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For Augustine, the pre-Fall Paradise was a life of tranquil love and joy. The post-Fall world is marked by loss of control over our bodies and emotions. But what exactly happened in the Fall, and why? How does desire relate to man’s disobedience, and is there any sense in which we can recover what Adam and Eve have lost? In treating City 14 as an integral whole, this study explores Augustine’s critiques of the Manichean and Platonist positions that the body is bad or evil, and dis-cusses his biblical doctrine of emotions in light of the two-cities theme. The entire study concerns topics germane to the paradisal situation: the theme of the Primal Fall and the will being ‘spontaneous’, the exploration of the disobedience of the genitals in all forms of sex, including married life, and the workings of Adam and Eve’s hypothetical sexual experience in the pre-Fall world.
Zwischen Rhetorik und Verwirklichung
AutorIn: Konrad Hilpert
Menschenrechte – auf diesen Begriff stößt man überall, in den Reden von Politikern ebenso wie in den Kommentaren der Journalisten und in den Forderungen prominenter Kirchenvertreter. Auf sie beruft man sich, wenn es darum geht, Zustände und Vorgänge in anderen Ländern zu kritisieren, aber auch, um Vorschlägen für die Gesetzgebung im eigenen Land mehr Nachdruck zu verleihen. Die politischen Diskussionen über die Kriege der jüngeren Zeit zeigen, dass die Berufung auf sie auch ins Spiel kommt, wenn um die Berechtigung einer Intervention in einem anderen Staat gerungen wird.
Die häufige Bezugnahme in der politischen Rhetorik hat unverkennbare Vorteile. Einer besteht darin, dass »Menschenrechte« so gut wie auf der ganzen Welt verstanden werden. Sie scheinen zu dem zu gehören, worin weltweit eine gewisse Gemeinsamkeit besteht, auch wenn häufig offen bleibt, ob es sich um eine von der Art handelt, in der tatsächlich die meisten in den Inhalten übereinstimmen und deren Verbindlichkeit anerkennen, oder ob sie schlicht einen Vorgriff auf einen künftigen Konsens darstellt, den man herbeisehnt und auf den man sich verpflichtet fühlt.
Aber auch die Nachteile müssen gesehen werden. Auffällig ist, dass sich die Berufung abnutzt, wenn sie für jede Kleinigkeit ins Spiel gebracht wird. Sie bleibt nur dann gehaltvoll, wenn sie sparsam verwendet wird. Insofern sie sich auf das Grundsätzliche und Wesentliche bezieht, eignet sie sich nur wenig für den politischen Alltagsstreit.
In diesem Sinn möchte der Band verstanden werden. Dreh- und Angelpunkt sind die ethischen Grundlagen, Implikationen und Konfliktpunkte des komplexen Gebildes, das man heute weltweit als Menschenrechte bezeichnet. Es geht weder um eine historische, noch um eine juristische Darlegung, sondern um eine theologisch-ethische, in der dann natürlich auch historische und juristische Aspekte berücksichtigt werden.
Diskurse aus historischer, systematischer und praktischer Sicht
HerausgeberInnen: Jochen Sautermeister und Elisabeth Zwick
Die soziale und politische Wirkmächtigkeit und die Konflikthaftigkeit von religiösen Überzeugungen erfordern es, das Verhältnis von Religion und Bildung neu zu reflektieren.
Setzt Religion nicht gerade Bildung voraus, wenn sie sich nicht in der Spiritualisierung psychischer oder sozialer Probleme erschöpfen will? Und wenn ja, um welche Form von Bildung handelt es sich? Genügt eine sog. Allgemeinbildung für einen adäquaten Umgang mit Religion oder ist ein umfassenderer Bildungsbegriff heranzuziehen, der kognitive, ästhetische, emotionale und spirituelle Aspekte nochmals in sich zu integrieren vermag? Das Verhältnis von Bildung und Religion wird aus biblisch-theologischer, historisch-kulturwissenschaftlicher, systematischer, humanwissenschaftlicher und interreligiöser Perspektive reflektiert, um Ansätze, Begegnungs- und Konfliktfelder zu verdeutlichen.
