Erfolgreiche Tipps für Schüler und Eltern
Kommt Ihnen folgende Situation bekannt vor? Ihr Kind sitzt stundenlang an den Hausaufgaben und ist danach oft schlecht gelaunt, weil es den Eindruck hat, den Stoff nicht verstanden zu haben. Häufig liegt das nicht an dem mangelnden Engagement des Lernenden, sondern an der falschen Art zu lernen. Wie lernt man aber besser? Mit Methoden und zahlreichen Übungen bietet dieser HELP-Ratgeber konkrete Hilfestellungen. Der Band ist optimal auf Lernsituationen an weiterführenden Schulen ausgerichtet. Anhand zahlreicher Übungen zu Lesetechniken und Mind-Maps können Lernende die neuen Methoden direkt anwenden und ihre Ergebnisse im beigefügten Lösungsteil vergleichen. In einem Extra-Kapitel zeigen wir Ihnen, wie die gerade beim gemeinsamen Lernen auftretenden Konflikte durch gegenseitiges Verständnis vermieden werden können - gemeinsames Lernen zwischen Eltern und Lernendem wird so wieder möglich und effektiv.
Sokrates und die Geschichte des Lernens
AutorIn: Patrick Bühler
In Philosophie und Theologie und in jüngeren, pädagogischen Nachbardisziplinen seit mindestens hundert Jahren auf vielfältige Weise erforscht, hat Negativität in der Pädagogik selbst bislang kaum Beachtung gefunden. Die Geschichte der pädagogischen SokratesRezeption bietet eine der seltenen Gelegenheiten, den Umgang der Pädagogik mit Negativität zu studieren.
Die späte und bescheidene Karriere der Negativität in der Pädagogik wirkt um so erstaunlicher, als ihr Werdegang nicht nur in Nachbardisziplinen anders verlaufen ist, sondern als Kommunikation selbst - und damit natürlich auch Lehren und Lernen - immer Negationen einschließt. Für eine Analyse des ,negativen‘ Apriori der Pädagogik eignet sich Sokrates ganz besonders. Zum einen wird dem Philosophen seit rund 150 Jahren von Pädagogen einhellig und in Übereinstimmung mit Philologen und Philosophen attestiert, neben einer positiven auch eine negative Didaktik anzuwenden. Zum anderen ist die Geschichte der ,sokratischen Methode‘ ein äußerst aussagekräftiger ,Gradmesser‘, dient Sokrates doch der Pädagogik seit drei Jahrhunderten als Referenzgröße.
Ein pädagogisches Lesebuch von Demokrit bis Boethius
Die Antike gilt nicht nur in der Philosophie, sondern in vielen anderen Disziplinen, als Schatzgrube des Denkens. Leider ist ihre Kenntnis in der Pädagogik weitgehend verschwunden.
Das hat im Wesentlichen zwei Gründe, die miteinander verwoben sind: Zum einen sieht sich die historische Bildungsforschung generell einem abnehmenden Interesse ausgesetzt. Zum anderen dominieren den pädagogischen Diskurs derzeit empirische, häufig an Effekten in konkreten Settings orientierte Forschungen, die einer zunehmenden Enthistorisierung in der Pädagogik Nachschub verleihen.
Das vorliegende Buch greift dieses Problem auf und setzt sich das Ziel, als pädagogisches Lesebuch in die Pädagogik der Antike einzuführen. In diesem Sinn werden zwanzig Autoren aus der griechischen und römischen Epoche ausgewählt, deren zentrale Originaltexte mit pädagogischem Gehalt in deutscher Übersetzung vorgestellt und mit biobibliographischen Angaben ergänzt werden.
HerausgeberInnen: Andreas Lischewski und Oliver Bertsche
Freunde, Weggefährten und Schüler des renommierten Würzburger Pädagogen Winfried Böhm nehmen dessen 75. Geburtstag zum Anlass, eine an der menschlichen Person orientierte Pädagogik zu würdigen und ihre Tragfähigkeit anhand jener Fragestellungen zu erproben, die sich als spezifische Herausforderungen für den Menschen im Kontext der Moderne erweisen.
