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Umweltpolitik im Bereich von Energie, Boden und Wachstum gehört zu den Kernfragen nationaler und internationaler Politik. Wie können globale, gerechte und nachhaltige Lösungen aussehen?
In diesem Sammelband der Reihe „Sozialethik konkret“ wird die vielschichtige Problematik einer globalen und gerechten Umweltpolitik aufgegriffen und aus der Sicht unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen diskutiert. Im Diskurs der verschiedenen Wissenschaften sollen eine ausgewogene Beurteilung der Thematik erreicht, Vorschläge zur konkreten Gestaltung von Reformprozessen und konkrete Ausgestaltungen der Umweltpolitik erarbeitet und offene und weiterführende Fragestellungen identifiziert werden.
Was ist Pathognostik?
AutorIn: Heinz Rudolf
Der Verdacht auf Redundanz, in Anbetracht der zahl¬reichen vorgegebenen Paraphrasen zum Pathognostik-Begriff, der vermeintlichen Überflüssigkeit eines ganzen Buches dazu, mag sich zerstreuen angesichts des Interessenszuwachses für diese meine Psychoanalyse-Ausweitung, häufig reklamierend eine präg-nantere Bündelung der einschlägigen Prämissen. Vollends hinfällig aber wird der Redundanzsuspekt ob des obsekrativen Wesens meines Vorgehens, das quasi rituelle Wiederholungen ad infinitum, fortwährende Neuansätze im bewährten Alten, erforderlich werden läßt. Auf den Vortragstext zum Thema folgen exsolvente Großaus¬füh-rungen diesem entlang. Die betreffenden Inhalte ausmachen, inbe-grifflich, die kriteriale Objektivitätsekstatik, den Referenzvorrang von Kulturpathologie, die universelle Todestriebfundierung.
Nachklänge der Leiden einer psychoanalytischen Ausbildung
AutorIn: Rudolf Heinz
Zentrum des „Revivals 1“ bilden Auszüge aus der Leidensgeschichte meiner psychoanalytischen Ausbildung. Sie werden gerahmt – im Vorgriff – durch Gelegenheitsarbeiten, so zu Adorno, Philosophie und Psychoanalyse, psychoanalytische Geld-theorie, Wissenschaftlichkeit der Psychoanalyse, Auseinander-setzungen mit den „Europäischen Arbeiterfraktionen“ (ELC). Und folgend durch diverse Kasuistik: zu einer Einzelanalyse und zu psychotherapeutischer Studentenberatung. Abschließend diskutiert Philosophiekollege Peter Tepe meine Denkgepflogenheiten nach Maßgabe der „Kritischen Theorie“, vor der pathognostischen Wende.
AutorIn: Raimar Hartge
Man erwartet unter diesem Thema vielleicht eine Schrift des Zen-Buddhismus oder den Text eines mahnenden päpstlichen Appells an die Menschheit. – Doch weder die eine, noch die andere Annahme ist zutreffend. – Geboten wird stattdessen ein Versuch, dasjenige Friedensverständnis zu thematisie¬ren, das sämtliche sich mit dem Thema ´Frieden` befassenden Weltanschauungen gemeinsam haben. – Frieden – sei es äußerer oder innerer – bemüht sich darum, Grenztore zu öffnen, Brücken der Verständigung zu bauen, Tunnelverbindungen offen zu halten und freie Hafeneinfahrt zu bieten. – Es heißt, dass Frieden trägt, doch manchmal muss er selber auch ertragen, um mit Weisheit und Würde ausreifen zu können. – Stabiler äußerer und innerer Frieden gleicht einer ´Rettungsinsel`, die uns Schutz in den Stürmen des Weltgeschehens bietet, und an deren Klippen sich die schroffsten Wellenberge brechen. – Das Wort Frieden wird oft mit Freiheitsempfinden in Verbindung gebracht, auch mit Verständnis bzw. Verständigung. – Das Bewusstsein von Frieden will überzeugen. Es will weder einschläfern, noch Achtsamkeit durch Leichtgläubigkeit ersetzen. – Um äußeren Frieden muss man kämpfen und verhandeln – Um innerem Frieden zu begegnen, hilft es schon, sich im Zustand der Ruhe mit guten Gedanken darum zu bemühen. –
Institutionen einer Art kritischer Psychoanalyse
AutorIn: Rudolf Heinz
Diese redigierte Neuauflage verdankt sich dem fachlichen Umstand, daß es sich in den besagten „Lectiones“ um – allzeit wiederbelebungsreife – pathognostische Initialtexte handelt: um – didaktisch eher abdriftige – Traktate in drei konzentrierten Anläufen; sowie um Berichte aus einer Art größerer Pressure Group mit weitgestreuten psychopathologischen Themen; und schließlich um eine einmalige Korrespondenz mit Fachkollegen über pathognostische Essentials, inbegrifflich die kriteriale Objektivitätsekstatik.