Täglich hört man von Unternehmen, die Abgaswerte manipulieren, Firmenbilanzen fälschen oder Hühnereier mit Giftstoffen versetzen. Unternehmen scheuen sich nicht, in ihren Betriebsstätten in Indien oder Bangladesch Kinderarbeit einzusetzen oder Textilarbeiterinnen mit Hungerlöhnen abzuspeisen.

Immer lauter wird daher der Ruf nach verantwortlicher Unternehmensführung. Wo der Regelrahmen der Sozialen Marktwirtschaft nicht oder nur unzureichend greift, ist die individuelle Moralität von Managern gefragt. Was aber könnten diese konkret tun? Was hat die Christliche Sozialethik zu diesen Problemen beizutragen? Und ist letztlich nicht doch alles nicht nur ein frommer Wunsch? Sind Unternehmen, die im Konkurrenzkampf gegen profitstrebende Wettbewerber nicht untergehen wollen, nicht sogar gezwungen, alle Moral über Bord zu werfen?
HerausgeberInnen: Markus Raasch und Andreas Linsenmann
Rolle und Einfluss der Frauen im politischen Katholizismus wurden bislang wenig beleuchtet. Der Band bündelt Ansätze und lotet Perspektiven aus. Er spannt dabei einen Bogen von 1870/71 bis in die frühe Bundesrepublik. Das Thema ist von breitem Interesse für Forschungsdebatten der jüngeren Zeit, etwa zur Modernität des Kaiserreiches, den Potentialen der Weimarer Republik oder der Abkehr von der „success-story“ der Bundesrepublik Deutschland. Der Blick richtet sich auf Einflüsse von Frauen auf männliche Politiker, auf die Kämpfe von Frauen um politischen Einfluss und schließlich auf prominente Parlamentarierinnen der Zentrumspartei wie Helene Wessel, Christine Teusch oder Helene Weber.
Theologische Variationen zu bestimmten Letzten Dingen
AutorIn: Dieter Burkert
Zusammengeführt werden zwei Wirklichkeiten – die der Welt („Tod“) und die Gottes („Auferstehung“), ermöglicht durch den (erweiterten) Begriff ‚Leben‘. Da die Wirklichkeit Gottes vorauswirkt, ist bereits der „Tod“ das „Tor zum Licht“ (Franz v. Assisi). „Auferstehung“ ist zu verstehen als Wahrung der Person im Gedächtnis Gottes (Memoriatshypothese). Dadurch hebt sich nicht nur die Widersprüchlichkeit zwischen Ganztodvorstellung (auch die Seele sterbe) und „Auferstehung“ auf, sondern es ergibt sich auch Offenheit für die Souveränität Gottes i. S. d. Neugestaltung in seiner ewigen Gemeinschaft. – All dies verlangt Bemühung um Glaubensfestigkeit. Diesem Bemühen kommt der Verfasser entgegen durch immer wieder neu einsetzende Darlegungen zum Doppelthema „Tod und Auferstehung“ (Prinzip der Variation).
Biblische Vorausbilder, sakramentale Vergegenwärtigung und ekklesiologische Vorwegnahme des ‚neuen Menschen‘
Der Autor untersucht die äußerlich sehr verschiedenen Bedeutungen des Begriffes „Leib Christi“ anhand ihrer biblischen und geistesgeschichtlichen Wurzeln. Was verbindet den menschlichen, ‚historischen‘ Leib Jesu von Nazareth mit dem ‚sakramentalen Leib Christi‘ (der Eucharistie) und seinem ‚mystischen Leib‘ (der Kirche)? Biblische, rabbinische und patristische Traditionen zu Persönlichkeiten des Alten Testamentes, zu Festen und zu Bildpaaren für ‚korporative Persönlichkeiten‘ veranschaulichen die Identität der Kirche in Beziehung zur Eucharistie, zur Ehe und zum Judentum. Hier liegt der Ausgangspunkt für Antworten auf praktische Fragen der Pastoral und der Ökumene.
