Herausforderungen im Nahen und Mittleren Osten
AutorIn: Lars Berger
Der Konflikt zweier Welten: Der islamistische Terrorismus und der Anti-Terrorkrieg der USA stehen seit dem Attentat vom 11. September 2001 weltweit im Mittelpunkt öffentlichen Interesses. Lars Berger, Amerika-Experte und Islamwissenschaftler, legt, gestützt auf einen reichen Fundus amerikanischer und arabischer Quellen, die erste umfassende Darstellung über das Wechselspiel zwischen der Außen- und Innenpolitik der USA, der Entwicklung in Nah- und Mittelost und den Strategien des islamistischen Terrorismus vor. Ihr zeitlicher Rahmen erstreckt sich vom ersten Anschlag auf das World Trade Center 1993 über den Terrorakt vom 11. September und Afghanistan bis zum Irak-Krieg George W. Bushs und seinem offenkundigen Scheitern. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Analyse des Zusammenhangs zwischen dem strategischen Kalkül und den Aktionen der islamistischen Terroristen, den Reaktionen der Öffentlichkeiten und Regierungen in den USA und der arabischen Welt und den Gegenstrategien der Präsidenten Clinton und George W. Bush - innen-, außen- und sicherheitspolitisch. Ein Buch, dem weite Beachtung gewiss ist!
AutorIn: Josef Isensee
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
Wellen- und Teilchenphänomene im Elektronentransport durch Halbleiter-Nanostrukturen
AutorInnen: Fritz Klocke und Ulrich Kunze
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
AutorIn: Eckart Klein
Der Staat denkt nicht seinen Untergang, sondern in den Kategorien der Dauer. Er will die Gegenwart beherrschen und die Zukunft gestalten. Versuche, diese Aufgabe ohne Berücksichtigung der Vergangenheit und Tradition zu leisten, sind gescheitert. Die Gegenwart kann sich nur der Dialektik von Vergangenheit und Zukunft entfalten. Dem entspricht, dass die Vorstellung vom Brüche vermeidenden, also kontinuierlichen Dasein und Wirken des Staates eine wesentliche Basis seiner Legitimation in den Augen der Bürger ist. Doch inwieweit ist der Staat Herr über die Zeit? Hält er ihrem Ablauf und Verlauf stand, ist er gegen sie gewappnet, kann er sie sich für seine Zwecke zunutze machen? Die Studie diskutiert, wie der Staat das Ziel der Verstetigung im internationalen und nationalen Raum zu erreichen sucht. Das von ihm (mit-)gestaltete Recht erweist sich als das maßgebliche Instrument, mit dem er dem Zeitablauf rechtliche Relevanz zuweist oder versagt. Be- und Entschleunigung erweisen sich als machtpolitische Faktoren. Auch die strukturelle und institutionelle Ausformung des Staates bietet Möglichkeiten, um Kontinuität als kontrollierten Wandel zu gewährleisten.
Das Jahrbuch für Europäische Ethnologie sieht sich in der Tradition der Disziplin Volkskunde. Im Sinne einer historischen Kulturforschung werden auch Ge-genwartsfragen im Kontinuum der Geschichte diskutiert. Schwerpunkte bilden u.a. die Frömmig-keitskulturen beider Großkonfessionen in Europa, Grundsatzfragen der Sachkulturforschung, Studien zu den Theoriediskursen über Religion, Magie, Ritual, his-torische und gegenwärtige Alltagskulturen.
