Innovative Sicherheitstechnik oder ernste Freiheitsgefahr: Die Biometrie ist ein ebenso lebendiges wie umstrittenes Forschungsfeld. Der Band erläutert an ausgewählten Beispielen Chancen und Gefahren dieser Technik, analysiert ihre philosophischen und juristischen Voraussetzungen, fragt nach historischen Hintergründen und zeigt exemplarische Anwendungsfälle. Mit Beiträgen von Stefanie Scheu, Wim Martens, Daniel Siemens, Gottfried Vosgerau, Bernd J. Hartmann und Andreas Mokros.
Interdisziplinäre Beiträge der Forschungstage 2009 und 2010 des Jungen Kollegs der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste
HerausgeberIn: Cornel Zwierlein
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
Bestandsaufnahmen zu Sozialethik und Religionssoziologie
Der vorliegende Band repräsentiert den aktuellen Dis-kussionsstand der christlichen Sozialethik auch im in-terdisziplinären Dialog mit angrenzenden Wissenschaf-ten und bietet eine umfassende Orientierung über die gegenwärtige Situation des Faches. In einer Situation zunehmender religiöser bzw. weltanschaulicher Plura-lisierung ist die Sozialethik besonders herausgefordert, ihre Anliegen und normativen Orientierungen, zu denen der Begriff der Solidarität zu allererst gehört, in verständlicher Weise in die öffentlichen, politischen und wissenschaftlichen Diskurse einzuspeisen. Dazu werden präzise historische und religionssoziolo-gische Analysen der gegenwärtigen Situation von Reli-gion, Christentum und Katholizismus vorgelegt, bisher kaum beachtete Aspekte der Solidarität in Kirche und Theologie beschrieben, der Solidaritäsbegriff systema-tisch weiterentwickelt und die großen Heraus-for-derungen, vor denen christliches Solidari-tätsdenken heute steht, diagnostiziert.
AutorIn: Thomas Hoeren
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
Herausgegeben mit Unterstützung des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, Potsdam
HerausgeberIn: Elmar Wiesendahl
Die Bundesrepublik befindet sich in einer Übergangsphase, in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Gerade wenn sich Gesellschaften grundlegend wandeln oder gar transformieren, fällt Eliten und ihrer Führungsrolle eine besondere Verantwortung zu. Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Bundeswehr gehen der Frage nach, welche Bedeutung Eliten im Transformationsprozess von Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Militär in Deutschland zukommt. Sie tun dies vor dem historischen Hintergrund der Entwicklung vom Kaiserreich bis zur Gegenwart. International vergleichend werden auch die postkommunistischen Eliten in Russland und unterschiedliche Elitenauslesemuster untersucht. Ein zentraler Fragepunkt ist überdies, ob die Funktionseliten von heute sich zu Verantwortungseliten fortentwickeln müssen.
Das Jahrbuch für Europäische Ethnologie sieht sich in der Tradition der Disziplin Volkskunde. Im Sinne einer historischen Kulturforschung werden auch Ge-genwartsfragen im Kontinuum der Geschichte diskutiert. Schwerpunkte bilden u.a. die Frömmig-keitskulturen beider Großkonfessionen in Europa, Grundsatzfragen der Sachkulturforschung, Studien zu den Theoriediskursen über Religion, Magie, Ritual, his-torische und gegenwärtige Alltagskulturen.
Das Jahrbuch für Europäische Ethnologie (vormals Jahrbuch für Volkskunde) sieht sich einer Fachidentität verpflichtet, die Volkskunde als europäische Ethnologie vornehmlich im Sinne einer historischen Kulturwissenschaft versteht und darum auch Gegenwartsfragen im Kontinuum der Geschichte diskutiert. Schwerpunkte bilden u. a. religionsethnologische und frömmigkeitsgeschichtliche Untersuchungen, Studien zur Ritual- und Brauchforschung, zur materiellen Kultur und Dinggebrauch, zur Alltagskulturforschung und den dazugehörigen Theoriediskursen.
HerausgeberIn: Wolfgang Brückner
Der Jahrgang NF. 28, 2005 enthält folgende Beiträge: Volkskundliche Rück- und Ausblicke Historische Lebenswelten Quellen zur religiösen Kultur Realienforschungen