Der vorliegende Band will dabei nicht nur ein Profil personaler Pädagogik im Anschluss an Winfried Böhm liefern, sondern dessen Impulse differenziert und kreativ fortführen. Auf diese Weise konfrontieren die Autoren der einzelnen Beiträge auf je spezifische Weise sowohl explizit wie implizit die Herausforderungen der Moderne mit einer personalen Bildungs- und Erziehungstheorie, stets den Spuren Winfried Böhms, zugleich aber auch eigenen Pfaden folgend.
Praxis und Theorie einer elementaren Lernform
AutorIn: Malte Brinkmann
Die Übung ist eine elementare und produktive Lernform. In der Praxis des Übens fallen gewusstes Können und gekonntes Wissen zusammen. Geübt wird nur, wenn man »es« noch nicht kann, wenn man scheitert und es aufs Neue versucht. In den negativen Erfahrungen und in der verändernden Wiederholung manifestieren sich die produktiven Chancen der Übung. Was ist das Besondere und Gemeinsame sinnlich-ästhetischer, leiblich-motorischer und geistig-reflexiver Übungen? Wie lassen sich Fähigkeiten und Fertigkeiten, Haltungen und Einstellungen einüben und umüben? Welche Rolle spielen dabei leibliche, zeitliche und machtförmige Erfahrungen? Gegen die landläufige Verkürzung auf Drill, Automatisierung und Regelanwendung wird eine zeitgemäße, grundlagen- und sozialtheoretisch ausgewiesene Theorie und Didaktik der Übung vorgestellt. Aktuelle Trends der Erziehungs- und Kulturwissenschaften, Fachdidaktiken und der Lehr-Lernforschung werden aufgegriffen und Übungsformen der Antike, der frühen Neuzeit und der Reformpädagogik untersucht.
Annäherungen an eine Differenz
AutorIn: Alfred Schäfer
Angesichts einer offenen Zukunft wird das, was nachwachsenden Generationen vermittelt werden soll, zu einem pädagogischen Problem. Wenn zukünftige Positionen in der Gesellschaft nicht vorhersehbar sind und Wissen sich ständig verändert, wird die Möglichkeit richtigen Handelns problematisch. Es soll Zukunft nicht verschließen und doch Begründungen für gegenwärtige Problemstellungen finden. Dies ist zumindest die Erwartung an pädagogisches Handeln.
Drei unterschiedliche Begründungsversuche im Umgang mit diesem schwierigen Problem lassen sich unterscheiden. Man kann - erstens - die Identität oder Autonomie des Individuums in den Mittelpunkt pädagogischer Bemühungen stellen und hoffen, dass ein solches Individuum auch für eine offene Zukunft gerüstet ist. Man kann - zweitens - versuchen, die pädagogische Beziehung so zu bestimmen, dass ein nichtdeterminierender Einfluss möglich erscheint. Und man kann - drittens - auf die wissenschaftliche Geltung des vermittelten Wissens setzen. Alle drei Begründungsperspektiven auf einen Umgang mit der pädagogischen Problematik werden in der Konfrontation mit aktuellen Theorieangeboten überprüft.
Der Band wendet sich dem aktuell vernachlässigten Thema des Lehrens zu und fragt, was aus bildungs- und erziehungsphilosophischer Sicht über das Lehren und sein Verhältnis zum Lernen zu sagen ist.
