juristische Aspekte berücksichtigt werden.