Revisionen & Präzisierungen
AutorIn: Rudolf Heinz
Zu gewärtigen sind diesmal – in der etablierten Tradition der „Pathognostischen Interventionen“: • intellektuelle Außenbeziehungen (u.a. zu Beuys, zu Burckhardt); • Informationen zu lokalen Eigenveranstaltungen (z.B. über unser pathognostisches Kasuistikseminar); • eigene Vorträge nebst „Fortschreibungen“ (siehe: „Sinne und Krankheit“); • eigene Abhandlungen und Rezensionen (e.g. über Evolutions-biologie). „Interventionen“ sei weitherzig verstanden im Sinne von „gelegenheitlichen Äußerungen“. Die Grenzen zwischen „Revisionen und Präzisierungen“ sind gewiss fließend, verifizierbar insbesondere an den ausführlichen „Fortschreibungen“. Wie immer dient auch dieser Sammelband der Bekundung des weitverzweigten Entwicklungsstands der Pathognostik.
Das Spiel selbst
AutorIn: Harald Schmid
Die Abhandlung „Arabesken“ bildet den Abschluss einer vierteiligen Untersuchung, die sich schrittweise den Grundlagen der modernen Welt und deren spielwirklichen Voraussetzungen zu nähern versucht. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwieweit es möglich ist, die Gesamtzahl aller heutigen Textverhältnisse einer Theorieform zuzuordnen, von der sie bereits herkommen und im Laufe ihrer Geschichte entsprechend organisiert, strukturiert und anhand vergegenständlichter Textverhältnisse fassbar und verstehbar wurden. Dabei spielt nicht zuletzt der moderne Wirklichkeitsbegriff eine Rolle, der sich aus Realverhältnissen jeder Art zusammenfügt, sich innerhalb derselben entwickelt und darin anschaubar wird. Sie sind Teile einer Gesamtentwicklung, die sich u. a. in der Geschichte des Lebens, des Denkens und der Sprache vollzogen hat. Dadurch wird nicht zuletzt ein Einblick in die Textprozesse des Wirklichen selbst ermöglicht, die in der modernen Welt auf allen Gebieten fortschreiten. In diesem Zusammenhang rückt zugleich die Frage in den Vordergrund, wie solche Prozesse organisiert, textiert und zukunftsfähig zu machen sind. Die vorliegende Abhandlung versucht im Rahmen spieltheoretischer Überlegungen darauf eine Teilantwort zu geben.
Hans Wagner hat sich seit seiner Dissertation (1947) immer wieder mit den Klassikern der Philosophiegeschichte auseinandergesetzt. Stets geschah dies im Zusammenhang mit den eigenen transzendentalphilosophisch-systematischen Problemstellungen. Das gilt auch für die hier versammelten Aufsätze.
Sie widmen sich vornehmlich der Philosophie der Antike, insbesondere der Lehre Platons und Aristoteles‘. Ferner enthält der Band Die Aesthetik der Tragödie von Aristoteles bis Schiller (1986). Im Wechselbezug systematischer und philosophiehistorischer Arbeit und in souveräner Beherrschung des notwendigen philologischen Instrumentariums sind in präzisen mitphilosophierenden Analysen erhellende Studien entstanden. Wagner trägt damit auch zur Lösung umstrittener Text- und Übersetzungsfragen bei.
Praxisumsichten. Psychoanalytische und psychoanalysetranszendente Retrospektive
AutorIn: Rudolf Heinz
„Praxisumsichten“ – wider die fama meines therapieabwendigen Intellektualismus –, die selbstauferlegte Balance zwischen der Inflation des Praxisbegriffs und dessen kasuistischen Verengung, und, nicht weniger, zwischen Autobiographika und abdriftigen Theorieeinlagen, allenthalben zentriert um das kriteriale Innovationsverhältnis zwischen herkömmlicher Psychoanalyse und Pathognostik. Trotz aller Selektionssorgfalt der thematischen Dokumente resultierte so immer noch ein Stückwerk, gemessen an der Abundanz meiner Praxisbeteiligungen und deren internen Problemen. Den Sujets nach reicht, ausholend umsichtig, mein, sei es direkt, sei es indirekt therapeutisches, Praxisengagement, lokal bis international, in zahlreiche einschlägige Institutionen hinein, unter anderen in prominente wie das „Psychoanalytische Seminar Zürich“ und die „Neue Wiener Gruppe/Lacanschule“ von August Ruhs. Subsidiär aufschließend gedacht schließlich die Reproduktion früherer psychopathologisch relevanter Eigentexte dazu