In der Begeisterung für 'selbstgesteuertes‘ oder 'selbstreguliertes‘ Lernen droht das Lehren aus dem Blick zu verschwinden und damit die Einsicht, dass Lernen immer »Lernen von etwas durch jemand bestimmten« ist (Käte Meyer-Drawe). Vor diesem Hintergrund thematisieren die Beiträge das Verhältnis von Lehren und Lernen aus erziehungswissenschaftlicher Sicht. Handelt es sich um eine unauflösliche Einheit oder wäre es angemessener, Lehren und Lernen als deutlich voneinander getrennte Vorgänge zu begreifen? Und welche Bedeutung kommt dem 'etwas‘ (Lerngegenstand) und dem 'jemand‘ (Lehrer) zu, die am Lehr-Lern-Geschehen beteiligt sind? Der Band geht davon aus, dass im Blick auf diese Fragen philosophische Zugänge besonders interessant sind, da Philosophen von Augustinus bis Wittgenstein und Rancière dem Lehren und Lernen Überlegungen gewidmet haben, deren Bedeutung pädagogisch noch lange nicht ausgeschöpft ist.
Grundlagen eines reformpädagogischen Programms
AutorIn: Ralf Koerrenz
»Schule als Gegenöffentlichkeit« ist der hermeneutische Schlüssel, mit dem Ralf Koerrenz das schulpädagogische Reformmodell des Jena-Plans interpretiert. Die Chancen und Ambivalenzen des Modells werden dadurch gleichermaßen sichtbar.
Die reformpädagogische Konzeption »Jena-Plan« von Peter Petersen muss von seinen erziehungsphilosophischen Grundlagen aus verstanden werden. Von »Schule als Gegenöffentlichkeit« werden die didaktischen Handlungsebenen in der Schule (Lehren, Lernen) ebenso verständlich wie die Spiegelung der Theorie in der pädagogischen Praxis. Die Bestimmung der Konturen dieses Modells geschieht hier jenseits der historischen Debatten um die Verstrickung Petersens in den Nationalsozialismus. Gefragt wird nicht zuletzt mit Blick auf Leitbild und Praxis heutiger Jena-Plan-Schulen nach einem kontextunabhängigen Kern dessen, was eine Schule zur Jena-Plan-Schule macht. Die Chancen und Ambivalenzen des Modells werden so gleichermaßen sichtbar.
Kinder und Jugendliche stärken, fördern, motivieren
AutorIn: Petra Buchwald
In einer modernen Welt voller Anforderungen, Gefahren und Probleme müssen Kinder lernen, sich selbst zu behaupten. Das beste Rüstzeug, das wir ihnen mitgeben können, ist ein starkes Ich, ein starkes Selbstbewusstsein. Nur so werden sie Verführungen - von Alkohol über Computerspiele bis zu falschen Freundeskreisen - trotzen und ihren eigenen Weg unbeirrt gehen können. Mit Hilfe dieses Ratgebers können Eltern und Lehrer Kindern und Jugendlichen helfen, ein starkes Ich und eine positive Lebenseinstellung zu entwickeln. Anhand zahlreicher Übungen lernen Heranwachsende, richtige Entscheidungen zu treffen, sich realistische Ziele zu setzen und Probleme selbst in den Griff zu bekommen - so wird Ihr Kind Schritt für Schritt kooperativ, konfliktfähig und selbstbewusst!
Wie Sie Ihr Kind spielerisch fördern
Das Spielen von Kindern ist mehr als Zeitvertreib! Durch Spielen lernen Kinder und entdecken so sich und ihre Welt. Ergebnisse aus der Forschung belegen, dass sich frühkindliche Förderung positiv auf den Schulerfolg auswirkt.
Aber wie können Sie Ihr Kind von Anfang an in seiner Entwicklung optimal unterstützen, ohne es dabei zu überfordern? Dieser HELP-Band begleitet Sie und Ihr Kind in den ersten Lebensjahren bis zum Grundschulalter, damit eine um-fassende Förderung gelingt. Dabei steht das Spiel als wichtigste Beschäftigung im Mittelpunkt.
Mit einfachen Spielen sollen Kinder ihrem Alter entsprechend gefördert werden. Nach Altersstufen gegliederte Kapitel führen zunächst in die kindliche Entwicklung ein und präsentieren konkrete Spielanleitungen zur Förderung von Motorik, Sprache, Sozialverhalten, Kreativität und Wahrnehmungsfähigkeit. Viele nützliche Tipps für den Alltag und ein lockeres, farbiges Layout runden den Band ab.