Konturen einer politischen Theologie der Verwundbarkeit
Auch nach Jahrhunderten der Auseinandersetzung ist das Verhältnis von Politik und Religion nicht geklärt. Die konfliktiven Begegnungen spitzen sich im Gegenteil neu zu. Wiederkehrende Muster totalitären Redens und Handelns fordern zu einer vertieften Reflexion des Ortes von Religion im Politischen.

In kritischer Auseinandersetzung mit Talal Asads Analysen zum Säkularen stellt sich die Autorin der Frage, welchen Beitrag Religionen zum Gemeinwohl in einer von Säkularität und Pluralität geprägten Zeit leisten können. Der Entwurf einer „Politischen Theologie der Verwundbarkeit“ bringt Perspektiven der Anthropologie, Sozialpsychologie und politischen Theorie ins Gespräch mit der Theologie und zeigt die Notwendigkeit einer produktiven Aufarbeitung der Fragilität menschlicher Existenz als Voraussetzung des Widerstands gegen religiöse und politische Totalitarismen.
Protagonist der böhmischen Erinnerungskultur
AutorIn: Stefan Samerski
HerausgeberIn: Stefan Samerski
Wie keine andere historische Persönlichkeit dominiert Wenzel das kulturelle Bewusstsein des aktuellen und historischen Böhmens. Wie stark sich die Erinnerung an diese Gründerfigur über die Jahrhunderte gewandelt hat, zeichnen renommierte Autoren anschaulich nach. Kaum ein Land kann auf eine ähnlich kontinuierliche Staatssymbolik zurückblicken wie Böhmen bzw. das heutige Tschechien: Der heilige Wenzel/Vaclav galt als Staatsgründer, mittelalterlicher Schlachtenhelfer, als ewiger Herrscher und unangefochtener Mittelpunkt des kulturellen Gedächtnisses. Das ist er bis heute geblieben. Der böhmische Fürst Wenzel forcierte im 10. Jahrhundert die Christianisierung sowie den kulturellen Ausbau des Landes. Mit ihm verbindet sich noch heute eine doppelte Tradition: Sowohl Slawen als auch Deutsche nahmen und nehmen ihn für ihre eigene kulturelle Identität in Anspruch. Ein internationales Expertenteam untersucht die Bedeutung der zentralen Erinnerungsfigur für die unterschiedlichen gesellschaftlichen und konfessionellen Gruppen über die Jahrhunderte hinweg.

Stefan Samerski ist Professor für Kirchengeschichte und lehrt in München und Berlin.
HerausgeberInnen: Marco Bonacker und Gunter Geiger
Nicht erst seit der Flüchtlingskrise im Herbst 2015 bewegen die Herausforderungen der Migration westliche Gesellschaften: Haben Staaten ein Recht, Menschen abzuweisen? Was bedeutet Integration und wie kann sie gelingen?
Die Autoren richten zunächst den Blick auf die Fluchtursachen. Darf dabei etwa zwischen Flüchtlingen unterschieden werden, die vor Krieg und Terror fliehen, und jenen, die aus purer wirtschaftlicher Not ihre Heimat verlassen? In einem zweiten Schritt thematisieren die Autoren die Aufnahmegesellschaften. Im Fokus stehen dabei die Fragen nach einem legitimen Eigeninteresse von Zielgesellschaften und deren Recht auf Zuwanderungsbeschränkung. Zudem kommen politische Herausforderung zur Sprache, die etwa sicherheits- und sozialpolitische Fragestellungen umfassen. Schließlich soll der Blick speziell auf die kulturelle und religiöse Sphäre der Migration gerichtet werden.