Herausgegeben im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes
HerausgeberInnen: Dieter H. Kollmer und Bernhard Chiari
Aus dem Inhalt: I. Historische Entwicklung • Geschichte bis zur Landung der Portugiesen im 15. Jahrhundert / Bernhard Chiari • Wirtschaftliche und geographische Erschließung der Westküste Afrikas von der Frühen Neuzeit bis zum Beginn des Kolonialismus / Martin Rink • Kongo-Freistaat und Belgisch-Kongo 1908-1960 / Dieter H. Kollmer • Deutscher Einfluss / Wolfgang Petter • Das autoritäre Regime General Mobutus / Helmut Strizek • Der Ruanda-Genozid von 1994 / Peter Hazdra • Der Kongo seit 1994 / Denis Tull • Europäische Sicherheitsinteressen / Sven Grimm • Afrikanische Sicherheitsinteressen / Wolf Kinzel • Internationales Umfeld und UN-Einsatz / Thomas Breitwieser • Aktuelle Sicherheitslage / Volker Ressler II. Strukturen und Lebenswelt • Regionale Anarchie als globale Problematik / Volker Matthies • Umgang mit Krieg und Gewalt im Kongo/ Denis Tull • Stammesstrukturen und Ethnizität / Eric Muller • HIV-Aids als Sicherheitsproblem / Sarah Tietze • Lokale Initiativen, zivilgesellschaftliche Gruppen / Christiane Kayser • Die Rolle der katholischen Kirche / Marco Moerschbacher • Literatur, Kunst und Musik / Bernhard Chiari • Wirtschaft und Bodenschätze / Rainer Tezlaff • Kinshasa: Portrait einer Hauptstadt / Dominic Johnson Zeittafel / Erinnerungsorte / Literaturhinweise / Internettipps / Index
AutorIn: Abdelhak Zoubir
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
Das Scheitern der internationalen Krisenprävention vor Kriegsausbruch
AutorIn: Rafael Biermann
Das Kosovo rückte 1998/99 aus der Peripherie ins Zentrum der Weltpolitik, als die internationale Gemeinschaft mit hektischer Krisendiplomatie, dann mit Luftoperationen der NATO der serbisch-albanischen Gewaltspirale Einhalt gebot. Doch wie hat sich dieser Konflikt, der über ein Jahrzehnt im Schatten der Weltpolitik heranreifte, aufgebaut? Warum waren die internationalen Bemühungen um seine Eindämmung so halbherzig und so widersprüchlich? Und welche Schlußfolgerungen lassen sich aus ihrem Scheitern für künftige Kri-senprävention und -vermittlung ziehen? Rafael Biermann verbindet in seinem Buch wissenschaftliche Klarheit mit pointiertem Urteil. Und er erschließt weithin Neuland, kann er sich doch neben der Literatur auf eine Fülle von Zeitzeugengesprächen stützen, die er zwischen Bonn und Prishtina, Berlin und Washington geführt hat. Überdies hatte er vertraulichen Zugang zu einer Vielzahl von Interna der deutschen Jugoslawien-politik der 1990er Jahre.
Kein Buch hat die Rezeption des römischen Rechts in Europa so beeinflusst wie die sog. Glossa ordinaria. Als deren Autor gilt der im 13. Jh. in Bologna tätige Rechtslehrer Accursius. Dessen Leistung wird gesehen in der kompilatorischen Verarbeitung der seit dem 11. Jh. den Quellen des römischen Rechts hinzugefügten Glossen zu einer Magna Glossa. Über die Qualität der Arbeit des Accursius ein fundiertes Urteil zu fällen, ist die Absicht dieser Untersuchung. Sie betrifft mit dem Digestum vetus eines der beiden Hauptfächer der Rechtslehre des Mittelalters. Ihr Resultat ist, dass Accursius nur der Bearbeiter eines älteren, von Azo verfassten Buches ist, das unvollendet geblieben war. Durch die Ermittlung der Stufen in der Entstehung des Textes wird sichtbar, was die Arbeit des Accursius wirklich gewesen ist, wie in ihr der Kommentar sich formal verändert, von dem antiken Text abzusetzen beginnt. Die Untersuchung leistet so einen Beitrag zur Geschichte der juristischen Literatur im Mittelalter und bringt die Kenntnis der Handschriften des Digestum vetus ein Stück voran.
Die deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik in einer Welt des Wandels 1990-2000
Die Wiedervereinigung Deutschlands stellte auch die Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Bundesrepublik vor neue Aufgaben, Perspektiven und Probleme. Franz-Josef Meiers gründliche Studie analysiert das Handeln der Bundesrepublik und den Wandel ihres Rollenverständnisses in vier zentralen Problembereichen, die die deutsche Politik im euro-atlantischen Zusammenhang von 1990 bis 2000 maßgeblich bestimmt haben: die institutionelle und operative Stärkung der Gemeinsamen Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP), die NATO-Reform als Reaktion auf die neuen Anforderungen eines grundlegend gewandelten sicherheitspolitischen Umfeldes, die Auslandseinsätze der Bundeswehr außerhalb des NATO-Vertragsgebietes und die Reform der Bundeswehr. Anhand des empirischen Befunds werden überdies die Interpretationen der dominierenden Denkschulen der Internationalen Beziehungen überprüft und das Verhalten Deutschlands theoriegeleitet verortet und prognostiziert.